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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der Wunschzettel von Patricia Koelle
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Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

Wintergedicht

Stille Nacht
© Marcus Coesfeld

Stille, frohe, einsame Nacht
Und draußen fallen die Flöckchen
Im Dunkel auf die beleuchtete Pracht
Auf Dächer und Schneemännerköpfchen

Es duftet nach Zimt und Apfel und Wein
Begleitet Familien in himmlischer Ruh
Die trotz Eiseskälte sind warm und froh
Nichts wissen von mir, denn ich bin allein

Die Winde, die zischen durch alles Weiße
Und Kinder, die lachen in jedem Haus
Alles ist glücklich auf friedvolle Weise
Die Kerzen, die brennen, nur hier sind sie aus

Nun speisen sie alle die Weihnachtsgans
Die Weinhachtsbäume dabei voller Glanz
Und nun die Bescherung begleitet von Segen
Eltern sind glücklich und Kindsherzen beben

Der Geist der Weihnacht durchdringt alle Herzen
Nur meines vereinsamt am meisten in dieser
Dass niemand mich kennt, bereitet mir Schmerzen
Ob ich, wo ich hin fahre, lachen kann wieder?

Noch mehr Weihnachtsgedichte
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Stille Nacht von Marcus Coesfeld

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Adventsgedicht

Advent, Advent
© Gisela Segieth

Bei mir für jeden im Advent
tief im Herz ein Kerzlein brennt.

Dies verströmet Licht und Freud
nicht allein im Hier und Heut.

Ich zünd dir ein Kerzlein an
hoffe sehr, du freust dich dran.

Wenn es bringet dir das Licht
und von Freude zu dir spricht.

Trag auch du dein Lichtlein weiter
hin bis zu der Himmelsleiter.

Wo es leuchtet dir voran
so hell es nur leuchten kann.

Mög dir’s Lichtlein nie verglühn
sondern immer Licht versprühn

Denn dann bist du allezeit
für die Weihnacht auch bereit.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Advent, Advent von Gisela Segieth
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Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsnacht am Kamin
© Grete Schicke

Bitterkalt in der Weihnachtsnacht,
lange Eiszapfen hängen am Dach,
das Zimmer geschmückt mit Tannengrün,
dicke Holzscheite knistern im Kamin.

Kerzen auf Tannenbaumzweigen flammen,
erzählen vom Walde und den Tannen,
doch jetzt sie Blühen mit Glanz und Duft,
vergessen das Dasein in der Sommerluft.

Kein Vogel zwitschert im starken Geäst,
der Baum fein herausgeputzt zum Fest,
Musikinstrumente mit vollem Klang,
begleiten Kinder beim frohen Gesang.

Stürme toben ums Haus frostig kalt,
die Tanne verteilt Harzdüfte, wie im Wald
der Kamin gibt Wärme mit Geknister,
man lauscht, als wäre zu hören ein Engelgeflüster.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Weihnachtsnacht am Kamin von Grete Schicke
Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Wintergedicht – Winter

Wintergedicht

Winter
© Wolfgang Häring

Draußen wird’s nun langsam kalt
Und Schnee bedeckt den Tannenwald.
Eichhorn, Igel und Uhu begeben sich
Zur Winter ruh.

Viele Spuren sieht man jetzt,
auf dem Moos das weiß bedeckt,
von Kristallen die als Schnee vom
Himmel fallen.

Reh und Hirsch sind dies gewesen,
auf der Suche nach dem Grün,
das bedeckt ist Dick und Flauschig,
von des Winters großen Mühn.

Auch ein Förster groß und kräftig
Schreitet durch den Winterwald,
auf der Suche nach der Tanne,
die dort steht am Waldesrand.

Hübsch anzusehen ist sie jetzt so
Vom vielen Schnee bedeckt,
doch nun soll sie hell erstrahlen
in der kalten Winternacht,
durch ein Meer von vielen Lichtern
die der Jäger mitgebracht.

Im Walde wird sie angeputzt mit
Kugeln und mit Kerzen, ein Stern
Kommt oben aufgesetzt für alle
Sichtbar er sich streckt, in den
Himmel hoch hinauf, von der
Zeit die er verkündet in dieser
Langen Heiligen Nacht.

Das Christkind kommt in dieser
Nacht hat für alle etwas mitgebracht.
Hase, Hirsch, Fuchs und Reh
Sieht man dort am Tannenbaum,
für jeden ist etwas gekommen,
es erfüllt sich jeder Traum.

Freude ist in dieser Nacht die hat
Das Christkind mitgebracht.
Essen, Trinken gab es für alle,
hungrig brauchte niemand sein,
und der Stern strahlt über allem
friedlich schläft der Wald jetzt ein.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Winter von Wolfgang Häring
Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Wintergedicht – Weihnachtsgedicht – Adventsgedicht – Weihnachtszeit

Weihnachtszeit
© Aline Knake

Die Mutter ruft, die Kinder schreien
Das Essen muss bald fertig sein
Die Oma kommt weit her gereist
Dem Vater steht auf der Stirn der Schweiß
Er müht sich mit dem Weihnachtsbaum ab
Und Mutter drängt: “Die Zeit wird knapp!
Wir wollen noch in die Kirche gehen,
uns ( wie jedes Jahr ) das Krippenspiel ansehen!”
Die Kinder maulen: “Muss das sein!?!”
Dann fängt es auch noch an zu schneien
Man stapft also durch den Schnee
Den Kindern tun die Füße weh
Sogar das kleine Baby schreit
Und auch Vater ist’s zu weit

Endlich ist man im Gotteshaus
Doch in Gedanken längst zu Haus
Die Mutter denkt: “Oh nein, der Braten!”
Die Kinder können es nicht erwarten
Vater fragt: “Könn wir nicht schon mal gehen?”
Doch Oma findet’s in der Kirche so schön
Dann stimme alle in das Abschlusslied ein
Und endlich, endlich geht es Heim
Man kommt zu Hause angerannt
“Hier riecht es irgendwie verbrannt!”
Mutter jammert, Vater seufzt
Der Weihnachtsbaum ist umgestürzt
Die Mutter will den Braten retten
Die Kinder solln den Tisch schon decken
Dem kleinsten fallen die Teller runter
Da wird die Oma wieder munter
Die gerade noch geschlafen hat
Sie hat den ganzen Lärm jetzt satt
” Reißt euch zusammen”, ruft sie schrill
Und tatsächlich, das hilft viel

Die Mutter lässt den Braten sein
Legt Pizza in den Ofen rein
Vater bändigt den Weihnachtsbaum
Der kippt jetzt erstmal nicht mehr um
Die Kinder, alle im Sonntagskleid,
rufen brav: “Der Tisch ist bereit!”
Dann sitzen alle um den Tisch und auf eine angenehme Weise
Wird es plötzlich ganz, ganz leise
Und wenn es leicht verkokelt duftet
Der Vater Tannenbäume wuchtet
Die Kinderaugen glitzernd leuchten
Und sich die guten Taten häufen
Wenn es dann noch draußen schneit
Dann weiß man: Es ist Weihnachtszeit!

Noch mehr Weihnachtsgedichte
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtszeit von Aline Knake

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Nikolausgedicht – Niklaus

Wintergedicht – Adventsgedichte – Weihnachtsgedicht – Nikolausgedicht – Weihnachtsmanngedicht – Nikolaus – Gedicht zum Nikolaustag

Niklaus
© Horst Decker

Der Niklaus muss in diesen Tagen,
sich manchmal allen Ernstes fragen,
ob er zu all’ dem Überfluss,
noch weiter etwas schenken muss.
Die Not, die ihn einst hat bewegt,
die hat sich hier doch längst gelegt.
Der Hunger wich der Völlerei,
die Armut gab den Platz längst frei,
so dass schon jeder alles hat,
ein jeder ist schon übersatt.
Es freut sich niemand über Gaben,
weil alle längst schon alles haben.

Doch halt, wie sieht’s im Herzen aus,
dort hat die Seele doch ihr Haus.
Und dort sind alle Schränke leer,
das Glück, das wohnt dort lang’ nicht mehr.
Wie war das früher doch so leicht,
da hat zum Glück ein Wort gereicht.
Die Kinderaugen strahlten hell,
ob Äpfeln, Ball und Karussell.
Doch heute wünscht sich jeder nur
das Glück auf Dauer und toujour.
Doch Glück, das lässt sich nur verschenken,
an die, die sonst bescheiden denken.
Auf Glückes Wogen zu entschweben,
bedarf auch häufig Pech erleben.

Noch mehr Gedichte von Horst Decker
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Niklaus von Horst Decker

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Lauras Glück
© Evelyn Goßmann

Plattes Näschen an den Scheiben,
schaut Laura hinaus ins lustige Schneetreiben.
Sie freut sich, Weihnachten ist bald
Draußen ist es längst bitterkalt.
Träumt von Sternenglanz und Kerzenschein
Und miteinander glücklich sein.
Mami meint: das größte Geschenk sei sich lieb zu haben
Viel wichtiger als große teure Gaben.
Dass man sich Liebe von Herzen schenke
und auch an andere Menschen lieb denke.
Da ist sie ganz sicher sie haben sich lieb
und wünscht sich, dass es für alle Zeiten so blieb.
Bratäpfelchen wird es geben und Plätzchenteller
Die Sterne leuchten auch viel heller
Das Christkind kommt vom Himmel geflogen
Mit Engelchen ganz weit von dort oben.
Bringt Kerzen mit und Lichterschein
Für Laura könnte immer nur Weihnachten sein.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Lauras Glück von Evelyn Goßmann

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Buchtipp
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

ISBN 978-3-939937-09-8

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmanngedicht – Weihnachtsmann – Nikolaus

Sorgen um den Weihnachtsmann
© Helga Gebhardt

Der Weihnachtsmann
kam heute nicht in unser Haus!
Schon vor der Türe
packte er Geschenke für uns aus.
Hatte er wirklich keine Zeit?
Und warum so eilig heut?
Die Wege die sind zugeschneit,
er kommt nur schwer voran.
Ich sage danke, lieber Weihnachtsmann,
und wünsche dir mehr Zeit;
und dass es auf deiner langen Reise
nicht mehr so viel schneit.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Sorgen um den Weihnachtsmann von Helga Gebhardt
Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam
© Evelyn Morgenroth

Es lebte einst in einem Haus
die kleine Feldmaus ‘Grauer Klaus’.
Klaus war ziemlich unscheinbar,
weshalb es auch kein Wunder war,
dass niemand es entdeckte,
wie er sich dort versteckte.

Bei Nacht kam er aus seinem Bau,
denn da sind alle Katzen grau.
Tagein, tagaus sah ‘Grauer Klaus’
bei Dunkelheit zum Fenster raus.
Und wenn er durch die Scheibe starrte,
sah es so aus, als ob er warte.

Tatsächlich hielt der ‘Graue Klaus’
Ausschau nach dem Nikolaus.
Den sah er vor einem Jahr,
was Anfang des Dezember war,
mit einem Schlitten ohne Pferde,
denn den zog eine Rentierherde.

Und während sonst ein Schlitten fährt,
flog das Nikolausgefährt
- mit einem Rentier an der Spitze
und Nikolaus mit roter Mütze -
entlang am dunklen Himmelszelt
zu allen Kindern auf der Welt.

Beladen war der große Schlitten
mit Paketen und auch Tüten.
Deren Inhalt wählt stets aus
mit Bedacht der Nikolaus
und verteilt die Gaben dann.
Man nennt ihn ja den ‘Guten Mann’.

Seit jener Nacht wünscht ‘Grauer Klaus’
sich eine Fahrt mit Nikolaus
auf dessen großem Rentierschlitten.
Um diesen will er ihn jetzt bitten.
Nur: Wie tritt man als graue Maus
in Kontakt mit Nikolaus?

Das weiß bekanntlich jedes Kind!
Man schickt ihm Post. Das klappt bestimmt.
“Ich nehme die Computer-Maus”,
dachte schlau der ‘Graue Klaus’,
sprang auf den Tasten hin und her.
Das Schreiben fiel ihm gar nicht schwer.

Weil seine Post sich sonst beschränkte,
auf die von Kids, die er beschenkte,
war sehr erstaunt der Nikolaus
von der Mail vom Grauen Klaus,
Die traf ein im Monat Mai.
Das Weihnachtsfest war längst vorbei.

“Es wollen Kinder sonst bloß Gaben
und Geschenke von mir haben.
Die Schlittenfahrt scheint mir bescheiden.
Ich kann den ‘Grauen Klaus’ gut leiden.”
Scheinbar dachte Nikolaus,
ein Junge sei der Graue Klaus.

Er sprach: “Knecht Ruprecht, schaue schnell,
schließlich bist Du mein Gesell,
was über ‘Grauen Klaus’ die Daten
in meinem Gold’nen Buch verraten.
Ist das Kind eins von den bösen
oder immer brav gewesen?”

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam von Evelyn Morgenroth. Dort erfährst Du auch, wie dieses witzige Weihnachtsgedicht weitergeht.
Noch mehr lustige, witzige, heitere, fröhliche, besinnliche, festliche Weihnachtsgedichte

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Ein weiteres lustiges (und sehr langes) Weihnachtsgedicht von Evelyn Morgenroth findet sich in dem Buch

Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
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Lustiges Weihnachtgedicht

Besuch vom Weihnachtsmann
© Gisela Segieth

Heute kam der Weihnachtsmann
in der Nacht leis bei mir an
klopfte an mein Fensterlein
so, dass ich ihn ließ gleich rein.

Mit nem langen Bart, oh je,
weiß war er und voller Schnee
stand er da, war ziemlich müde
da man umging mit ihm rüde.

Groß stand er da in sein’m Gewand
dennoch kalkweiß wie ne Wand
und ihm zitterten die Hände
Angst hatt ich um ihn am Ende.

In den Augen glänzten Tränen
deren er sich nicht tat schämen
er schluchzte wie’n kleines Kind
ich bracht ihm nen Stuhl geschwind.

Dann erzählte er mir bald
“Wie viel Herzen sind doch kalt
da die Menschen auf der Welt
oft nur fragen noch nach Geld.”

Überall sei er gewesen
um in Herzen stets zu lesen
und die Weihnachtsfreud zu finden
doch er tat sich dabei winden.

Geschüttelt wurde er von Schmerzen
bei den Wunden, die im Herzen
all das hinterlassen hat.
Ich ihn um Verzeihung bat.

Denn verstehn konnt ich ihn gut
kenne ich doch auch die Wut
wenn ich mir die Welt anseh
und so vieles nicht versteh.

Dann begann er leis zu weinen
fragte, ob die Menschen meinen
dass sie kriegen für ihr Geld
denn den Segen dieser Welt.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtszauber von Ingrid Linnenberger. Dort erfährst Du auch, wie dieses lustige Weihnachtsgedicht weitergeht.

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Buchtipp: Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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Weihnachtsgeschichten
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Weihnachtsspruch

Weihnachtsspruch für Mamama
© Elsa Drohns
 

Der Weihnachtsmann schaut in sein Buch,
ins Schwarze schaut er rein.
Mamama findet er nicht,
oh nein, oh nein, oh nein!

Doch im Goldnen kann er lesen:
Die Mamama, die Mamama,
die ist stets brav gewesen.
Brav war sie das ganze Jahr,
brav war sie bis heute;
in unser aller Herz hinein
brachte sie viel Freude.

Da lächelt still der Weihnachtsmann,
da strahlt das Christkindlein,
der Weihnachtsmann lacht laut „Oho!“,
das Christkindlein ist froh.

Und so haben sie zur Heil’gen Nacht
der Mamama, der Mamama,
der Mamama was mitgebracht.

Und alle, alle wünschen ihr
zum frohen Weihnachtsfeste
für heute und für alle Zeit
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und nur das Allerbeste.

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Weihnachtsspruch

Weihnachtsspruch
© Elsa Drohns
 

Es wünschen Dir zum Weihnachtsfeste
alle nur das Allerbeste
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Bettina Pfeffer: Stille Nacht

Stille Nacht
© Bettina Pfeffer
 

Bunte Lichter überall
weihnachtliches Glänzen
Weihnachtsmann plant Überfall
spielt mit grünen Kränzen

Julius steht dort am Tor
flennt aus vollem Herzen
Schneeball brennt an seinem Ohr
Mutter holt die Kerzen.

Dort am See bricht einer ein
Rehlein steht am Rande
Martin haut mir eine rein
dann läuft die ganze Bande.

Stimmungsvoll der Weihnachtschor
singt die schönsten Weisen
“Das kommt doch alle Jahre vor.
Kommt rein, wir wollen speisen.”

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Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag
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    René Hölke: Die Kälte

    Die Kälte
    © René Hölke

     
    Die Kälte, sie kam über Nacht
    und ließ die Welt vereisen.
    Sie hat den Winter mitgebracht,
    man möchte glatt verreisen.

    Alles weiß – wohin man schaut,
    die Natur will nun pausieren.
    Gut, wer ein Häusle hat gebaut,
    sonst müsste er erfrieren.

    Im Wechsel fällt der Schnee und geht,
    er taut und fließt in Bächen.
    Wo heute noch der Schneemann steht,
    wird sich bald die Sonne rächen.

    ***
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    Weihnachtsgedichte

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    Winterschlaf

    Winterschlaf
    © Barbara Naziri

     
    Stille! Schneeflocken tanzen im Reigen
    milchiges Licht taucht Wald und Flur,
    darüber liegt ein Mantel aus Schweigen
    gekrönt vom Winterhimmel nur.

    Tonlos! Vergeblich stehst Du und lauscht
    nach eines Raben heiserem Schrei,
    kein Windstoß durch die Tannen rauscht.
    Selbst die Zeit verhält wie durch Zauberei.

    Nur Dein Schritt verliert sich auf Winterwegen
    unter Bäumen, die vom Schnee behangen
    im Schlaf erstarrt, nichts vermag sich zu regen,
    selbst die Quelle ist unter dem Eis gefangen.

    Ich folge den Spuren, mein Herz hör‘ ich klopfen,
    der Tag will zerfließen und Mondlicht erwacht,
    heiße Tränen von meinen Wangen tropfen
    auf diese eisige Winterpracht.

    ***
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    Weihnachtsgedichte

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    Rendezvous

    Rendezvous
    © Andere Dimension

     
    Baum im Abendkleide,
    die Schultern unbedeckt,
    federleicht die Seide,
    die Haare hochgesteckt,

    stehst im Joch der Kreide,
    der Frost schnürt sich die Schuh,
    heute habt ihr beide,
    ein erstes Rendezvous.

    Baum im dünnen Mantel,
    bist frierend aufgewacht,
    alles ist im Wandel,
    so eisig war die Nacht,

    stehst am Pfuhl der Schwäne,
    trägst donnerschweren Schnee,
    im Auge eine Träne,
    so still liegt dir der See.

    ***
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    Weihnachtsgedichte
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    Hrsg. Claudia Sperlich
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    Schneeflocken-Romanze

    Schneeflocken-Romanze
    © Alfons Pillach

     
    Die Schneeflocke kam im glitzernden Kleid
    vom Himmel ganz langsam heruntergeschneit
    und Schneeflocke fühlte sich fremd in dem Land,
    das sich schon im Weihnachtsglanze befand.
    Sie landete vorsichtig auf einer Tanne
    bei einem sehr einsamen Schneeflockenmanne.

    Die schneeweiße Flocke sprach: „Hey, Ich bin weiblich!
    Ich glaube, ich mag dich ganz unbeschreiblich!“
    Die beiden sind dann zusammengeblieben
    und fingen schnell an, sich zu necken und lieben.
    Bald schmusten die Flocken mit reizendem Charme,
    doch tauten sie schnell, denn die Liebe macht warm.
    Sie hörten des Partners Herz noch schwach klopfen
    und dann verschmolzen sie zu einem Tropfen.

    Im Tröpfchen vereint gab es mancherlei Kuss,
    und irgendwann trieb das Tröpfchen im Fluss,
    und der brachte beide zusammen ins Meer.
    Es ist nun ein kleines Weilchen schon her,
    als aus dem Meere das Tröpfchen verschwand,
    von der Sonne geholt hoch ins Schneeflockenland;
    und irgendwo dort, wo die Wolken sanft schweben,
    genießen verliebt sie ihr Schneeflockenleben.

    Dort oben, wo’s kalt ist, begann ihre Reise,
    dort sind sie nun wieder auf glückliche Weise,
    denn hoch in den Wolken, an kühleren Orten,
    sind beide zu Schneeflocken wieder geworden.
    Und schneit es mal wieder, wie manchmal im Jahr,
    dann tänzeln sie erdwärts als Liebespaar.

    ***
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    eBook-Tipp
    Weihnachtsgedichte

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    Zwischen den Jahren
    © Holger Ziegeldecker

     
    Die Geschenke sind längst ausgepackt,
    die letzten Nüsse sind geknackt,
    die letzten Kinderchöre sangen,
    die Verwandten sind gegangen,
    Puter und Gänse sind gegessen –
    Christkindlein ist schon vergessen.

    Die Tage werden wieder heller
    und man kauft Silvesterböller;
    hofft, dass nun das nächste Jahr
    besser wird, als dieses war …

    ***
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    Dieses Gedicht stammt aus dem eBook
    Weihnachtsgedichte

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    Schneefreuden

    Schneefreuden. Weihnachtsgeschichten

    Schneefreuden. Weihnachtsgeschichten

    Ein eBook-Tipp für Winterfreunde

    Wer sich für Wintergedichte interessiert, interessiert sich vielleicht auch für winterliche Weihnachtsgeschichten. Hier ein eBook-Tipp


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    Weiße Weihnacht – wer wünscht sich das nicht? Aber in unseren Breiten ist uns der Zauber einer weißen Weihnacht nicht immer vergönnt. Egal ob in der Natur draußen Frau Holle mitspielt oder nicht – die Geschichten in diesem eBook entführen den Leser in winterliche Welten voller weihnachtlichem Zauber. Ein Lesevergnügen für große und kleine Leser.
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    Winter – Wintergedicht

    Zieh endlich aus
    © Claudia Duhonj-Gabersek
     

    Sofort, im ersten Augenblick
    schon hab’ ich es gefühlt.
    Unsere Freundschaft wird nicht dick,
    du bist zu unterkühlt.

    Der Tanz mit dir war zu gewagt,
    es läuft nicht mit uns beiden,
    von vorn herein hab’ ich’s gesagt,
    ich kann dich gar nicht leiden.

    Mit deiner ach so kalten Art,
    da kennst du kein Erbarmen,
    du knüppelst nieder, was zu zart,
    mich friert in deinen Armen.

    Sofort im ersten Augenblick,
    da kam ich schon dahinter.
    Unsere Freundschaft wird nicht dick,
    zieh endlich aus, Herr Winter.

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    ***

    Buchtipp / eBook-Tipp:
    Patricia Koelle: Engel vor dem Fenster. Weihnachtsgeschichten
    Patricia Koelle
    Engel vor dem Fenster
    Dr. Ronald Henss Verlag
    ISBN 978-3-939937-13-5 (Buch)
    ISBN 978-3-939937-69-2 (eBook epub-Format)

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    Schneeschmelze

    Winter – Wintergedicht – Schneeschmelze

    Schneeschmelze
    © Patricia Koelle
     

    Wenn Winter in die Ferne zieht
    wird alles Trübe klar
    im Tauen gluckert leises Lied
    und Hoffnung grünt sich wahr

    In jedem Tropfen zitternd wohnt
    ein Raum, ein Heim, ein Licht
    ein Traum, der sich zu träumen lohnt
    sein Spiegel Dunkles bricht

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    ***

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    Frühlingsschmelze

    Winter – Wintergedicht – Frühlingsschmelze

    Frühlingsschmelze
    © Barbara Naziri
     

    Klirrend
    bricht das Eis im See,
    Tautropfen
    an Halmen weinen,
    Sonnenlicht
    schmilzt letzten Schnee,
    zartes Grün
    sprießt zwischen Steinen.
    Frühlingshauch
    liegt in der Luft,
    Mutter
    Erde wird erweckt;
    aus der
    dunklen, tiefen Gruft
    grüner Keim
    zum Lichte reckt.
    Erde
    öffnet ihren Schoß,
    aus ihr blüht
    das neue Leben,
    überwuchert
    Moder, Moos.
    Neue Hoffnung,
    neues Leben!

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    ***

    Buchtipp:
    Patricia Koelle: Alles voller Himmel
    Patricia Koelle
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    Roman

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    ***

    Januarnebel

    Winter – Wintergedicht – Janurarnebel

    Januarnebel
    © Patricia Koelle
     

    Das Land trägt Schleier
    atmet Stille
    in kühler Feier
    rastet Wille

    Himmel wischt Falten
    von Erdenstirn
    Ruhe mag walten
    nichts sich verirrn.

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    ***

    Buchtipp:
    Patricia Koelle: Alles voller Himmel
    Patricia Koelle
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    Roman

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    ***

    Winterland

    Winter – Wintergedicht – Winterland

    Winterland
    © Barbara Naziri
     

    Ein weißer Teppich deckt das Land,
    ruht sanft auf Mutter Erde.
    Sie hüllt sich still in ihr Gewand,
    hofft, dass es Frühling werde.

    Darüber schweben aus Kristall
    die feuchten Winterschleier,
    als krönten sie den Erdenball
    zu einer stillen Feier.

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    ***

    Buchtipp:
    Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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    Roman

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    Versprechen

    Winter – Schnee – Wintergedicht

    Versprechen
    © Patricia Koelle
     

    Schnee legt sich wie Verzeihn
    auf still gewordne Welt
    und kühlt erschöpftes Sein
    das staunend innehält.

    Es fallen weiße Flocken
    auf angestaubte Welt
    die, über sich erschrocken,
    sich frisch den Tagen stellt.

    Es schenkt heut ein Versprechen
    der Himmel unserer Welt
    wir sollen an nichts zerbrechen
    das merkt nur, wem’s gefällt.

    Es zieht ein zartes Klingen
    tief durch die lauschend Welt
    und kann ihr Zukunft bringen
    zu der Hoffnung sich gesellt.

    Großes breitet heilig Schein
    über oftmals dunkle Welt
    die, plötzlich nicht allein,
    sich andächtig erhellt.

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    Buchtipp / eBook-Tipp:
    Weihnachtsgedichte
    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Dr. Ronald Henss Verlag
    ISBN 978-3-939937-10-4 (Buch)
    ISBN 978-3-939937-58-6 (eBook im epub-Format)
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    Traumhaft

    Winter – Schnee – Frost – Kälte – Wintergedicht

    Traumhaft
    © Nils Pickert
     

    Weicher Schnee
    Schwebt auf meine Zungenspitze
    Und lässt mich den Winter schmecken,
    Ich rieche frische Apfelschnitze,
    Vanillesoße auf warmen Zimtschnecken.

    Weiche Stimmen
    Singen glockenhelle Weihnachtslieder,
    Heben mein Herz an den Rand der Sterne.
    Sie schwingen sich auf und wieder hernieder,
    Bis sie entschwinden in der Ferne.

    Weiche Hände
    Rücken meinen Mantel zurecht,
    Bevor sie mir über die Wangen streichen;
    Ich fühle sie bis in mein Sonnengeflecht,
    Wo aller Frost und alle Kälte weichen.

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    ***

    Buchtipp / eBook-Tipp:
    Weihnachtsgedichte
    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Dr. Ronald Henss Verlag
    ISBN 978-3-939937-10-4 (Buch)
    ISBN 978-3-939937-58-6 (eBook im epub-Format)
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    Hoffnung

    Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

    Hoffnung
    © Kathrin Sehland
     

    Das Gold des Herbstes ist verblichen,
    ward zugedeckt vom ersten Frost.
    Der Herbst dem Winter ist gewichen,
    ein eis’ger Wind bläst aus Nordost.

    Weißer Flockenwirbel treibt dahin,
    und bringt ein Glitzern in die Welt,
    findet im Bedecken seinen Sinn,
    in Hoffnung, dass die Kälte hält.

    Schleier aus Nebelschwaden zieht umher,
    der das letzte Licht verblasst,
    die Tage sind schon lang, nicht mehr,
    die pure Dunkelheit, Besitz erfasst.

    Jedoch ein einzig’ Leuchten hat die Kraft,
    und ist es auch millionenfern.
    Die Finsternis beiseite schafft,
    allein, der warmherzige Weihnachtsstern.

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    ***

    Buchtipp:

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

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    ***

    Weihnacht

    Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

    Weihnacht
    © Claudia Duhonj-Gabersek
     

    Gleißender Mondenschein erhellt
    das schneebedeckte, weite Land,
    die friedensreiche Weihnachtswelt
    hält unsre Seelen fest gebannt.

    Um Mitternacht die Glocken läuten,
    uns frohe Botschaft zu verkünden,
    ihr Klang soll Freude uns bedeuten,
    befreien von der Last der Sünden.

    Die Lieder hallen durch die Nacht,
    Geschenke aus vergangnen Zeiten,
    verkünden uns der Liebe Macht,
    lasst uns dem Herrn den Weg bereiten.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

    ***

    Buchtipp:

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

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    Mal wieder Neujahr

    Jahreswechsel – Silvester – Neujahr – Neujahrsgedicht – Silvestergedicht

    Mal wieder Neujahr
    © Claudia Duhonj-Gabersek
     

    Fürs neue Jahr, ich schwörs bei Gott
    hab ich mir vorgenommen:
    Es ist jetzt Schluss mit altem Trott,
    die Zeit dazu gekommen.
    Das Rauchen lass ich endlich sein,
    Kaffee wird reduziert,
    nur stilles Wasser, keinen Wein,
    Butter und Öl halbiert.
    Der Dauerlauf wird wieder Pflicht,
    und schwimmen geh ich auch.
    Mit meinem Gatten streit ich nicht,
    weil ich ihn so sehr brauch’.
    Erreiche ich die Hälfte nur,
    das wäre wunderbar,
    doch ohne Wille nützt kein Schwur,
    ‘s ist so wie jedes Jahr:
    Beim Schampus aus der Magnumflasche
    lüg ich mir in die eigne Tasche.

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    ***

    Buchtipp:
    Patricia Koelle: Alles voller Himmel
    Patricia Koelle
    Alles voller Himmel
    Roman

    Das Buch
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    ***

    Berggesänge

    Berggesänge
    © Alfons Pillach

     
    Tief im Tal erklingen Glocken
    und ein kleiner Bergbach rauscht,
    langsam schweben weiße Flocken
    und ein Alpensteinbock lauscht.

    Bergbach, deine Zauberklänge
    ziehen mich in ihren Bann,
    plätschere mir Berggesänge,
    die ich nie vergessen kann.

    Schnee bedeckt jetzt alle Felder,
    legt sein weißes Wintertuch
    über Berge, Täler, Wälder,
    wie in einem Bilderbuch.

    Stille liegt auf jedem Orte,
    nur der Bergbach rauscht und fließt,
    wenn er aus des Berges Pforte
    sich durch Eis und Schnee ergießt.

    ***
    Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.

    ***

    Ein Buchtipp für die Winterzeit
    Weihnachten
    Weihnachtsgeschichten
    Dr. Ronald Henss Verlag
    ISBN 978-3-9809336-9-8

    ***

    Eisblumen

    Blumen des Winters
    © Heidrun Gemähling

     
    Eisig
    erwacht
    der Morgen

    sieht Blumen
    an Fenstern blühn
    zarte frostige Wunder
    kunstvolle Feine
    Gehauchtes
    Filigran.

    ***

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    ***

    Ein Buchtipp:

    Der Weihnachtswind
    Patricia Koelle
    Der Weihnachtswind
    ISBN 978-3-939937-01-2

    ***

    Winter

    Winter
    © Claudia Duhonj-Gabersek

    Einen langen Atem hat er,
    der ist eisig noch dazu,
    und mit jenem Herrn Gevatter
    ist er oft auf Du und Du.

    Macht uns gern ein wenig kleiner,
    lässt die trägen Hintern frieren.
    Winter? Nein, der ist nicht meiner,
    da geht’s mir wie vielen Tieren.

    Zwingt mich in die dicksten Sachen,
    Tee zu trinken literweise.
    Morgens graust mir vorm Erwachen,
    Winter fänd’ ich ziemlich scheiße.

    Wären da nicht Glockenklingen,
    und der Tannen warme Lichter,
    die den Menschen Gaben bringen,
    Lächeln zaubern in Gesichter.

    Eigentlich mag ich auch gerne,
    wenn ich so am Fenster sitze,
    Schneemänner aus weiter Ferne,
    aber nur, wenn ich schön schwitze.

    Ansonsten könnte ich verzichten
    auf die Angelegenheit
    Winter. Nein, der ist mitnichten
    meine Lieblingsjahreszeit.

    ***

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    ***

    Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch


    Weihnachtsgedichte
    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

    Christnacht

    Christnacht
    © Martina Decker

    Bunte Lichter spiegeln sich
    im Eiskristall
    Von den Mauern Widerhall
    froher Weihnachtslieder.

    Kaltes Weiß bedeckt die Welt
    die für diesen Augenblick
    friedvoll innehält

    Bis der letzte Ton verklungen
    Und die Lichter ausgelöscht

    ***

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    ***

    Eine schöne Weihnachtsgeschichte von Martina Decker gibt es in dem Buch

    Weihnachten
    Weihnachten
    Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Ronald Henss
    Illustrationen Hilde Bergmann
    ISBN 978-3-939937-09-8

    ***

    Winterkinder

    Die Einen, Die Anderen
    oder: Sommerkinder, Winterkinder

    © Jakob Schulte

     
    Für die einen sei sie einzig trist
    dreckig, dunkel, finster, grau
    einsam, kalt und ungeküsst
    nichts geht mehr – nur Gedankenstau

    Es sei die Zeit der toten Früchte
    alles steht – sich nichts bewegt
    kein Vogel geht mehr in die Lüfte
    vielleicht noch am Leben, doch niemand mehr lebt

    Für manch jedoch ein Traum geschehe
    weil alles steht – sich nichts bewegt
    denn des Winters Blüte sehe
    nur der, der gerne langsam geht

    Der graue Schmutz des alten Regens
    unter weißer Deck’ nun ruht
    Sorg und Not des alten Lebens
    begraben unter frischem Mut

    Das Herzensglück wonach wir streben
    den inneren Frieden den wir suchen
    das alles kann ein jeder geben
    und jederzeit für sich verbuchen

    Denn ob Winterglück, ob Traum vom Sommer
    Wer die Sonne sucht der sieht
    auch durch die Wolken durch ein Schimmer
    wenn er denn nur langsam geht

    ***

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    ***

    Ein Buchtipp:

    Der Weihnachtswind
    Patricia Koelle
    Der Weihnachtswind
    ISBN 978-3-939937-01-2

    ***

    Lotta und Familie Schneemann
    © Martina Decker

    Der Winter kam mit aller Macht
    Gefroren lag der kleine See
    An seinem Ufer mit Bedacht
    Baut’ Lotta einen Mann aus Schnee.

    Fünf Kieselsteine gaben ihm
    ein sanftes Lächeln ins Gesicht,
    Karottennase, Kohlenaugen,
    schöneren Schneemann gabs noch nicht.

    Stolz hat’ ihn Lotta angesehen
    und wollte schon nach Hause gehen,
    als plötzlich, wie von Zauberhand,
    des Schneemanns Lächeln jäh verschwand.

    „Oh bleibe doch, ich bitte dich!
    Alleine hier, da fürcht ich mich.“
    Er schaute wirklich ängstlich drein
    Zum Glück fiel Lotta etwas ein.

    Sie schob und formte neuen Schnee
    Sucht Steine und Geäst geschwind
    Und als sie ging, da stand am See
    Familie Schneemann: Vater, Mutter, Kind!

    ***

    Winter – Wintergedicht – Saarkohlenwald – Bergehalde Lydia

    Winterlandschaft Bergehalde Lydia Saarkohlenwald

    Das Foto zeigt die Bergehalde Lydia im Saarkohlenwald (Fischbach/Quierschied, Saarland) am 27. Januar 2010


    Saarkohlenwald
    © Kathrin Sehland

    Mit weißen Hauben überdeckt,
    die alte Halde ruht versteckt.
    Aber die künstlichen Hügel künden,
    von Zeiten mit reichhaltigen Bodengründen.

    Sobald die Schätze im Berge entdeckt,
    war das Fieber nach Reichtum geweckt.
    Bevor Hammer und Schlegel hallte,
    des Bergmanns Ruf „Glück auf“ erschallte.

    Mit schwarzem Schweiß im Angesicht,
    brachten sie Erz und Kohle ans Licht.
    Und wo die Kumpels einst geschaffen,
    nun hohle Räume im Berge klaffen.

    Wer sich den Weg über die Halde bahnt,
    die wahre Geschichte jedoch nur erahnt.
    Eine Geschichte, die jahrmillionenalt,
    vom einzigartigen Saarkohlenwald.

    ***

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    *** Noch mehr Wintergedichte

    ***


    Weihnachten
    Weihnachten
    Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Ronald Henss
    Illustrationen Hilde Bergmann
    ISBN 978-3-939937-09-8

    ***

    Fastnachtsgedicht Fastnacht

    Fasching – Fastnacht – Karneval – Faschingsgedicht – Fastnachtsgedicht – Karnevalgedicht – lustiges Gedicht

    Fastnacht
    © Claudia Duhonj-Gabersek

    Aus allen Straßen tönen Lieder,
    das Volk geschminkt und bunt geschmückt,
    oje, die Fastnacht hat uns wieder,
    die Welt spielt kollektiv verrückt.
    Es riecht sehr gut, nach Fleisch am Spieße,
    gebrannten Mandeln, Zuckerzeug,
    auch ich den Duft sehr schnell genieße,
    und bin über ein Glas gebeugt.
    Doch als der Umzug hat sein Ende,
    wenn gute Leut nach Hause gehn,
    geschlossen sind schon alle Stände,
    dann kann ich wahres Elend sehn.
    Unter nem Berg von Müll verborgen,
    da liegen viele Jecken dann.
    Wie wirds wohl sein am nächsten Morgen,
    wenn man sich nicht erinnern kann?
    Den Lohn an einem Tag versoffen,
    der Kopf dröhnt schwer, die Glieder blau,
    doch das macht sie nicht lang betroffen,
    auch nächstes Jahr schrein sie Helau.

    ***

    Hier findet sich das Original dieses Gedichts

    ***

    Lustige Gedichte finden sich in dem Buch

    Hundert haarige Limericks
    Hundert haarige Limericks
    Hrsg. Ronald Henss
    Illustrationen Günter Bender
    ISBN 978-3-939937-06-7

    ***

    Faschingsgedicht Fasching

    Fasching – Fastnacht – Karneval – Faschingsgedicht – Fastnachtsgedicht – Karnevalgedicht – lustiges Gedicht

    Fasching
    © Martina Decker

    Wenn
    Der Teufel mit den Engeln lacht
    Der Bär dem Kätzchen schöne Augen macht
    Die Elfe sich in Dracula verliebt
    Ein rosa Hase Drinks ausgibt

    Wenn
    Schmetterlinge tanzend schweben
    netten Cowboys Küsschen geben
    Batman in der Ecke steht
    Und Suleika ihm den Kopf verdreht

    Wenn
    Sambamädchen fröhlich lachen
    den Indianern schöne Augen machen
    und das Burgfräulein beschwipst
    mit einem Clown vorn an der Theke sitzt

    Dann
    Ist es Faschingszeit
    Regiert mit froher Leichtigkeit
    Gott Jokus seine Recken.
    Ob Narren oder Jecken
    Ein jeder frönt der Narretei
    Denn schon
    Am Aschermittwoch ist’s vorbei

    ***

    Hier findet sich das Original dieses Gedichts

    ***

    Lustige Gedichte gibt es in dem eBook

    Alfons Pillach und Ronald Henss
    Tierisch gut!
    Gedichte und Fotos

    ***

    Und hier gibt es
    »»» Kurzgeschichten
    »»» Ostergeschichten
    »»» Ostergedichte
    »»» Frühlingsgedichte

    ***

    Winter – Gedicht – Wintergedicht – Schnee – Winterstadt – Nils Pickert


    Winterstadt
    © Nils Pickert


    Mitten im Schnee
    Balzen zwei Tauben,
    Auf Kristalllauben
    Glitzern Möwenschreie.

    Mitten im Schnee
    Löse ich alte, rostige Schrauben,
    Höre ich auf, resigniert zu schnauben
    Und stelle mich aus der Reihe.

    Mitten im Schnee
    Gelingt es, meinen Glauben
    Von Zweifeln zu entstauben
    Unter warmen, eisgrauen Blicken.

    Mitten im Schnee
    Kann ich etwas aufklauben
    Und mir endlich erlauben,
    Es nicht sofort zu ersticken.

    Ganz allmählich komme ich dahinter:
    Dies bin ich, dies ist mein letzter Winter,
    Und er schmerzt mich nicht, er tut nicht weh.

    ***

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    ***

    Winter – Gedicht – Wintergedicht – Ein viel zu langer Winter – Andere Dimension


    Ein viel zu langer Winter
    © Andere Dimension

    In meiner Verzweiflung falte ich
    Papierschwalben
    *
    Male Blumen an die
    Wand
    *
    Nähe die Sonne auf deine
    Bettdecke
    *
    Vergebens
    *
    Du ziehst deine dickste Jacke an
    Legst mir Holz nach
    *
    Und gehst

    ***

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    ***

    Fastnachtsgedicht – Fastnacht – Fasching – Karneval

    Heut ist Faschingsball im Schweinestall
    © Friedrich Buchmann

    Heut ist Faschingsball im Schweinestall.
    Die Ziege tanzt mit dem Schwein,
    beide tanzen auf einem Bein.
    Der Ziegenbock,
    der kriegt einen Schock
    und ruft ganz laut: “Muss das sein,
    der Tanz mit diesem Schwein.”
    Auch der Hahn tanzt mit der Henne
    und sie zeigt munter ihre Lenne.
    Das macht den Esel richtig scharf.
    Der fragt die Sau, ob er mal tanzen darf.
    Das hört das Schwein
    und ruft ganz laut: “Nein”
    Heiß geht es her beim Faschingsball,
    beim Bauern im Schweinestall.
    Die Tiere tanzen Schweinetwist,
    im Schweinestall, auf Schweinemist.

    Beim Schweinetwist auf Schweinemist,
    da wackelt das Kotelett
    und manches Kilo Fett.
    Der Hund tanzt mit der Katze
    und macht dabei ne Fratze.
    Muh, muh, muh der Ochse ruft die Kuh.
    Die Ziege, die macht mäh, mäh, mäh,
    der Bauer sieht`s und ruft: “O je!”
    Der Ochse meint: “Ich kann kein´ Twist,
    schon gar nicht auf diesem Mist.”
    Die Katze macht einen spitzen Mund
    und küsst doch wirklich den blöden Hund.
    Heiß geht es her beim Faschingsball,
    beim Bauern im Schweinestall.
    Die Tiere tanzen Schweinetwist,
    im Schweinestall auf Schweinemist

    Nun tanzt der Esel mit der Gans,
    sie machen einen besonderen Tanz.
    Das sieht die Sau, mit ihrem Bauch
    und ruft ganz laut, das kann ich auch.
    Sie tanzt dann mit ihrem Schwein,
    ganz vornehm und ganz fein.
    Da tanzt so manches Kilo Fett,
    die Schweine finden das sehr nett.
    Der Hahn meint dann zu seinem Huhn,
    schau, das hat nichts mit den Wetter zu tun.
    Nun tanzt auch der Ochse mit seiner Kuh,
    sie geben stundenlang keine Ruh.
    Heiß geht es her beim Faschingsball,
    beim Bauern im Schweinestall.
    Die Tiere tanzen Schweinetwist,
    im Schweinestall, auf Schweinemist.

    Um 0.00 Uhr dann, da ruft die Ente,
    die Party ist nun zu Ende.
    “Ach nein”, ruft das Schwein,
    “Einer muss noch sein!”
    Der Esel ruft IA,
    der Bauer ruft ja, ja.
    Wir tanzen nur noch einen Twist
    im Schweinestall, auf Schweinemist.
    Nun tanzen alle Tiere
    den Schweinetwist so wie die Stiere.
    Ob Sau, ob Ochse oder Gans,
    Schweinetwist ist ein besonderer Tanz.
    Heiß ging es her beim Faschingsball,
    beim Bauern im Schweinestall.
    Die Tiere tanzten Schweinetwist,
    im Schweinestall auf Schweinemist.


    Hier findet sich das Original dieses Gedichtes.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Heut ist Faschingsball im Schweinestall von Friedrich Buchmann

    Noch mehr Fastnachtsgedichte
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    Tierisch gut!
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    Winter – Gedicht – Wintergedicht – Winterstille – Ulrich Rakoún

    Winterstille
    © Ulrich Rakoún

    Dunkle Stille über Tälern
    schlafend tief in weißer Nacht,
    träumend von den Sommerzeiten,
    von der grünen Auen Pracht.

    Helle Winternächte schweigen
    an den Augen still vorbei,
    leise Stimmen – Schneegestöber,
    bald zu Leben neu erwacht.

    Bilder wollen endlich ruhen
    nach des langen Jahres Pein,
    denken heute, denken morgen -
    neues Jahr wird besser sein!

    Einer hat das Eis gebrochen
    lastend auf den Herzen schwer,
    wenn das Leben neu erwacht
    aus der Sonnenstrahlen Kraft.

    ***

    »»» Hier gibt es weitere Wintergedichte

    ***

    Wintergedicht Januar-Sonne

    Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

    Januar-Sonne
    © Heidrun Gemähling

    Vom Ufer aus
    drängen Blicke
    über den See
    verlieren sich im
    weißen kalten Licht
    der Wasseroberfläche

    ein Strahl der Sonne
    schmückt diesen Augenblick
    lässt Diamantenglanz
    erschimmern.

    ***

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    *** Noch mehr Wintergedichte

    ***


    Der Weihnachtswind
    Patricia Koelle
    Der Weihnachtswind
    ISBN 978-3-939937-01-2

    ***

    Wintergedicht Januar-Fluss

    Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

    Januar-Fluss
    © Anna Faltin

    Im Gleichklang schlagen die Flügel der Möwen
    Über Wasser – verwandelt zu grünem Gelee.
    In seidigen Fäden verteilen sich Strahlen.
    Erleuchten durch Zauber geschaffenes Weiß.

    Verzweifelt kämpfen die Krähen wie Löwen
    Um erfrorne Amseln am Ufer der Spree.
    Schräg neigt sich die Sonne, den Himmel zu malen
    Kalt schimmert die Glut in rosigem Eis.

    Von Fern läuten Glocken zur Abendstunde,
    die Zeit der sich spiegelnden Fenster beginnt.
    Es legt über Schönheit und Tod sich ein Tuch,
    Gewebt aus dem Glitzern der Dunkelheit.

    Am Fluss ziehen Ratten in Horden die Runde
    In eisiger Kälte die Nachtluft gerinnt -
    Für ihre Opfer – ein frostiger Fluch.
    Wohl dem, der nicht friert in dieser Zeit!

    ***

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    *** Noch mehr Wintergedichte

    ***

    Ein Weihnachtsgedicht von Anna Faltin findet sich in dem Buch


    Weihnachten
    Weihnachten
    Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Ronald Henss
    Illustrationen Hilde Bergmann
    ISBN 978-3-939937-09-8

    ***

    Wintergedicht 7. Januar

    Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht – Neujahrsgedicht

    7. Januar
    © Claudia Duhonj-Gabersek

    Mit fünf Euro in den Taschen
    stapfe ich durch schwarzen Schnee,
    falle über leere Flaschen,
    tu mir auch noch dabei weh.

    Leuchtraketen, Christbaumleichen
    liegen in der ganzen Stadt.
    Januar stellt seine Weichen,
    Feststimmung ein Ende hat.

    Hab vier Kilo zugenommen
    in der trägen Weihnachtsruh,
    habe Bauch und so bekommen,
    krieg die Hosen kaum noch zu.

    Mit null Euro, aber Kippen,
    gehe ich dann wieder heim,
    gleich ne Lüge auf den Lippen,
    nächstes Jahr, da lass ichs sein.

    Resümée des jungen Jahres,
    jedes Mal der gleiche Brauch,
    eine ganze Woche war es
    ohne Zigarettenrauch.

    ***

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    *** Noch mehr Wintergedichte

    ***

    Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch


    Weihnachtsgedichte
    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

    Winter – Wintergedicht – Schnee – Schneemann

    *** noch mehr Wintergedichte

    Schneemann
    © Heidrun-Auro Brenjo

    Steht im Garten der Verträumte
    Im Sein und Schein des Lichts
    Wünscht sich die Schneeweiße
    Die mondhoch mit den Sternen tanzt

    Apfelrot die Wangen nässen
    Kohlenträchtig die Lippen blühn
    Tropft vom Zifferblatt die Stunde
    Getränkte Winter brennen das Herz

    Der Baum sein Freund in tiefer Stille
    Als Scherenschnitt dasteht
    Hängt Sternenstaub an die Sekunde
    Der Wind heulend eine Mulde gräbt

    Schneit der Himmel weiße Perlen
    Trägt Kälte vor das Haus
    Hängen Würfe Silberschnee
    An dem Weißen und an seiner Braut

    Tropft vom Zifferblatt die Stunde
    Die ins Dunkel treibt die Nacht
    Fühlt des Schneemanns Herze pochen
    Haucht Vergänglichkeit über seine Pracht

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    Quelle: Schneemann von Heidrun-Auro Brenjo
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

    ***

    *** noch mehr Wintergedichte

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    Buch und eBook: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth

    ***

    Jahreswechsel – Silvester – Neujahr – Neujahrsgedicht – Silvestergedicht

    *** Noch mehr Silvester- und Neujahrsgedichte


    Jahreswechsel
    © Martina Decker

    Der letzte Tag im alten Jahr
    Kurz geht der Blick zurück
    Auf alles, was gewesen war
    Die Tränen und das Glück

    Zur Mitternacht die Korken knallen
    Der Himmel strahlt in bunter Pracht
    Sich Menschen in die Arme fallen
    Es wird gejubelt und gelacht

    Ganz leise nur sind Angst und Wehmut
    Bleibt doch die Zukunft ungewiss
    Das Alte war ja doch ganz gut
    Denkt man und sagt ihm leise Tschüss

    Im neuen Jahr der erste Tag
    Nach vorne geht der Blick
    Was es wohl alles bringen mag
    An Tränen und an Glück

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Jahreswechsel von Martina Decker
    Noch mehr Neujahrs- und Silvestergedichte


    ***

    Buchtipp:
    Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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    Roman

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    Winter – Weihnachten – Winterzeit – Weihnachtszeit -Wintergedicht – Weihnachtsgedicht

    Das Fest im Winter
    © Elaine Zaunseder

    Wie wunderbar, es ist wieder da.
    Das weiße Wunderland hat uns gebannt.
    Wir schauen uns die Schneeflocken an,
    und denken daran, dass die Plätzchen fertig sind.
    Da läuft jedes Kind,
    so geschwind, wie der Wind.
    Schnell in die Stube rein,
    die Schuhe aus,
    Backofen auf und die Plätzchen raus.
    Egal ob Vanillekipferl oder Kokosmakronen,
    das Backen wird sich stets lohnen.
    Denn überall will man sie verdrücken,
    auch wenn man etwas anderes tun soll,
    wie den Baum schmücken.
    Ja, wenn er da steht, der Nadelbaum,
    da erfüllt sich jeder Kindertraum.
    Die roten und blauen Kugeln werden sacht,
    am grünen Riesen angebracht.
    Die Girlanden werden befestigt,
    und der Stern kommt nach oben, wie es sich schickt.
    Die Kinder singen ihre Lieder,
    immer und immer wieder,
    jedes Jahr,
    aber dafür sind sie schließlich da.
    Geschichten werden auferstehen,
    und jede Frau und jeder Mann wird angesehen,
    weil sie in die Kirche gehen.
    Jeder zieht was Schönes an,
    denn jetzt ist die Jesusgeschichte dran.
    Doch es zögert sich nur auf eines hinaus,
    jeder will raus, jeder will nach Hause gehen
    und unter den Baume sehen.
    Die glänzenden Gesichter der Kinder verraten es, ein Wunder wurde vollbracht,
    vielleicht durch den Kaminschacht?
    Da stehen plötzlich Geschenke rum,
    und da ist rot, blau, goldenes Geschenkpapier drum.
    Die Kinder reißen das Papier runter,
    da geht schon mal einiges drüber und drunter.
    Doch alle sind zufrieden und glücklich,
    das sieht man an ihrem Gesicht.
    Ja, das ist der Liebe und Zufriedenen,

    das ist Weihnachten!

    Noch mehr Weihnachtsgedichte
    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Das Fest im Winter von Elaine Zaunseder

    ***

    Wintergedicht – Winter – Winterlyrik

    Wintermärchen
    © Gisela Segieth

    Ein Wintermärchen wird nun wahr
    das uns schenkt seinen Segen
    es möcht von uns, dass immer dar
    wir gut Gedanken hegen.

    Als Kinder tobten, lachten wir
    im Schnee mit roten Wangen
    als blieben wir für immer hier
    wir frohe Lieder sangen.

    Wir wurden groß, die Zeit verrann
    die Tage wurden trüber
    mit ihr kam auch die Arbeit dann
    wir klagten bald darüber.

    Mit jedem Jahr man älter wird
    bald schon wirst du zum Greise
    und bist vielleicht im Kopf verwirrt
    gehst du dann auf die Reise.

    Sie führt dich hin zum Himmelszelt
    wo du bist stets willkommen
    nimmst du einst Abschied von der Welt
    braucht dir nicht sein beklommen.

    Denn andere erwarten dich
    dort mit viel Lieb und Güte
    von ihnen einst der Schwermut wich
    dort wo man sie behüte.

    Vertrau darauf, denn all’s wird gut
    auf seine eigne Weise
    und mach dich auf mit etwas Mut
    auf deine Himmelsreise.

    Geh durch dein Leben stets mit Kraft
    und schenk dir täglich Freude
    denn mit ihr kriegst du all’s geschafft
    nie einen Tag vergeude.

    Ist deine Reise dann vorbei
    nimm Abschied hier vom Leben
    damit dein Seele kann ganz frei
    hoch in den Himmel schweben.

    Noch mehr Gedichte von Gisela Segieth

    ***


    Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Neujahrsgedicht

    Zum Jahreswechsel
    © Erika Hemmersbach

    Das alte Jahr, es ist nun futsch.
    Ich wünsch euch einen Guten Rutsch
    ins Neue Jahr hinein,
    mit Sang und Tanz und heißem Wein!

    Vorbei ist nun das Fest der Christen.
    Tannenbaum und Schneemann twisten
    und tanzen heut die ganze Nacht.
    Raketen glühn in bunter Pracht.

    Sternenflüstern, Wispern, Raunen
    und die Menschen stehn und staunen.
    Glockenklang erschallt mit Macht
    von nah und fern um Mitternacht.

    Die Jahre reichen sich die Hände.
    Menschen hoffen auf ein gutes Ende,
    freun sich auf das neue Jahr.
    Es wird schöner, als das alte war.

    Gute Wünsche, wie der Brauch,
    tauscht man gleich und Küsse auch.
    Im Kristallglas perlt der Sekt,
    der Alt und Jung besonders schmeckt.

    Mit dem schnell geschmolznen Blei
    rät man, wie die Zukunft sei.
    Weise Sprüche für die Lieben
    werden knallend aus Bonbons getrieben.

    Leis vom Himmel tönt ein Klingen.
    Hört ihr, wie die Engel singen?
    Wünschen Frieden, Freude immerdar,
    und der Mond strahlt: “Prost Neujahr!”

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Zum Jahreswechsel von Erika Hemmersbach
    Noch mehr Neujahrs- und Silvestergedichte
    ***

    Advent – Weihnachtsgedichte

    Advent – Adventsgedicht – Weihnachtsgedicht

    Weihnachtsgedichte


    Advent
    © Claudia Sperlich

    Komm bald, Herr,
    die Leute frieren.
    Komm bald, zu viele
    schüren den Hass, brauen Unheil.
    Zu viele hoffen
    auf andres als Dich.
    Zu viele sind reich.
    Komm bald, Herr, komm
    wenn Du willst, heute Abend.
    Mach Weihnachten endlich
    zum Fest Deiner Wiederkunft,
    dass wir um grünende Bäume
    tanzen vor Glück,
    mit Dir.

    ***


    Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags. Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch


    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht – Engel

    Wintergedicht
    Engel
    © Claudia Sperlich

    engel fliegen schneller als wir denken
    engel können ihre zeit verschenken
    engel haben geist und sind vom geiste
    gottes – und das wäre schon das meiste
    was man über engel sagen kann.

    engel haben keine gänseflügel
    engel halten keine rentierzügel
    engel sitzen nicht auf kirchentüren
    engel kann man nicht in päckchen schnüren
    engel sind nicht frau und sind nicht mann.

    engel sind nicht göttliche armeen
    engel müssen nicht vor thronen stehen
    engel sind nicht bajuwarisch-niedlich
    engel sind nicht einfach doof und friedlich
    engel sind wahrscheinlich meistens nah.

    engel sind nicht bildlich darzustellen
    sind vielleicht wie licht und klang und wellen
    sind wie sprache – aber ohne reden
    sind wie liebe – und sie sinds für jeden
    engel zeigen uns den ICHBINDA.

    wenn wir trotzdem immer engel malen
    die in marmor öl und gold erstrahlen
    die mit silberflitter strahlenkranz und feuchten
    augen einen finstren stall erleuchten
    zeigt so meißelhieb wie pinselstrich:

    gottes vielfalt ist das engelwesen
    einen teil davon kann man hier lesen
    bei bernini raffael und schlüter
    freudenboten und gesetzeshüter -
    engel weisen uns den DABINICH.

    Noch mehr Weihnachtsgedichte
    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Engel von Claudia Sperlich


    Dieses Gedicht findet sich auch in diesem Buch

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht

    Weihnachtsengel
    © Gisela Segieth

    Welch ein Engel, wunderschön
    ist zur Weihnacht er zu sehn
    er schenkt Kraft uns jeden Tag
    nimmt mit sich so manche Frag.

    Mög uns stets ein Engel leiten
    unser aller Herz erweiten
    damit wir in Liebe ruhn
    und fortan nur Gutes tun.

    Allen wünsch ich Englein hier
    dass sie finden zu dem “WIR”
    das so oft verloren geht
    wenn man nur sich selbst versteht.

    Schau, der Engel ist sehr nah
    ich ihn auch schon leuchten sah
    er fliegt über unsre Erd
    damit es jetzt bald Weihnacht werd.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtsengel von Gisela Segieth
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

    ***


    Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht

    Der leichte Sack
    © Patricia Koelle

    Der Weihnachtsmann bat auf dem Dach
    “Mein Engel, halt mal kurz den Sack
    diese Stiefel machen zuviel Krach!”
    “Ich weiß ja nicht ob ich das pack”
    so zweifelte der Engel sehr
    (er reichte dem Chef bis zum Nabel.)
    “Dein Sack der ist doch furchtbar schwer
    und meine Kräfte kaum passabel!”

    “Ach was, da hast du kaum zu tun!”
    schmunzelte der Weihnachtsmann
    “Weit verbreitet ist der Irrtum,
    nimm nur, trau dich ran!”
    “Oh”, rief Engelchen erstaunt
    “der Inhalt scheint mir knapp bemessen.
    Was bist du denn so gut gelaunt?
    Du hast die Geschenke vergessen!”

    “Nein, mein Lieber, der Sack ist voll
    mit zahllosen kostbaren Dingen.”
    “Und die wiegen nichts? Das ist ja toll!”
    “Ja, und doch muss man damit ringen:
    sie zu tragen ist nicht schwer
    darum scheint unsere Last so leer
    sie anzuwenden aber sehr!
    Nun gib ihn lieber wieder her.”

    “Sind denn zerbrechlich diese Sachen?”
    “Oh ja, man muss behutsam sein
    kann sehr leicht kaputt sie machen
    und sie sind auch gar nicht klein.”
    “Ach bitte, sag doch, was ist drin
    ich platze ja vor Neugier bald
    halt deinen Helfer nicht so hin
    meine Füße sind schon kalt!”

    “Da ist zum Beispiel Herzlichkeit
    und schlicht die Freude auch am Leben
    die Liebe ist davon nicht weit
    und Fröhlichkeit auch abzugeben
    ein wenig Weisheit wird nicht schaden
    ein bisschen Sonne auf dem Schnee
    an Wärme kann man auch sich laben
    Für uns ist drin ‘ne Kanne Tee.”

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
    Quelle: Weihnachtsgedichte Der leichte Sack von Patricia Koelle
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

    Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch/eBook:
    Patricia Koelle
    Der Weihnachtswind

    Der Weihnachtswind

    Der Weihnachtswind

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    Weihnachtsgedicht

    Heiligabend
    © Manfred Schröder

    Park und Straßen,
    still, verlassen.
    Jeder ist
    bei sich zu Haus.
    Ein Trinker irret
    durch die Gassen;
    findet nicht mehr
    ein noch aus.

    Schon schlägt er laut
    an fremde Türen,
    -Ach, mein Liebling,
    lass mich rein.-
    Hunde knurren,
    Menschen murren,
    -Geh bloß fort;
    lass uns allein.-

    Und er irret
    trunken weiter.
    Und der Schnee,
    er rieselt sacht.
    Bald begräbt er
    unsren Trinker,
    in der stillen,
    heilgen Nacht.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Heiligabend von Manfred Schröder
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

    ***


    Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

    Weihnachtsgedicht

    Weihnachten ohne Dich …
    © Michaela Guttuso

    Den Christbaum fein geschmückt
    die Kugeln so glänzend und fein
    sicher wärest du entzückt
    dich umgeben im Kerzenschein;

    Das Festmahl sorgsam gewählt
    den Tisch von Herzen gedeckt
    von deinem Geschmack mir oft erzählt
    und alte Erinnerungen dabei geweckt;

    Die Geschenke hübsch mit Schleifen
    deines bleibt unberührt
    kann es immer noch nicht begreifen
    es mir die Kehle zuschnürt;

    All die Gespräche in der heiligen Nacht
    führe ich mit dir am Weihnachtstage,
    was dich hat an diesem Fest so glücklich gemacht,
    erzähle ich dir nunmehr an deinem Grabe.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Weihnachten ohne Dich von Michaela Guttuso
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    ***


    Dieses Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch


    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht

    Fröhliche Weihnachten!
    © Gisela Segieth

    Aus Irland kam gerad Carne vale
    Gammelfleisch zu uns ins Land
    und voll Freude sind wir alle
    seit uns dieses wurd bekannt.

    Dioxin für alle Leute
    gibt’s beim Metzger nebenan
    ach, wie sehr uns das doch freute
    kaum einer es sagen kann.

    Wie viel muss denn noch geschehen
    bis man uns hat ausgerott
    ja, und wird’s das Christkind sehen
    das man uns verkauft viel Schrott?

    Wird es denn niemals aufhören
    immer wieder weitergehn
    warum tut es keinen stören
    obwohl es doch alle sehn?

    Heute kann man’s uns ja sagen
    denn wir haben Weihnachtzeit
    deshalb hört man auch kaum Klagen
    werdet Ihr denn noch gescheit?

    Es wurd so oft Euch geschrieben
    ja, es wurd Euch oft gesagt
    und was ist davon geblieben
    habt Ihr Euch das mal gefragt?

    Nein, man spielet Weihnachtslieder
    weil so schön die Welt doch ist
    ständig alle Tage wieder
    und den Rest, den man vergisst.

    Treibt es ruhig noch so weiter
    bis nichts mehr ist für uns da
    denn Ihr werdet nicht gescheiter
    das vor Jahren man schon sah.

    So hilft auch kein Tannenbaume
    und auch gar kein Christuskind
    denn in Köpfen quillt nur Schaume
    doch die Weihnachtszeit verrinnt.

    Die Probleme aber bleiben
    heute, morgen, immerzu
    und ich werde drüber schreiben
    denn mir lässt das keine Ruh!

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
    Quelle: Fröhliche Weihnachten von Gisela Segieth
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

    ***


    Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

    ***

    Weihnachtsgedicht

    Urlaub für den Weihnachtsmann
    © Engel Bert

    Ach Weihnachtsmann, ach Weihnachtsmann,
    schau mich nicht so traurig an.
    Ich weiß, die Kinder glauben nicht an dich
    und biegt sich auch der Gabentisch.
    Drum sei doch schlau im nächsten Jahr
    und all die Mühe dir erspar.
    Mach Urlaub in der Weihnachtszeit
    in der Ferne ganz, ganz weit.
    Und wenn er leer, der Gabentisch,
    dann glaubt erst recht kein Schwein an dich.
    So hast fortan du – wunderbar -
    Urlaub über’s ganze Jahr.

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    Quelle: Urlaub für den Weihnachtsmann von Engel Bert
    Noch mehr Weihnachtsgedichte

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    Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
    Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
    Weihnachten
    Weihnachtsgeschichten
    und Weihnachtsgedichte

    ISBN 978-3-939937-09-8 (Buch)
    ISBN 978-3-939937-72-2 (eBook epub-Format)

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    Weihnachtsgedicht

    Weihnachtsgedicht zum Nachdenken
    © Hans Kohler

    Grau wie der Himmel sind meine Gedanken,
    das Fest der Feste ist nicht mehr weit.
    Das Geschäft der Geschäfte machen die Banken,
    in astronomischen Höhen halten sie Kredite bereit.
    Denn jeder, man muss es mit Staunen bedenken,
    muss in dieser Zeit, dem andern was schenken.
    Oh, du fröhliche…

    Während Millionen verhungern, in dieser Welt,
    wird bei uns das Fleisch tonnenweise gekauft.
    Während die Selbstmordrate in die Höhe schnellt,
    mancher, im Kaufhaus, ums Angebot rauft.
    Denn jeder, man muss es mit Staunen erleben,
    will dem andern noch was Schöneres geben.
    Oh, du selige…

    Guten Tag lieber Lehmann, schon Geschenke besorgt?
    Fragt munter der Nachbar im Treppenhaus.
    Doch weil er arbeitslos ist, und ihm niemand was borgt,
    stürzt dieser sich aus dem Dachfenster hinaus.
    Die Nachbarn müssen’s mit Staunen hören,
    arme Frau Lehmann, nun allein mit den Gören.
    Gnadenbringende Weihnachtszeit…

    Nun ist er da, der heilige Abend.
    Jesus ist geboren, die Christenheit singt.
    Wie ist der Festschmaus doch erquickend und labend,
    in Bagdad wird gerade erschossen ein Kind.
    Man hört es mit Staunen, ist ärgerlich,
    gerade heut diese Meldung, das gehört sich doch nicht.
    Stille Nacht, heilige Nacht…

    Allmächtig, ohnmächtig schaut Gott-Jahwe-Allah,
    dem Treiben der Menschen, ungläubig zu.
    Liebe und Frieden, nichts ist mehr da,
    er hat kläglich versagt, begibt sich zur Ruh.
    Und denkt drüber nach, mit Staunen im Herzen,
    das Menschengeschlecht wieder auszumerzen.
    Gottes Hohn, oh wie lacht…

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    Ein Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

    Weihnachtsgedichte


    Weihnachtsgedichte
    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht

    Ein Weihnachtsgeschenk
    © Linni Lind

    Ich würde dir gern den Himmel schenken,
    denn ich lieb dich so gern!
    Den Himmel, der größer ist als ein Stern,
    und größer als ein großes Paket,
    so, wie das Wunder der größten Liebe für dich!
    Doch ob das überhaupt geht?
    Umwickelt, verpackt und herum
    mit Papier und dann noch mal hier,
    her und zurück und noch mal herum?

    Da packst du dich dumm und krumm!
    Verpacke besser ein Farbengedicht,
    anders herum geht das wohl nicht.
    Aber wie kann das denn nun wieder sein?
    Ganz klein, im Schneckenhäuschen mit Reim
    und ein Lebkuchendach noch oben drüber?
    Und die Schnecken hüpften zu dir herüber?
    Der ganze Himmel als Wundergedicht?
    Und wird er dann bunt wie ein Wunder?

    Morgens ganz früh ist alles erst grau,
    hellgrau, besser gesagt mit etwas gelb
    aber bald dunkler, beinahe fast grünlich, fein,
    mit wässrigem Schimmer, so, als stürze der
    große Himmel in einen Froschteich hinein.
    Oder so, als spielten oben wie unten
    die beiden mit Wunderkerzengeschimmer!
    Wasser nämlich folgt ihm himmelgenau!

    Und wusstest du das?
    Gewässer ist für den Himmel die Frau.
    Himmel liebt Wasser und Wasser liebt Himmel!
    Wie, wenn du dich an den Teichrand kniest
    und im Spiegel dich selber mal siehst,
    dann liebt dich dein eigenes Wassergesicht,
    solange mein Schatz nicht hinein geplumst ist!

    Aber am Abend breitet über die Welt,
    die Sonne ein riesiges gelbrotes Zelt.
    (Bestimmt hat sie auch dem Teich zugelacht!)
    Und hoch oben haben Engel Feuer gemacht
    und backen Schokoladencremetorte
    mit Lebkuchen und Perlen im Dach?
    Das sind jetzt aber nur komische Worte!

    Die Engel sollten auf einer Himmelsleiter
    hinauf und höher und immer weiter
    bis in die Wolken geklettert sein?
    Und würden spät in den Himmel hinein
    rotes Feuer mit gelber Farbe anzünden?
    Das wird bestimmt so ein Märchen sein,
    das nur Großmütter für die Engel erfinden!

    Du wirst es wohl wissen, und ich will dich
    mal küssen, aber nun sage mir doch
    welches Himmelsblau kennst du noch?
    Nimm bitte jetzt nicht das Auto,
    oder so was wie einen Motorradhelm!
    Nein, etwas Natürliches müsstest du finden!
    Soll ich es dir auf die Nase binden . . . ein?

    . . . . Stiefmütterchen – könnte doch sein?
    Ein Veilchen vielleicht oder ein Blümelein?
    Was könnten wir beide noch finden, oder
    was könntest DU finden? Gell, es gibt gar
    nicht vieles, was blau ist, außer dem Himmel?
    Aber sicher ganz bald weihnachtlich buntes
    blau-hellgelb-rötliches Himmelgebimmel.

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    Weihnachtsgedichte


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    Hrsg. Claudia Sperlich
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    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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