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Archive for the ‘Adventsgedicht’ Category

Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

Hoffnung
© Kathrin Sehland
 

Das Gold des Herbstes ist verblichen,
ward zugedeckt vom ersten Frost.
Der Herbst dem Winter ist gewichen,
ein eis’ger Wind bläst aus Nordost.

Weißer Flockenwirbel treibt dahin,
und bringt ein Glitzern in die Welt,
findet im Bedecken seinen Sinn,
in Hoffnung, dass die Kälte hält.

Schleier aus Nebelschwaden zieht umher,
der das letzte Licht verblasst,
die Tage sind schon lang, nicht mehr,
die pure Dunkelheit, Besitz erfasst.

Jedoch ein einzig’ Leuchten hat die Kraft,
und ist es auch millionenfern.
Die Finsternis beiseite schafft,
allein, der warmherzige Weihnachtsstern.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

***

Buchtipp:

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Advent – Adventsgedicht – Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgedichte


Advent
© Claudia Sperlich

Komm bald, Herr,
die Leute frieren.
Komm bald, zu viele
schüren den Hass, brauen Unheil.
Zu viele hoffen
auf andres als Dich.
Zu viele sind reich.
Komm bald, Herr, komm
wenn Du willst, heute Abend.
Mach Weihnachten endlich
zum Fest Deiner Wiederkunft,
dass wir um grünende Bäume
tanzen vor Glück,
mit Dir.

***


Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags. Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


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Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
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Wintergedicht
Engel
© Claudia Sperlich

engel fliegen schneller als wir denken
engel können ihre zeit verschenken
engel haben geist und sind vom geiste
gottes – und das wäre schon das meiste
was man über engel sagen kann.

engel haben keine gänseflügel
engel halten keine rentierzügel
engel sitzen nicht auf kirchentüren
engel kann man nicht in päckchen schnüren
engel sind nicht frau und sind nicht mann.

engel sind nicht göttliche armeen
engel müssen nicht vor thronen stehen
engel sind nicht bajuwarisch-niedlich
engel sind nicht einfach doof und friedlich
engel sind wahrscheinlich meistens nah.

engel sind nicht bildlich darzustellen
sind vielleicht wie licht und klang und wellen
sind wie sprache – aber ohne reden
sind wie liebe – und sie sinds für jeden
engel zeigen uns den ICHBINDA.

wenn wir trotzdem immer engel malen
die in marmor öl und gold erstrahlen
die mit silberflitter strahlenkranz und feuchten
augen einen finstren stall erleuchten
zeigt so meißelhieb wie pinselstrich:

gottes vielfalt ist das engelwesen
einen teil davon kann man hier lesen
bei bernini raffael und schlüter
freudenboten und gesetzeshüter –
engel weisen uns den DABINICH.

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Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Engel von Claudia Sperlich


Dieses Gedicht findet sich auch in diesem Buch

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsengel
© Gisela Segieth

Welch ein Engel, wunderschön
ist zur Weihnacht er zu sehn
er schenkt Kraft uns jeden Tag
nimmt mit sich so manche Frag.

Mög uns stets ein Engel leiten
unser aller Herz erweiten
damit wir in Liebe ruhn
und fortan nur Gutes tun.

Allen wünsch ich Englein hier
dass sie finden zu dem „WIR“
das so oft verloren geht
wenn man nur sich selbst versteht.

Schau, der Engel ist sehr nah
ich ihn auch schon leuchten sah
er fliegt über unsre Erd
damit es jetzt bald Weihnacht werd.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtsengel von Gisela Segieth
Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
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Weihnachtsgedicht

Der leichte Sack
© Patricia Koelle

Der Weihnachtsmann bat auf dem Dach
„Mein Engel, halt mal kurz den Sack
diese Stiefel machen zuviel Krach!“
„Ich weiß ja nicht ob ich das pack“
so zweifelte der Engel sehr
(er reichte dem Chef bis zum Nabel.)
„Dein Sack der ist doch furchtbar schwer
und meine Kräfte kaum passabel!“

„Ach was, da hast du kaum zu tun!“
schmunzelte der Weihnachtsmann
„Weit verbreitet ist der Irrtum,
nimm nur, trau dich ran!“
„Oh“, rief Engelchen erstaunt
„der Inhalt scheint mir knapp bemessen.
Was bist du denn so gut gelaunt?
Du hast die Geschenke vergessen!“

„Nein, mein Lieber, der Sack ist voll
mit zahllosen kostbaren Dingen.“
„Und die wiegen nichts? Das ist ja toll!“
„Ja, und doch muss man damit ringen:
sie zu tragen ist nicht schwer
darum scheint unsere Last so leer
sie anzuwenden aber sehr!
Nun gib ihn lieber wieder her.“

„Sind denn zerbrechlich diese Sachen?“
„Oh ja, man muss behutsam sein
kann sehr leicht kaputt sie machen
und sie sind auch gar nicht klein.“
„Ach bitte, sag doch, was ist drin
ich platze ja vor Neugier bald
halt deinen Helfer nicht so hin
meine Füße sind schon kalt!“

„Da ist zum Beispiel Herzlichkeit
und schlicht die Freude auch am Leben
die Liebe ist davon nicht weit
und Fröhlichkeit auch abzugeben
ein wenig Weisheit wird nicht schaden
ein bisschen Sonne auf dem Schnee
an Wärme kann man auch sich laben
Für uns ist drin ’ne Kanne Tee.“

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der leichte Sack von Patricia Koelle
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Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch/eBook:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

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Weihnachtsgedicht

Heiligabend
© Manfred Schröder

Park und Straßen,
still, verlassen.
Jeder ist
bei sich zu Haus.
Ein Trinker irret
durch die Gassen;
findet nicht mehr
ein noch aus.

Schon schlägt er laut
an fremde Türen,
-Ach, mein Liebling,
lass mich rein.-
Hunde knurren,
Menschen murren,
-Geh bloß fort;
lass uns allein.-

Und er irret
trunken weiter.
Und der Schnee,
er rieselt sacht.
Bald begräbt er
unsren Trinker,
in der stillen,
heilgen Nacht.

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Quelle: Heiligabend von Manfred Schröder
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Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch

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Hrsg. Claudia Sperlich
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Weihnachtsgedicht

Weihnachten ohne Dich …
© Michaela Guttuso

Den Christbaum fein geschmückt
die Kugeln so glänzend und fein
sicher wärest du entzückt
dich umgeben im Kerzenschein;

Das Festmahl sorgsam gewählt
den Tisch von Herzen gedeckt
von deinem Geschmack mir oft erzählt
und alte Erinnerungen dabei geweckt;

Die Geschenke hübsch mit Schleifen
deines bleibt unberührt
kann es immer noch nicht begreifen
es mir die Kehle zuschnürt;

All die Gespräche in der heiligen Nacht
führe ich mit dir am Weihnachtstage,
was dich hat an diesem Fest so glücklich gemacht,
erzähle ich dir nunmehr an deinem Grabe.

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Quelle: Weihnachten ohne Dich von Michaela Guttuso
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Weihnachtsgedicht

Fröhliche Weihnachten!
© Gisela Segieth

Aus Irland kam gerad Carne vale
Gammelfleisch zu uns ins Land
und voll Freude sind wir alle
seit uns dieses wurd bekannt.

Dioxin für alle Leute
gibt’s beim Metzger nebenan
ach, wie sehr uns das doch freute
kaum einer es sagen kann.

Wie viel muss denn noch geschehen
bis man uns hat ausgerott
ja, und wird’s das Christkind sehen
das man uns verkauft viel Schrott?

Wird es denn niemals aufhören
immer wieder weitergehn
warum tut es keinen stören
obwohl es doch alle sehn?

Heute kann man’s uns ja sagen
denn wir haben Weihnachtzeit
deshalb hört man auch kaum Klagen
werdet Ihr denn noch gescheit?

Es wurd so oft Euch geschrieben
ja, es wurd Euch oft gesagt
und was ist davon geblieben
habt Ihr Euch das mal gefragt?

Nein, man spielet Weihnachtslieder
weil so schön die Welt doch ist
ständig alle Tage wieder
und den Rest, den man vergisst.

Treibt es ruhig noch so weiter
bis nichts mehr ist für uns da
denn Ihr werdet nicht gescheiter
das vor Jahren man schon sah.

So hilft auch kein Tannenbaume
und auch gar kein Christuskind
denn in Köpfen quillt nur Schaume
doch die Weihnachtszeit verrinnt.

Die Probleme aber bleiben
heute, morgen, immerzu
und ich werde drüber schreiben
denn mir lässt das keine Ruh!

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Quelle: Fröhliche Weihnachten von Gisela Segieth
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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

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Weihnachtsgedicht

Urlaub für den Weihnachtsmann
© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann, ach Weihnachtsmann,
schau mich nicht so traurig an.
Ich weiß, die Kinder glauben nicht an dich
und biegt sich auch der Gabentisch.
Drum sei doch schlau im nächsten Jahr
und all die Mühe dir erspar.
Mach Urlaub in der Weihnachtszeit
in der Ferne ganz, ganz weit.
Und wenn er leer, der Gabentisch,
dann glaubt erst recht kein Schwein an dich.
So hast fortan du – wunderbar –
Urlaub über’s ganze Jahr.

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Quelle: Urlaub für den Weihnachtsmann von Engel Bert
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Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der Wunschzettel von Patricia Koelle
Noch mehr Weihnachtsgedichte

Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

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Wintergedicht

Stille Nacht
© Marcus Coesfeld

Stille, frohe, einsame Nacht
Und draußen fallen die Flöckchen
Im Dunkel auf die beleuchtete Pracht
Auf Dächer und Schneemännerköpfchen

Es duftet nach Zimt und Apfel und Wein
Begleitet Familien in himmlischer Ruh
Die trotz Eiseskälte sind warm und froh
Nichts wissen von mir, denn ich bin allein

Die Winde, die zischen durch alles Weiße
Und Kinder, die lachen in jedem Haus
Alles ist glücklich auf friedvolle Weise
Die Kerzen, die brennen, nur hier sind sie aus

Nun speisen sie alle die Weihnachtsgans
Die Weinhachtsbäume dabei voller Glanz
Und nun die Bescherung begleitet von Segen
Eltern sind glücklich und Kindsherzen beben

Der Geist der Weihnacht durchdringt alle Herzen
Nur meines vereinsamt am meisten in dieser
Dass niemand mich kennt, bereitet mir Schmerzen
Ob ich, wo ich hin fahre, lachen kann wieder?

Noch mehr Weihnachtsgedichte
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Stille Nacht von Marcus Coesfeld

***
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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Wunschzettel von Patricia Koelle
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Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

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Adventsgedicht

Advent, Advent
© Gisela Segieth

Bei mir für jeden im Advent
tief im Herz ein Kerzlein brennt.

Dies verströmet Licht und Freud
nicht allein im Hier und Heut.

Ich zünd dir ein Kerzlein an
hoffe sehr, du freust dich dran.

Wenn es bringet dir das Licht
und von Freude zu dir spricht.

Trag auch du dein Lichtlein weiter
hin bis zu der Himmelsleiter.

Wo es leuchtet dir voran
so hell es nur leuchten kann.

Mög dir’s Lichtlein nie verglühn
sondern immer Licht versprühn

Denn dann bist du allezeit
für die Weihnacht auch bereit.

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Quelle: Advent, Advent von Gisela Segieth
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Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsbegegnung
© Patricia Koelle

Hinten im verträumten Raum
unter hoch gewölbter Decke
in verschwiegen dunkler Ecke
hing sie wie Triumph im Baum
im aufrecht grünen Wipfel
zwischen Nadelzweigen dicht
hell gefüllt mit Morgenlicht
an einem roten Zipfel:

eine Kugel aus zartem Glase
drehte sich leicht in der Stille
als sei es ihr eigener Wille.
Klar wie eine Seifenblase
schien sie ein Spiegel mir
auf ihrer Oberfläche schwebte
mein Gesicht und wo ich lebte
das munterbunte Zimmer hier.

Die Winterwelt vorm Fenster auch
der Himmel silbern wie das Meer
die Wiese, niemals blumenleer
fingen sich im Kugelbauch
nur umgekehrt als wollt sie sagen
ich sollt mich innerlich nun regen
es gäbe soviel zu bewegen
ich könnte bald was Neues wagen.

Weit, meinte sie, sei doch das Leben
und wie sie selbst so voller Glanz
aus Bildern, einzufangen ganz,
und hoch, und hätte viel zu geben.
Es war als sprach der Baum die Worte:
„So wie ich heut die Kugeln trage
gestalte du dir deine Tage
rund wie die Früchte schöner Orte

gereift durch wohl genutzte Zeit
Tiefen, bewältigt Stück für Stück
schimmernd durch erkanntes Glück
Ernte wie für Ewigkeit.
Wenn ich heute daran denk
was mir seit jenem Tag gelang
durch so erweckten Tatendrang
war die Kugel ein Geschenk.

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Quelle: Weihnachtsgedichte Wunschzettel von Patricia Koelle
Noch mehr Weihnachtsgedichte

Von Patricia Koelle gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtsbuch:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

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Der Weihnachtswind


Eine Amazon-Leserin meint zu diesem Buch:
Obwohl das Buch den Titel „Der Weihnachtswind“ trägt, ist es ein Begleiter für das ganze Jahr!
Patricia Koelle … beschreibt die „Eigenarten“ und Gedanken so mancher Zeitgenossen dermaßen überzeugend, dass der alte Fietje sein Erlebnis mit (s)einem Weihnachtsbaum und den „Überraschungskugeln“ eigentlich selbst geschrieben haben muss. Im „Cafèkalender“ wünscht man sich neben Paul Kiewitz zu sitzen, und mit ihm gemeinsam niedergeschlagene Mitmenschen, mit einfachen Mitteln und nicht nur zur Weihnachtszeit, zum Lächeln zu bringen. … Der „Rollbaum“ gibt Kraft und lässt die eigenen, vermeintlichen Sorgen sofort vergessen …

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsnacht am Kamin
© Grete Schicke

Bitterkalt in der Weihnachtsnacht,
lange Eiszapfen hängen am Dach,
das Zimmer geschmückt mit Tannengrün,
dicke Holzscheite knistern im Kamin.

Kerzen auf Tannenbaumzweigen flammen,
erzählen vom Walde und den Tannen,
doch jetzt sie Blühen mit Glanz und Duft,
vergessen das Dasein in der Sommerluft.

Kein Vogel zwitschert im starken Geäst,
der Baum fein herausgeputzt zum Fest,
Musikinstrumente mit vollem Klang,
begleiten Kinder beim frohen Gesang.

Stürme toben ums Haus frostig kalt,
die Tanne verteilt Harzdüfte, wie im Wald
der Kamin gibt Wärme mit Geknister,
man lauscht, als wäre zu hören ein Engelgeflüster.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Weihnachtsnacht am Kamin von Grete Schicke
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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgier
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann,
her mit deinen Gaben!
Schau mich nicht so dämlich an,
ich will alles haben!
Rück den ganzen Sack heraus
Und verschwind‘ aus meinem Haus.
Nächstes Jahr komm wieder her,
aber bring dann noch viel mehr!

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Quelle: Weihnachtsgier von Engel Bert
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Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
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Wintergedicht

Weihnachtsmarkt
© Stefan Pölt

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
ist es wieder mal so weit.
Dann verspürn wir ’nen verstärkten
Drang hin zu den Weihnachtsmärkten.

Dicke Stiefel, warme Mützen
solln uns vor der Kälte schützen
denn wir wolln uns beim Flanieren
schließlich nicht den Arsch abfrieren.

Wie wir durch die Stände laufen
letzte Notgeschenke kaufen
liegt der süße Glühweinduft
recht verlockend in der Luft.

Heißer Glühwein wärmt so gut
mischt sich auch sofort ins Blut.
Darum gibt’s bekanntermaßen
hier die meisten roten Nasen.

Nach der ersten, zweiten Tasse
schmeckt das Zeug noch richtig klasse
und man hört uns Lieder singen
die nicht grad‘ nach Weihnacht klingen.

Nach dem dritten, vierten Becher
mehren sich dann die Versprecher.
Und der Widerspenst’gen Zähmung
scheitert an der Zungenlähmung.

Nach dem fünften, sechsten Schoppen
kann uns schließlich nichts mehr stoppen
als wir zu der Bude schwanken
um noch „Super“ nachzutanken.

Wie wir durch die Stände tingeln
hör ich schon die Glöckchen klingeln
und mein Hirn dreht sich so schnell
wie ein Ketten-Karussell.

Mir erscheint der Nikolaus
der bei tosendem Applaus
mitten auf dem Weihnachtsmarkt
seinen Rentierschlitten parkt.

Tja, ihr Kinder, seht mal an
wie ein ausgewachsner Mann
seines klar’n Verstands beraubt
noch an Weihnachtsmänner glaubt.

Noch mehr Weihnachtsgedichte
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtsmarkt von Stefan Pölt

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Wintergedicht – Weihnachtsgedicht – Adventsgedicht – Weihnachtszeit

Weihnachtszeit
© Aline Knake

Die Mutter ruft, die Kinder schreien
Das Essen muss bald fertig sein
Die Oma kommt weit her gereist
Dem Vater steht auf der Stirn der Schweiß
Er müht sich mit dem Weihnachtsbaum ab
Und Mutter drängt: „Die Zeit wird knapp!
Wir wollen noch in die Kirche gehen,
uns ( wie jedes Jahr ) das Krippenspiel ansehen!“
Die Kinder maulen: „Muss das sein!?!“
Dann fängt es auch noch an zu schneien
Man stapft also durch den Schnee
Den Kindern tun die Füße weh
Sogar das kleine Baby schreit
Und auch Vater ist’s zu weit

Endlich ist man im Gotteshaus
Doch in Gedanken längst zu Haus
Die Mutter denkt: „Oh nein, der Braten!“
Die Kinder können es nicht erwarten
Vater fragt: „Könn wir nicht schon mal gehen?“
Doch Oma findet’s in der Kirche so schön
Dann stimme alle in das Abschlusslied ein
Und endlich, endlich geht es Heim
Man kommt zu Hause angerannt
„Hier riecht es irgendwie verbrannt!“
Mutter jammert, Vater seufzt
Der Weihnachtsbaum ist umgestürzt
Die Mutter will den Braten retten
Die Kinder solln den Tisch schon decken
Dem kleinsten fallen die Teller runter
Da wird die Oma wieder munter
Die gerade noch geschlafen hat
Sie hat den ganzen Lärm jetzt satt
“ Reißt euch zusammen“, ruft sie schrill
Und tatsächlich, das hilft viel

Die Mutter lässt den Braten sein
Legt Pizza in den Ofen rein
Vater bändigt den Weihnachtsbaum
Der kippt jetzt erstmal nicht mehr um
Die Kinder, alle im Sonntagskleid,
rufen brav: „Der Tisch ist bereit!“
Dann sitzen alle um den Tisch und auf eine angenehme Weise
Wird es plötzlich ganz, ganz leise
Und wenn es leicht verkokelt duftet
Der Vater Tannenbäume wuchtet
Die Kinderaugen glitzernd leuchten
Und sich die guten Taten häufen
Wenn es dann noch draußen schneit
Dann weiß man: Es ist Weihnachtszeit!

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Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtszeit von Aline Knake

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

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Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
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Weihnachtsgedicht

Der naschhafte Nikolaus
© Engel Bert

Es sprach der Nikolaus in Essen:
„Kinder, ich hab meinen Sack vergessen.
Drum gibt’s, ach wie schade,
weder Plätzchen noch Schokolade.“
Die hatte er heimlich selbst aufgegessen.

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Quelle: Der naschhafte Nikolaus von Engel Bert
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Weihnachtsgedicht

Lauras Glück
© Evelyn Goßmann

Plattes Näschen an den Scheiben,
schaut Laura hinaus ins lustige Schneetreiben.
Sie freut sich, Weihnachten ist bald
Draußen ist es längst bitterkalt.
Träumt von Sternenglanz und Kerzenschein
Und miteinander glücklich sein.
Mami meint: das größte Geschenk sei sich lieb zu haben
Viel wichtiger als große teure Gaben.
Dass man sich Liebe von Herzen schenke
und auch an andere Menschen lieb denke.
Da ist sie ganz sicher sie haben sich lieb
und wünscht sich, dass es für alle Zeiten so blieb.
Bratäpfelchen wird es geben und Plätzchenteller
Die Sterne leuchten auch viel heller
Das Christkind kommt vom Himmel geflogen
Mit Engelchen ganz weit von dort oben.
Bringt Kerzen mit und Lichterschein
Für Laura könnte immer nur Weihnachten sein.

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Quelle: Lauras Glück von Evelyn Goßmann

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmanngedicht – Weihnachtsmann – Nikolaus

Sorgen um den Weihnachtsmann
© Helga Gebhardt

Der Weihnachtsmann
kam heute nicht in unser Haus!
Schon vor der Türe
packte er Geschenke für uns aus.
Hatte er wirklich keine Zeit?
Und warum so eilig heut?
Die Wege die sind zugeschneit,
er kommt nur schwer voran.
Ich sage danke, lieber Weihnachtsmann,
und wünsche dir mehr Zeit;
und dass es auf deiner langen Reise
nicht mehr so viel schneit.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Sorgen um den Weihnachtsmann von Helga Gebhardt
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Weihnachtsgedicht

Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam
© Evelyn Morgenroth

Es lebte einst in einem Haus
die kleine Feldmaus ‚Grauer Klaus‘.
Klaus war ziemlich unscheinbar,
weshalb es auch kein Wunder war,
dass niemand es entdeckte,
wie er sich dort versteckte.

Bei Nacht kam er aus seinem Bau,
denn da sind alle Katzen grau.
Tagein, tagaus sah ‚Grauer Klaus‘
bei Dunkelheit zum Fenster raus.
Und wenn er durch die Scheibe starrte,
sah es so aus, als ob er warte.

Tatsächlich hielt der ‚Graue Klaus‘
Ausschau nach dem Nikolaus.
Den sah er vor einem Jahr,
was Anfang des Dezember war,
mit einem Schlitten ohne Pferde,
denn den zog eine Rentierherde.

Und während sonst ein Schlitten fährt,
flog das Nikolausgefährt
– mit einem Rentier an der Spitze
und Nikolaus mit roter Mütze –
entlang am dunklen Himmelszelt
zu allen Kindern auf der Welt.

Beladen war der große Schlitten
mit Paketen und auch Tüten.
Deren Inhalt wählt stets aus
mit Bedacht der Nikolaus
und verteilt die Gaben dann.
Man nennt ihn ja den ‚Guten Mann‘.

Seit jener Nacht wünscht ‚Grauer Klaus‘
sich eine Fahrt mit Nikolaus
auf dessen großem Rentierschlitten.
Um diesen will er ihn jetzt bitten.
Nur: Wie tritt man als graue Maus
in Kontakt mit Nikolaus?

Das weiß bekanntlich jedes Kind!
Man schickt ihm Post. Das klappt bestimmt.
„Ich nehme die Computer-Maus“,
dachte schlau der ‚Graue Klaus‘,
sprang auf den Tasten hin und her.
Das Schreiben fiel ihm gar nicht schwer.

Weil seine Post sich sonst beschränkte,
auf die von Kids, die er beschenkte,
war sehr erstaunt der Nikolaus
von der Mail vom Grauen Klaus,
Die traf ein im Monat Mai.
Das Weihnachtsfest war längst vorbei.

„Es wollen Kinder sonst bloß Gaben
und Geschenke von mir haben.
Die Schlittenfahrt scheint mir bescheiden.
Ich kann den ‚Grauen Klaus‘ gut leiden.“
Scheinbar dachte Nikolaus,
ein Junge sei der Graue Klaus.

Er sprach: „Knecht Ruprecht, schaue schnell,
schließlich bist Du mein Gesell,
was über ‚Grauen Klaus‘ die Daten
in meinem Gold’nen Buch verraten.
Ist das Kind eins von den bösen
oder immer brav gewesen?“

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam von Evelyn Morgenroth. Dort erfährst Du auch, wie dieses witzige Weihnachtsgedicht weitergeht.
Noch mehr lustige, witzige, heitere, fröhliche, besinnliche, festliche Weihnachtsgedichte

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Ein weiteres lustiges (und sehr langes) Weihnachtsgedicht von Evelyn Morgenroth findet sich in dem Buch

Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
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ISBN 978-3-939937-09-8

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Lustiges Weihnachtgedicht

Besuch vom Weihnachtsmann
© Gisela Segieth

Heute kam der Weihnachtsmann
in der Nacht leis bei mir an
klopfte an mein Fensterlein
so, dass ich ihn ließ gleich rein.

Mit nem langen Bart, oh je,
weiß war er und voller Schnee
stand er da, war ziemlich müde
da man umging mit ihm rüde.

Groß stand er da in sein’m Gewand
dennoch kalkweiß wie ne Wand
und ihm zitterten die Hände
Angst hatt ich um ihn am Ende.

In den Augen glänzten Tränen
deren er sich nicht tat schämen
er schluchzte wie’n kleines Kind
ich bracht ihm nen Stuhl geschwind.

Dann erzählte er mir bald
„Wie viel Herzen sind doch kalt
da die Menschen auf der Welt
oft nur fragen noch nach Geld.“

Überall sei er gewesen
um in Herzen stets zu lesen
und die Weihnachtsfreud zu finden
doch er tat sich dabei winden.

Geschüttelt wurde er von Schmerzen
bei den Wunden, die im Herzen
all das hinterlassen hat.
Ich ihn um Verzeihung bat.

Denn verstehn konnt ich ihn gut
kenne ich doch auch die Wut
wenn ich mir die Welt anseh
und so vieles nicht versteh.

Dann begann er leis zu weinen
fragte, ob die Menschen meinen
dass sie kriegen für ihr Geld
denn den Segen dieser Welt.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtszauber von Ingrid Linnenberger. Dort erfährst Du auch, wie dieses lustige Weihnachtsgedicht weitergeht.

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Buchtipp: Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmann – Weihnachtsmanngedicht – Nikolaus – Nikolausgedicht – Adventsgedicht – Weihnachtszeit – Vorweihnachtszeit

Warten auf den Weihnachtsmann
oder: Vorweihnachtliche Ungeduld

© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
wo bleibst du denn so lang?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
mir wird allmählich bang.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
von dir noch keine Spur.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, wo steckst du nur?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
noch nichts von dir zu seh’n.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, was ist nur gescheh’n?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
ich mach mir große Sorgen.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
September wird’s schon morgen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsbotschaft
© Evelyn Goßmann

Weihnachtszeit soll Freude bringen
Licht und Freude den Herzen vor allen Dingen.
Andächtig still im warmen Kerzenschein
Singen Kinder so brav wie kleine Engelein.
Tannenduft, Schnee und Sternenpracht
Alles erfreut in der Hl. Nacht
Wir sollten zum Fest die Botschaft singen
Gemeinsam Liebe und Frieden in alle Welt zu bringen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Weihnachtsbotschaft von Evelyn Goßmann
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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnacht
© Claudia Sperlich

Flitterkram und Funkellichter
Menschenwerk und Katzengold
alle Menschen werden Dichter
Mürbeteig wird ausgerollt
Bach erklingt an allen Orten
niemand spart mit guten Worten

Goldpapier an Tannenbäumen
viele Hektoliter Punsch
Zimtparfum in allen Räumen
Völlerei und Friedenswunsch
jeder sieht beständig Sterne
besser wären alle gerne

So bei Heiden wie bei Christen
Grünzeug und Barbarenpracht
selbst für strenge Atheisten
heilig dann die stille Nacht
Gott wird Kind – die alte Mære
heimlich füllt sie jede Leere

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Quelle: Weihnacht von Claudia Sperlich
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Dieses und weitere Weihnachtsgedichte von Claudia Sperlich wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Bescherung
© Horst Decker

Weihnachten wie jedes Jahr
auch diesmal nur ein Reinfall war.
Es kam, wie schon seit alten Zeiten,
die Oma, um mit uns zu streiten.

Sie schenkte so, wie jedes Jahr,
dem Vater was fürs dünne Haar.
Der Mutter gab sie Taschentücher
und mir paar doofe Kinderbücher.

Und alles war vom Ausverkauf.
Bei vielem stand der Preis noch drauf.
Wie all die Jahre hofften wir,
die Oma hätte mehr Gespühr.

Ein jeder fluchte vor sich leise.
Der Vater dacht an eine Reise.
Die Mutter wollte ein Klavier.
Gewünscht hat ich ein Fahrrrad mir.

Zum Glück hat Mutter das geahnt.
Und mir hat auch so was geschwant.
Auch Vater hat es sich gedacht.
D’rumm haben wir’s wie sonst gemacht.

Von Vater gab es eine Bibel.
Von mir ’ne Faltenpflegefibel.
Von Mutter leck’ren Abführsaft
und etwas für die Liebeskraft.

So war die Oma reich beschenkt.
Wie immer wirkte sie gekränkt.
Als hätten wir nicht gut bedacht,
was eine Oma glücklich macht.

Sie ärgerte uns auf ihre Weise,
erzählt von ihrer Urlaubsreise,
vom Fahrrad, dass sie grad‘ entsorgt,
und dass sie ihr Klavier verborgt.

Da zog der Vater seine Karten.
Mein Moped stand bei uns im Garten.
Und Mutters Flügel im Salon.
Der Urlaubsflug ging Morgen schon.

Ach sagt die Oma, ‚lieber Sohn,
das was ich plante, habt ihr schon.‘
Dann lass es mich jetzt schnell vergessen.
Dann ging sie vor dem Weihnachtsessen.

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Quelle: Bescherung von Horst Decker
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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Wintergedicht
Alter Nikolaus
© Grete Schicke

Der erste Advent ist schnell da,
rückte dichter und kommt ganz nah,
Freude dringt in kleine Kinderherzen,
wenn am Kranze brennen die Kerzen.

Die Weihnachtsmärkte bunt bestückt,
das Christfest täglich näher rückt,
doch zunächst kommt im Voraus,
am 06. Dezember der alte Nikolaus

Noch mehr Gedichte von Grete Schicke
Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Alter Nikolaus von Grete Schicke

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Der fette Weihnachtsmann
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann
Warum bist du so fett?
Du passt nicht mehr zu Tür herein,
das find ich gar nicht nett.

Leg die Geschenke vor die Tür,
ich werde sie mir holen.
Dann schleiche dich, das rat ich dir,
davon auf leisen Sohlen.

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Quelle: Der fette Weihnachtsmann von Engel Bert
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Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
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ISBN 978-3-939937-09-8

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Advent – Adventsgedicht – Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgedichte


Schwarze Weihnachten
© Peter Neumer

Die Tannen winken schneebedeckt,
schmücken sich im weißen Kleid,
aus tiefem Schlaf nun aufgeweckt
verkünden sie die Weihnachtszeit.

Kinder lassen Wünsche sprechen,
Einsamkeit schreibt Bettelbriefe,
bereitet niemand Kopfzerbrechen,
Heuchelei kommt aus der Tiefe.

Die Speisen werden aufgeteilt,
Freund und Feind an einem Tisch,
Wunden langsam ausgeheilt –
Oh Weihnachtszeit, wie lieb ich dich!

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Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags. Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-939937-10-4 (Buch)
ISBN 978-3-939937-58-6 (eBook im epub-Format)
ASIN B0053HVQTY (eBook Amazon Kindle)

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    Weihnachtsgedicht

    Erinnerungen an Weihnachten
    © Evelyn Goßmann

    Herrlich die ruhige stille Zeit
    bald schon ist es wieder so weit.
    Es duftet herrlich im ganzen Haus,
    man freut sich auf den Weihnachtsschmaus.
    Nachdenklich werd‘ ich in dieser Zeit,
    zum Erinnern bin ich zu gern bereit.
    Erwische mich mit Fotoalben
    um zu sehen wie es einmal war;
    fröhlich mit Eltern, Tanten, Onkeln, und natürlich der Oma.
    Gemeinsam wurde musiziert,
    den Schein der warmen Kerzen hat man gespürt.
    Christmette, Geschenke und Kerzenschein –
    ach könnte noch einmal Kind ich sein.

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    Quelle: Erinnerungen an Weihnachten für alle von Evelyn Goßmann
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    Weihnachtsgedichte


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    Hrsg. Claudia Sperlich
    Illustrationen Katja Spannuth
    2009
    ISBN 978-3-939937-10-4

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    Weihnachtsgedicht

    Der Weihnachtspoet
    © Engel Bert

    Es schrieb ein Poet bei Kerzenlichte
    von Herzen gern Weihnachtsgedichte.
    Reimte Schmerzen
    auf Kerzen,
    auf Licht
    Weihnachtswicht.
    Das tat sich zwar reimen,
    aber schön war das nicht!


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    Quelle: Der Weihnachtspoet von Engel Bert
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    Wintergedicht

    Weihnachtszauber
    © Ingrid Linnenberger

    Ach, du schöne Weihnachtszeit,
    mir egal, bin nicht bereit.

    Weihnachtsmärkte, Lichter, Klänge,
    Halleluja, Menschengedränge.

    Glitzerstern und Weihnachtsbaum,
    Kerzenschein und Engelstraum,

    Spendenbriefe kommen nun,
    fordern auf zum Gutes tun.

    Patenschaften übernehmen,
    Kindern helfen, Liebe geben.

    Organisationen betteln, bitten,
    rufen auf zum Elend kitten.

    Ach, du schöne Weihnachtszeit,
    alle wollen, bin nicht bereit.

    Das Wasser mir am Halse steht,
    ich weiß nicht wie es weiter geht.

    Für den Arbeitsmarkt zu alt,
    Harzt IV in Kraft und Konto kalt.

    Ach, was solls, ich will nicht klagen,
    tu mein Bestes und nicht verzagen.

    Wird bescheiden, dieses Fest,
    Weihnachtszauber … ein kleiner Rest.

    Copyrighthinweis: Dieses Gedicht entstammt der Seite Weihnachtsgedichte Weihnachtszauber von Ingrid Linnenberger
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    Wintergedicht

    Kein schöner Braten
    © Manfred Schröder

    Kein schöner Braten, weit und breit,
    als vom Schwein zur Weihnachtszeit.

    Der Abend naht, der Mond steht fahl.
    Das Schwein, es grunzt zum letzten Mal!
    Dann fällt der Hammer, mit Gewicht,
    das Schwein, es sieht’s und glaubt es nicht.
    Sein Blick es sagt: „Das darf nicht sein!“
    Ach, du mein liebes, armes Schwein!
    Doch dieses, das verspreche ich,
    beim Weihnachtsmahl, man denkt an dich!

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