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Posts Tagged ‘Weihnachtsgedicht’

Weihnachtsspruch für Mamama
© Elsa Drohns
 

Der Weihnachtsmann schaut in sein Buch,
ins Schwarze schaut er rein.
Mamama findet er nicht,
oh nein, oh nein, oh nein!

Doch im Goldnen kann er lesen:
Die Mamama, die Mamama,
die ist stets brav gewesen.
Brav war sie das ganze Jahr,
brav war sie bis heute;
in unser aller Herz hinein
brachte sie viel Freude.

Da lächelt still der Weihnachtsmann,
da strahlt das Christkindlein,
der Weihnachtsmann lacht laut „Oho!“,
das Christkindlein ist froh.

Und so haben sie zur Heil’gen Nacht
der Mamama, der Mamama,
der Mamama was mitgebracht.

Und alle, alle wünschen ihr
zum frohen Weihnachtsfeste
für heute und für alle Zeit
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und nur das Allerbeste.

***
© Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
***

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Das goldene Weihnachts-eBook
eBook im epub-Format
ISBN 978-3-939937-77-7
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Weihnachtsspruch
© Elsa Drohns
 

Es wünschen Dir zum Weihnachtsfeste
alle nur das Allerbeste
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

***
© Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
***

eBook-Tipp – epub-Format

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eBook im epub-Format
ISBN 978-3-939937-77-7

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Winter – Schnee – Frost – Kälte – Wintergedicht

Traumhaft
© Nils Pickert
 

Weicher Schnee
Schwebt auf meine Zungenspitze
Und lässt mich den Winter schmecken,
Ich rieche frische Apfelschnitze,
Vanillesoße auf warmen Zimtschnecken.

Weiche Stimmen
Singen glockenhelle Weihnachtslieder,
Heben mein Herz an den Rand der Sterne.
Sie schwingen sich auf und wieder hernieder,
Bis sie entschwinden in der Ferne.

Weiche Hände
Rücken meinen Mantel zurecht,
Bevor sie mir über die Wangen streichen;
Ich fühle sie bis in mein Sonnengeflecht,
Wo aller Frost und alle Kälte weichen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

***

Buchtipp / eBook-Tipp:
Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag

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Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

Hoffnung
© Kathrin Sehland
 

Das Gold des Herbstes ist verblichen,
ward zugedeckt vom ersten Frost.
Der Herbst dem Winter ist gewichen,
ein eis’ger Wind bläst aus Nordost.

Weißer Flockenwirbel treibt dahin,
und bringt ein Glitzern in die Welt,
findet im Bedecken seinen Sinn,
in Hoffnung, dass die Kälte hält.

Schleier aus Nebelschwaden zieht umher,
der das letzte Licht verblasst,
die Tage sind schon lang, nicht mehr,
die pure Dunkelheit, Besitz erfasst.

Jedoch ein einzig’ Leuchten hat die Kraft,
und ist es auch millionenfern.
Die Finsternis beiseite schafft,
allein, der warmherzige Weihnachtsstern.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

***

Buchtipp:

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Christnacht
© Martina Decker

Bunte Lichter spiegeln sich
im Eiskristall
Von den Mauern Widerhall
froher Weihnachtslieder.

Kaltes Weiß bedeckt die Welt
die für diesen Augenblick
friedvoll innehält

Bis der letzte Ton verklungen
Und die Lichter ausgelöscht

***

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Autorin.

***

Eine schöne Weihnachtsgeschichte von Martina Decker gibt es in dem Buch
Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Advent – Adventsgedicht – Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgedichte


Advent
© Claudia Sperlich

Komm bald, Herr,
die Leute frieren.
Komm bald, zu viele
schüren den Hass, brauen Unheil.
Zu viele hoffen
auf andres als Dich.
Zu viele sind reich.
Komm bald, Herr, komm
wenn Du willst, heute Abend.
Mach Weihnachten endlich
zum Fest Deiner Wiederkunft,
dass wir um grünende Bäume
tanzen vor Glück,
mit Dir.


***


Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags. Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Engel
© Claudia Sperlich

engel fliegen schneller als wir denken
engel können ihre zeit verschenken
engel haben geist und sind vom geiste
gottes – und das wäre schon das meiste
was man über engel sagen kann.

engel haben keine gänseflügel
engel halten keine rentierzügel
engel sitzen nicht auf kirchentüren
engel kann man nicht in päckchen schnüren
engel sind nicht frau und sind nicht mann.

engel sind nicht göttliche armeen
engel müssen nicht vor thronen stehen
engel sind nicht bajuwarisch-niedlich
engel sind nicht einfach doof und friedlich
engel sind wahrscheinlich meistens nah.

engel sind nicht bildlich darzustellen
sind vielleicht wie licht und klang und wellen
sind wie sprache – aber ohne reden
sind wie liebe – und sie sinds für jeden
engel zeigen uns den ICHBINDA.

wenn wir trotzdem immer engel malen
die in marmor öl und gold erstrahlen
die mit silberflitter strahlenkranz und feuchten
augen einen finstren stall erleuchten
zeigt so meißelhieb wie pinselstrich:

gottes vielfalt ist das engelwesen
einen teil davon kann man hier lesen
bei bernini raffael und schlüter
freudenboten und gesetzeshüter –
engel weisen uns den DABINICH.


Dieses Gedicht findet sich auch in diesem Buch
Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Der leichte Sack
© Patricia Koelle

Der Weihnachtsmann bat auf dem Dach
„Mein Engel, halt mal kurz den Sack
diese Stiefel machen zuviel Krach!“
„Ich weiß ja nicht ob ich das pack“
so zweifelte der Engel sehr
(er reichte dem Chef bis zum Nabel.)
„Dein Sack der ist doch furchtbar schwer
und meine Kräfte kaum passabel!“

„Ach was, da hast du kaum zu tun!“
schmunzelte der Weihnachtsmann
„Weit verbreitet ist der Irrtum,
nimm nur, trau dich ran!“
„Oh“, rief Engelchen erstaunt
„der Inhalt scheint mir knapp bemessen.
Was bist du denn so gut gelaunt?
Du hast die Geschenke vergessen!“

„Nein, mein Lieber, der Sack ist voll
mit zahllosen kostbaren Dingen.“
„Und die wiegen nichts? Das ist ja toll!“
„Ja, und doch muss man damit ringen:
sie zu tragen ist nicht schwer
darum scheint unsere Last so leer
sie anzuwenden aber sehr!
Nun gib ihn lieber wieder her.“

„Sind denn zerbrechlich diese Sachen?“
„Oh ja, man muss behutsam sein
kann sehr leicht kaputt sie machen
und sie sind auch gar nicht klein.“
„Ach bitte, sag doch, was ist drin
ich platze ja vor Neugier bald
halt deinen Helfer nicht so hin
meine Füße sind schon kalt!“

„Da ist zum Beispiel Herzlichkeit
und schlicht die Freude auch am Leben
die Liebe ist davon nicht weit
und Fröhlichkeit auch abzugeben
ein wenig Weisheit wird nicht schaden
ein bisschen Sonne auf dem Schnee
an Wärme kann man auch sich laben
Für uns ist drin ’ne Kanne Tee.“

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Weihnachtsgedicht

Heiligabend
© Manfred Schröder

Park und Straßen,
still, verlassen.
Jeder ist
bei sich zu Haus.
Ein Trinker irret
durch die Gassen;
findet nicht mehr
ein noch aus.

Schon schlägt er laut
an fremde Türen,
-Ach, mein Liebling,
lass mich rein.-
Hunde knurren,
Menschen murren,
-Geh bloß fort;
lass uns allein.-

Und er irret
trunken weiter.
Und der Schnee,
er rieselt sacht.
Bald begräbt er
unsren Trinker,
in der stillen,
heilgen Nacht.

***


Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachten ohne Dich …
© Michaela Guttuso

Den Christbaum fein geschmückt
die Kugeln so glänzend und fein
sicher wärest du entzückt
dich umgeben im Kerzenschein;

Das Festmahl sorgsam gewählt
den Tisch von Herzen gedeckt
von deinem Geschmack mir oft erzählt
und alte Erinnerungen dabei geweckt;

Die Geschenke hübsch mit Schleifen
deines bleibt unberührt
kann es immer noch nicht begreifen
es mir die Kehle zuschnürt;

All die Gespräche in der heiligen Nacht
führe ich mit dir am Weihnachtstage,
was dich hat an diesem Fest so glücklich gemacht,
erzähle ich dir nunmehr an deinem Grabe.

***


Dieses Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Fröhliche Weihnachten!
© Gisela Segieth

Aus Irland kam gerad Carne vale
Gammelfleisch zu uns ins Land
und voll Freude sind wir alle
seit uns dieses wurd bekannt.

Dioxin für alle Leute
gibt’s beim Metzger nebenan
ach, wie sehr uns das doch freute
kaum einer es sagen kann.

Wie viel muss denn noch geschehen
bis man uns hat ausgerott
ja, und wird’s das Christkind sehen
das man uns verkauft viel Schrott?

Wird es denn niemals aufhören
immer wieder weitergehn
warum tut es keinen stören
obwohl es doch alle sehn?

Heute kann man’s uns ja sagen
denn wir haben Weihnachtzeit
deshalb hört man auch kaum Klagen
werdet Ihr denn noch gescheit?

Es wurd so oft Euch geschrieben
ja, es wurd Euch oft gesagt
und was ist davon geblieben
habt Ihr Euch das mal gefragt?

Nein, man spielet Weihnachtslieder
weil so schön die Welt doch ist
ständig alle Tage wieder
und den Rest, den man vergisst.

Treibt es ruhig noch so weiter
bis nichts mehr ist für uns da
denn Ihr werdet nicht gescheiter
das vor Jahren man schon sah.

So hilft auch kein Tannenbaume
und auch gar kein Christuskind
denn in Köpfen quillt nur Schaume
doch die Weihnachtszeit verrinnt.

Die Probleme aber bleiben
heute, morgen, immerzu
und ich werde drüber schreiben
denn mir lässt das keine Ruh!

***


Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Urlaub für den Weihnachtsmann
© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann, ach Weihnachtsmann,
schau mich nicht so traurig an.
Ich weiß, die Kinder glauben nicht an dich
und biegt sich auch der Gabentisch.
Drum sei doch schlau im nächsten Jahr
und all die Mühe dir erspar.
Mach Urlaub in der Weihnachtszeit
in der Ferne ganz, ganz weit.
Und wenn er leer, der Gabentisch,
dann glaubt erst recht kein Schwein an dich.
So hast fortan du – wunderbar –
Urlaub über’s ganze Jahr.

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

ISBN 978-3-939937-09-8 (Buch)
ISBN 978-3-939937-72-2 (eBook epub-Format)

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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der Wunschzettel von Patricia Koelle
Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.


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Adventsgedicht

Advent, Advent
© Gisela Segieth

Bei mir für jeden im Advent
tief im Herz ein Kerzlein brennt.

Dies verströmet Licht und Freud
nicht allein im Hier und Heut.

Ich zünd dir ein Kerzlein an
hoffe sehr, du freust dich dran.

Wenn es bringet dir das Licht
und von Freude zu dir spricht.

Trag auch du dein Lichtlein weiter
hin bis zu der Himmelsleiter.

Wo es leuchtet dir voran
so hell es nur leuchten kann.

Mög dir’s Lichtlein nie verglühn
sondern immer Licht versprühn

Denn dann bist du allezeit
für die Weihnacht auch bereit.

***


Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsbegegnung
© Patricia Koelle

Hinten im verträumten Raum
unter hoch gewölbter Decke
in verschwiegen dunkler Ecke
hing sie wie Triumph im Baum
im aufrecht grünen Wipfel
zwischen Nadelzweigen dicht
hell gefüllt mit Morgenlicht
an einem roten Zipfel:

eine Kugel aus zartem Glase
drehte sich leicht in der Stille
als sei es ihr eigener Wille.
Klar wie eine Seifenblase
schien sie ein Spiegel mir
auf ihrer Oberfläche schwebte
mein Gesicht und wo ich lebte
das munterbunte Zimmer hier.

Die Winterwelt vorm Fenster auch
der Himmel silbern wie das Meer
die Wiese, niemals blumenleer
fingen sich im Kugelbauch
nur umgekehrt als wollt sie sagen
ich sollt mich innerlich nun regen
es gäbe soviel zu bewegen
ich könnte bald was Neues wagen.

Weit, meinte sie, sei doch das Leben
und wie sie selbst so voller Glanz
aus Bildern, einzufangen ganz,
und hoch, und hätte viel zu geben.
Es war als sprach der Baum die Worte:
„So wie ich heut die Kugeln trage
gestalte du dir deine Tage
rund wie die Früchte schöner Orte

gereift durch wohl genutzte Zeit
Tiefen, bewältigt Stück für Stück
schimmernd durch erkanntes Glück
Ernte wie für Ewigkeit.
Wenn ich heute daran denk
was mir seit jenem Tag gelang
durch so erweckten Tatendrang
war die Kugel ein Geschenk.

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsnacht am Kamin
© Grete Schicke

Bitterkalt in der Weihnachtsnacht,
lange Eiszapfen hängen am Dach,
das Zimmer geschmückt mit Tannengrün,
dicke Holzscheite knistern im Kamin.

Kerzen auf Tannenbaumzweigen flammen,
erzählen vom Walde und den Tannen,
doch jetzt sie Blühen mit Glanz und Duft,
vergessen das Dasein in der Sommerluft.

Kein Vogel zwitschert im starken Geäst,
der Baum fein herausgeputzt zum Fest,
Musikinstrumente mit vollem Klang,
begleiten Kinder beim frohen Gesang.

Stürme toben ums Haus frostig kalt,
die Tanne verteilt Harzdüfte, wie im Wald
der Kamin gibt Wärme mit Geknister,
man lauscht, als wäre zu hören ein Engelgeflüster.

Noch mehr Weihnachtsgedichte

***

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsgier
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann,
her mit deinen Gaben!
Schau mich nicht so dämlich an,
ich will alles haben!
Rück den ganzen Sack heraus
Und verschwind‘ aus meinem Haus.
Nächstes Jahr komm wieder her,
aber bring dann noch viel mehr!

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
>Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

***

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Weihnachtsgedicht

Der naschhafte Nikolaus
© Engel Bert

Es sprach der Nikolaus in Essen:
„Kinder, ich hab meinen Sack vergessen.
Drum gibt’s, ach wie schade,
weder Plätzchen noch Schokolade.“
Die hatte er heimlich selbst aufgegessen.

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

***

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Weihnachtsgedicht

Lauras Glück
© Evelyn Goßmann

Plattes Näschen an den Scheiben,
schaut Laura hinaus ins lustige Schneetreiben.
Sie freut sich, Weihnachten ist bald
Draußen ist es längst bitterkalt.
Träumt von Sternenglanz und Kerzenschein
Und miteinander glücklich sein.
Mami meint: das größte Geschenk sei sich lieb zu haben
Viel wichtiger als große teure Gaben.
Dass man sich Liebe von Herzen schenke
und auch an andere Menschen lieb denke.
Da ist sie ganz sicher sie haben sich lieb
und wünscht sich, dass es für alle Zeiten so blieb.
Bratäpfelchen wird es geben und Plätzchenteller
Die Sterne leuchten auch viel heller
Das Christkind kommt vom Himmel geflogen
Mit Engelchen ganz weit von dort oben.
Bringt Kerzen mit und Lichterschein
Für Laura könnte immer nur Weihnachten sein.

***
Buchtipp
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Hier gibt es mehr als 250 Weihnachtsgedichte online

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmanngedicht – Weihnachtsmann – Nikolaus

Sorgen um den Weihnachtsmann
© Helga Gebhardt

Der Weihnachtsmann
kam heute nicht in unser Haus!
Schon vor der Türe
packte er Geschenke für uns aus.
Hatte er wirklich keine Zeit?
Und warum so eilig heut?
Die Wege die sind zugeschneit,
er kommt nur schwer voran.
Ich sage danke, lieber Weihnachtsmann,
und wünsche dir mehr Zeit;
und dass es auf deiner langen Reise
nicht mehr so viel schneit.

***


Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

***

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Weihnachtsgedicht

Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam
© Evelyn Morgenroth

Es lebte einst in einem Haus
die kleine Feldmaus ‚Grauer Klaus‘.
Klaus war ziemlich unscheinbar,
weshalb es auch kein Wunder war,
dass niemand es entdeckte,
wie er sich dort versteckte.

Bei Nacht kam er aus seinem Bau,
denn da sind alle Katzen grau.
Tagein, tagaus sah ‚Grauer Klaus‘
bei Dunkelheit zum Fenster raus.
Und wenn er durch die Scheibe starrte,
sah es so aus, als ob er warte.

Tatsächlich hielt der ‚Graue Klaus‘
Ausschau nach dem Nikolaus.
Den sah er vor einem Jahr,
was Anfang des Dezember war,
mit einem Schlitten ohne Pferde,
denn den zog eine Rentierherde.

Und während sonst ein Schlitten fährt,
flog das Nikolausgefährt
– mit einem Rentier an der Spitze
und Nikolaus mit roter Mütze –
entlang am dunklen Himmelszelt
zu allen Kindern auf der Welt.

Beladen war der große Schlitten
mit Paketen und auch Tüten.
Deren Inhalt wählt stets aus
mit Bedacht der Nikolaus
und verteilt die Gaben dann.
Man nennt ihn ja den ‚Guten Mann‘.

Seit jener Nacht wünscht ‚Grauer Klaus‘
sich eine Fahrt mit Nikolaus
auf dessen großem Rentierschlitten.
Um diesen will er ihn jetzt bitten.
Nur: Wie tritt man als graue Maus
in Kontakt mit Nikolaus?

Das weiß bekanntlich jedes Kind!
Man schickt ihm Post. Das klappt bestimmt.
„Ich nehme die Computer-Maus“,
dachte schlau der ‚Graue Klaus‘,
sprang auf den Tasten hin und her.
Das Schreiben fiel ihm gar nicht schwer.

Weil seine Post sich sonst beschränkte,
auf die von Kids, die er beschenkte,
war sehr erstaunt der Nikolaus
von der Mail vom Grauen Klaus,
Die traf ein im Monat Mai.
Das Weihnachtsfest war längst vorbei.

„Es wollen Kinder sonst bloß Gaben
und Geschenke von mir haben.
Die Schlittenfahrt scheint mir bescheiden.
Ich kann den ‚Grauen Klaus‘ gut leiden.“
Scheinbar dachte Nikolaus,
ein Junge sei der Graue Klaus.

Er sprach: „Knecht Ruprecht, schaue schnell,
schließlich bist Du mein Gesell,
was über ‚Grauen Klaus‘ die Daten
in meinem Gold’nen Buch verraten.
Ist das Kind eins von den bösen
oder immer brav gewesen?“

***


Ein weiteres lustiges (und sehr langes) Weihnachtsgedicht von Evelyn Morgenroth findet sich in dem Buch

Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmann – Weihnachtsmanngedicht – Nikolaus – Nikolausgedicht – Adventsgedicht – Weihnachtszeit – Vorweihnachtszeit

Warten auf den Weihnachtsmann
oder: Vorweihnachtliche Ungeduld

© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
wo bleibst du denn so lang?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
mir wird allmählich bang.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
von dir noch keine Spur.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, wo steckst du nur?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
noch nichts von dir zu seh’n.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
sag, was ist nur gescheh’n?

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
ich mach mir große Sorgen.

Ach Weihnachtsmann,
ach Weihnachtsmann,
September wird’s schon morgen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlags.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsbotschaft
© Evelyn Goßmann

Weihnachtszeit soll Freude bringen
Licht und Freude den Herzen vor allen Dingen.
Andächtig still im warmen Kerzenschein
Singen Kinder so brav wie kleine Engelein.
Tannenduft, Schnee und Sternenpracht
Alles erfreut in der Hl. Nacht
Wir sollten zum Fest die Botschaft singen
Gemeinsam Liebe und Frieden in alle Welt zu bringen.


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Weihnachtsgedicht

Weihnacht
© Claudia Sperlich

Flitterkram und Funkellichter
Menschenwerk und Katzengold
alle Menschen werden Dichter
Mürbeteig wird ausgerollt
Bach erklingt an allen Orten
niemand spart mit guten Worten

Goldpapier an Tannenbäumen
viele Hektoliter Punsch
Zimtparfum in allen Räumen
Völlerei und Friedenswunsch
jeder sieht beständig Sterne
besser wären alle gerne

So bei Heiden wie bei Christen
Grünzeug und Barbarenpracht
selbst für strenge Atheisten
heilig dann die stille Nacht
Gott wird Kind – die alte Mære
heimlich füllt sie jede Leere


Dieses und weitere Weihnachtsgedichte von Claudia Sperlich wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Der fette Weihnachtsmann
© Engel Bert

Ach du lieber Weihnachtsmann
Warum bist du so fett?
Du passt nicht mehr zu Tür herein,
das find ich gar nicht nett.

Leg die Geschenke vor die Tür,
ich werde sie mir holen.
Dann schleiche dich, das rat ich dir,
davon auf leisen Sohlen.

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und WeihnachtsgedichteWeihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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Advent – Adventsgedicht – Weihnachtsgedicht

Schwarze Weihnachten
© Peter Neumer

Die Tannen winken schneebedeckt,
schmücken sich im weißen Kleid,
aus tiefem Schlaf nun aufgeweckt
verkünden sie die Weihnachtszeit.

Kinder lassen Wünsche sprechen,
Einsamkeit schreibt Bettelbriefe,
bereitet niemand Kopfzerbrechen,
Heuchelei kommt aus der Tiefe.

Die Speisen werden aufgeteilt,
Freund und Feind an einem Tisch,
Wunden langsam ausgeheilt –
Oh Weihnachtszeit, wie lieb ich dich!

***


Dieses Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag

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Weihnachtsgedicht

Erinnerungen an Weihnachten
© Evelyn Goßmann

Herrlich die ruhige stille Zeit
bald schon ist es wieder so weit.
Es duftet herrlich im ganzen Haus,
man freut sich auf den Weihnachtsschmaus.
Nachdenklich werd‘ ich in dieser Zeit,
zum Erinnern bin ich zu gern bereit.
Erwische mich mit Fotoalben
um zu sehen wie es einmal war;
fröhlich mit Eltern, Tanten, Onkeln, und natürlich der Oma.
Gemeinsam wurde musiziert,
den Schein der warmen Kerzen hat man gespürt.
Christmette, Geschenke und Kerzenschein –
ach könnte noch einmal Kind ich sein.

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Weihnachtsgedicht

Der Weihnachtspoet
© Engel Bert

Es schrieb ein Poet bei Kerzenlichte
von Herzen gern Weihnachtsgedichte.
Reimte Schmerzen
auf Kerzen,
auf Licht
Weihnachtswicht.
Das tat sich zwar reimen,
aber schön war das nicht!


Noch mehr Weihnachtsgedichte

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Weihnachtsgedicht

Liebe und Frieden für alle
© Evelyn Goßmann

Weihnachtszeit soll Frieden bringen
Licht in die Herzen – vor allen Dingen.
Andächtig still im warmen Kerzenschein
Singen Kinder so hell wie die Engelein
Tannenduft, Bratäpfel und Sternenpracht
Alles erfreut in der Hl. Nacht.
Allen Menschen soll das Fest die Botschaft singen
Gemeinsam Liebe und Frieden in alle Welt zu bringen.

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Wintergedicht

Kein schöner Braten
© Manfred Schröder

Kein schöner Braten, weit und breit,
als vom Schwein zur Weihnachtszeit.

Der Abend naht, der Mond steht fahl.
Das Schwein, es grunzt zum letzten Mal!
Dann fällt der Hammer, mit Gewicht,
das Schwein, es sieht’s und glaubt es nicht.
Sein Blick es sagt: „Das darf nicht sein!“
Ach, du mein liebes, armes Schwein!
Doch dieses, das verspreche ich,
beim Weihnachtsmahl, man denkt an dich!

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