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Archive for the ‘lustige Gedichte’ Category

Fasching – Fastnacht – Karneval – Faschingsgedicht – Fastnachtsgedicht – Karnevalgedicht – lustiges Gedicht

Fasching
© Martina Decker

Wenn
Der Teufel mit den Engeln lacht
Der Bär dem Kätzchen schöne Augen macht
Die Elfe sich in Dracula verliebt
Ein rosa Hase Drinks ausgibt

Wenn
Schmetterlinge tanzend schweben
netten Cowboys Küsschen geben
Batman in der Ecke steht
Und Suleika ihm den Kopf verdreht

Wenn
Sambamädchen fröhlich lachen
den Indianern schöne Augen machen
und das Burgfräulein beschwipst
mit einem Clown vorn an der Theke sitzt

Dann
Ist es Faschingszeit
Regiert mit froher Leichtigkeit
Gott Jokus seine Recken.
Ob Narren oder Jecken
Ein jeder frönt der Narretei
Denn schon
Am Aschermittwoch ist’s vorbei

***

Und hier gibt es
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Weihnachtsgedicht

Fröhliche Weihnachten!
© Gisela Segieth

Aus Irland kam gerad Carne vale
Gammelfleisch zu uns ins Land
und voll Freude sind wir alle
seit uns dieses wurd bekannt.

Dioxin für alle Leute
gibt’s beim Metzger nebenan
ach, wie sehr uns das doch freute
kaum einer es sagen kann.

Wie viel muss denn noch geschehen
bis man uns hat ausgerott
ja, und wird’s das Christkind sehen
das man uns verkauft viel Schrott?

Wird es denn niemals aufhören
immer wieder weitergehn
warum tut es keinen stören
obwohl es doch alle sehn?

Heute kann man’s uns ja sagen
denn wir haben Weihnachtzeit
deshalb hört man auch kaum Klagen
werdet Ihr denn noch gescheit?

Es wurd so oft Euch geschrieben
ja, es wurd Euch oft gesagt
und was ist davon geblieben
habt Ihr Euch das mal gefragt?

Nein, man spielet Weihnachtslieder
weil so schön die Welt doch ist
ständig alle Tage wieder
und den Rest, den man vergisst.

Treibt es ruhig noch so weiter
bis nichts mehr ist für uns da
denn Ihr werdet nicht gescheiter
das vor Jahren man schon sah.

So hilft auch kein Tannenbaume
und auch gar kein Christuskind
denn in Köpfen quillt nur Schaume
doch die Weihnachtszeit verrinnt.

Die Probleme aber bleiben
heute, morgen, immerzu
und ich werde drüber schreiben
denn mir lässt das keine Ruh!

***


Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgier
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann,
her mit deinen Gaben!
Schau mich nicht so dämlich an,
ich will alles haben!
Rück den ganzen Sack heraus
Und verschwind‘ aus meinem Haus.
Nächstes Jahr komm wieder her,
aber bring dann noch viel mehr!

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
>Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

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Weihnachtsgedicht

Der naschhafte Nikolaus
© Engel Bert

Es sprach der Nikolaus in Essen:
„Kinder, ich hab meinen Sack vergessen.
Drum gibt’s, ach wie schade,
weder Plätzchen noch Schokolade.“
Die hatte er heimlich selbst aufgegessen.

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

***

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Weihnachtsgedicht

Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam
© Evelyn Morgenroth

Es lebte einst in einem Haus
die kleine Feldmaus ‚Grauer Klaus‘.
Klaus war ziemlich unscheinbar,
weshalb es auch kein Wunder war,
dass niemand es entdeckte,
wie er sich dort versteckte.

Bei Nacht kam er aus seinem Bau,
denn da sind alle Katzen grau.
Tagein, tagaus sah ‚Grauer Klaus‘
bei Dunkelheit zum Fenster raus.
Und wenn er durch die Scheibe starrte,
sah es so aus, als ob er warte.

Tatsächlich hielt der ‚Graue Klaus‘
Ausschau nach dem Nikolaus.
Den sah er vor einem Jahr,
was Anfang des Dezember war,
mit einem Schlitten ohne Pferde,
denn den zog eine Rentierherde.

Und während sonst ein Schlitten fährt,
flog das Nikolausgefährt
– mit einem Rentier an der Spitze
und Nikolaus mit roter Mütze –
entlang am dunklen Himmelszelt
zu allen Kindern auf der Welt.

Beladen war der große Schlitten
mit Paketen und auch Tüten.
Deren Inhalt wählt stets aus
mit Bedacht der Nikolaus
und verteilt die Gaben dann.
Man nennt ihn ja den ‚Guten Mann‘.

Seit jener Nacht wünscht ‚Grauer Klaus‘
sich eine Fahrt mit Nikolaus
auf dessen großem Rentierschlitten.
Um diesen will er ihn jetzt bitten.
Nur: Wie tritt man als graue Maus
in Kontakt mit Nikolaus?

Das weiß bekanntlich jedes Kind!
Man schickt ihm Post. Das klappt bestimmt.
„Ich nehme die Computer-Maus“,
dachte schlau der ‚Graue Klaus‘,
sprang auf den Tasten hin und her.
Das Schreiben fiel ihm gar nicht schwer.

Weil seine Post sich sonst beschränkte,
auf die von Kids, die er beschenkte,
war sehr erstaunt der Nikolaus
von der Mail vom Grauen Klaus,
Die traf ein im Monat Mai.
Das Weihnachtsfest war längst vorbei.

„Es wollen Kinder sonst bloß Gaben
und Geschenke von mir haben.
Die Schlittenfahrt scheint mir bescheiden.
Ich kann den ‚Grauen Klaus‘ gut leiden.“
Scheinbar dachte Nikolaus,
ein Junge sei der Graue Klaus.

Er sprach: „Knecht Ruprecht, schaue schnell,
schließlich bist Du mein Gesell,
was über ‚Grauen Klaus‘ die Daten
in meinem Gold’nen Buch verraten.
Ist das Kind eins von den bösen
oder immer brav gewesen?“

***


Ein weiteres lustiges (und sehr langes) Weihnachtsgedicht von Evelyn Morgenroth findet sich in dem Buch

Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Lustiges Weihnachtgedicht

Besuch vom Weihnachtsmann
© Gisela Segieth

Heute kam der Weihnachtsmann
in der Nacht leis bei mir an
klopfte an mein Fensterlein
so, dass ich ihn ließ gleich rein.

Mit nem langen Bart, oh je,
weiß war er und voller Schnee
stand er da, war ziemlich müde
da man umging mit ihm rüde.

Groß stand er da in sein’m Gewand
dennoch kalkweiß wie ne Wand
und ihm zitterten die Hände
Angst hatt ich um ihn am Ende.

In den Augen glänzten Tränen
deren er sich nicht tat schämen
er schluchzte wie’n kleines Kind
ich bracht ihm nen Stuhl geschwind.

Dann erzählte er mir bald
„Wie viel Herzen sind doch kalt
da die Menschen auf der Welt
oft nur fragen noch nach Geld.“

Überall sei er gewesen
um in Herzen stets zu lesen
und die Weihnachtsfreud zu finden
doch er tat sich dabei winden.

Geschüttelt wurde er von Schmerzen
bei den Wunden, die im Herzen
all das hinterlassen hat.
Ich ihn um Verzeihung bat.

Denn verstehn konnt ich ihn gut
kenne ich doch auch die Wut
wenn ich mir die Welt anseh
und so vieles nicht versteh.

Dann begann er leis zu weinen
fragte, ob die Menschen meinen
dass sie kriegen für ihr Geld
denn den Segen dieser Welt.

***

Buchtipp: Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmann – Weihnachtsmanngedicht – Nikolaus – Nikolausgedicht – Adventsgedicht – Weihnachtszeit – Vorweihnachtszeit

Warten auf den Weihnachtsmann
oder: Vorweihnachtliche Ungeduld

© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
wo bleibst du denn so lang?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
mir wird allmählich bang.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
von dir noch keine Spur.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, wo steckst du nur?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
noch nichts von dir zu seh’n.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, was ist nur gescheh’n?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
ich mach mir große Sorgen.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
September wird’s schon morgen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Weihnachtsgedicht

Der Weihnachtspoet
© Engel Bert

Es schrieb ein Poet bei Kerzenlichte
von Herzen gern Weihnachtsgedichte.
Reimte Schmerzen
auf Kerzen,
auf Licht
Weihnachtswicht.
Das tat sich zwar reimen,
aber schön war das nicht!


Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Wintergedicht

Kein schöner Braten
© Manfred Schröder

Kein schöner Braten, weit und breit,
als vom Schwein zur Weihnachtszeit.

Der Abend naht, der Mond steht fahl.
Das Schwein, es grunzt zum letzten Mal!
Dann fällt der Hammer, mit Gewicht,
das Schwein, es sieht’s und glaubt es nicht.
Sein Blick es sagt: „Das darf nicht sein!“
Ach, du mein liebes, armes Schwein!
Doch dieses, das verspreche ich,
beim Weihnachtsmahl, man denkt an dich!

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