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Archiv für die Kategorie ‘Satire’

Weihnachtsgedicht

Fröhliche Weihnachten!
© Gisela Segieth

Aus Irland kam gerad Carne vale
Gammelfleisch zu uns ins Land
und voll Freude sind wir alle
seit uns dieses wurd bekannt.

Dioxin für alle Leute
gibt’s beim Metzger nebenan
ach, wie sehr uns das doch freute
kaum einer es sagen kann.

Wie viel muss denn noch geschehen
bis man uns hat ausgerott
ja, und wird’s das Christkind sehen
das man uns verkauft viel Schrott?

Wird es denn niemals aufhören
immer wieder weitergehn
warum tut es keinen stören
obwohl es doch alle sehn?

Heute kann man’s uns ja sagen
denn wir haben Weihnachtzeit
deshalb hört man auch kaum Klagen
werdet Ihr denn noch gescheit?

Es wurd so oft Euch geschrieben
ja, es wurd Euch oft gesagt
und was ist davon geblieben
habt Ihr Euch das mal gefragt?

Nein, man spielet Weihnachtslieder
weil so schön die Welt doch ist
ständig alle Tage wieder
und den Rest, den man vergisst.

Treibt es ruhig noch so weiter
bis nichts mehr ist für uns da
denn Ihr werdet nicht gescheiter
das vor Jahren man schon sah.

So hilft auch kein Tannenbaume
und auch gar kein Christuskind
denn in Köpfen quillt nur Schaume
doch die Weihnachtszeit verrinnt.

Die Probleme aber bleiben
heute, morgen, immerzu
und ich werde drüber schreiben
denn mir lässt das keine Ruh!

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Fröhliche Weihnachten von Gisela Segieth
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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgier
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann,
her mit deinen Gaben!
Schau mich nicht so dämlich an,
ich will alles haben!
Rück den ganzen Sack heraus
Und verschwind’ aus meinem Haus.
Nächstes Jahr komm wieder her,
aber bring dann noch viel mehr!

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Quelle: Weihnachtsgier von Engel Bert
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Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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Wintergedicht

Kein schöner Braten
© Manfred Schröder

Kein schöner Braten, weit und breit,
als vom Schwein zur Weihnachtszeit.

Der Abend naht, der Mond steht fahl.
Das Schwein, es grunzt zum letzten Mal!
Dann fällt der Hammer, mit Gewicht,
das Schwein, es sieht’s und glaubt es nicht.
Sein Blick es sagt: “Das darf nicht sein!”
Ach, du mein liebes, armes Schwein!
Doch dieses, das verspreche ich,
beim Weihnachtsmahl, man denkt an dich!

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