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Posts Tagged ‘Wintergedicht’

Schneeflocken-Romanze
© Alfons Pillach

 
Die Schneeflocke kam im glitzernden Kleid
vom Himmel ganz langsam heruntergeschneit
und Schneeflocke fühlte sich fremd in dem Land,
das sich schon im Weihnachtsglanze befand.
Sie landete vorsichtig auf einer Tanne
bei einem sehr einsamen Schneeflockenmanne.

Die schneeweiße Flocke sprach: „Hey, Ich bin weiblich!
Ich glaube, ich mag dich ganz unbeschreiblich!“
Die beiden sind dann zusammengeblieben
und fingen schnell an, sich zu necken und lieben.
Bald schmusten die Flocken mit reizendem Charme,
doch tauten sie schnell, denn die Liebe macht warm.
Sie hörten des Partners Herz noch schwach klopfen
und dann verschmolzen sie zu einem Tropfen.

Im Tröpfchen vereint gab es mancherlei Kuss,
und irgendwann trieb das Tröpfchen im Fluss,
und der brachte beide zusammen ins Meer.
Es ist nun ein kleines Weilchen schon her,
als aus dem Meere das Tröpfchen verschwand,
von der Sonne geholt hoch ins Schneeflockenland;
und irgendwo dort, wo die Wolken sanft schweben,
genießen verliebt sie ihr Schneeflockenleben.

Dort oben, wo’s kalt ist, begann ihre Reise,
dort sind sie nun wieder auf glückliche Weise,
denn hoch in den Wolken, an kühleren Orten,
sind beide zu Schneeflocken wieder geworden.
Und schneit es mal wieder, wie manchmal im Jahr,
dann tänzeln sie erdwärts als Liebespaar.

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© Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
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Winter – Wintergedicht – Schneeschmelze

Schneeschmelze
© Patricia Koelle
 

Wenn Winter in die Ferne zieht
wird alles Trübe klar
im Tauen gluckert leises Lied
und Hoffnung grünt sich wahr

In jedem Tropfen zitternd wohnt
ein Raum, ein Heim, ein Licht
ein Traum, der sich zu träumen lohnt
sein Spiegel Dunkles bricht

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

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Winter – Wintergedicht – Janurarnebel

Januarnebel
© Patricia Koelle
 

Das Land trägt Schleier
atmet Stille
in kühler Feier
rastet Wille

Himmel wischt Falten
von Erdenstirn
Ruhe mag walten
nichts sich verirrn.

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Buchtipp:
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman

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Winter – Schnee – Wintergedicht

Versprechen
© Patricia Koelle
 

Schnee legt sich wie Verzeihn
auf still gewordne Welt
und kühlt erschöpftes Sein
das staunend innehält.

Es fallen weiße Flocken
auf angestaubte Welt
die, über sich erschrocken,
sich frisch den Tagen stellt.

Es schenkt heut ein Versprechen
der Himmel unserer Welt
wir sollen an nichts zerbrechen
das merkt nur, wem’s gefällt.

Es zieht ein zartes Klingen
tief durch die lauschend Welt
und kann ihr Zukunft bringen
zu der Hoffnung sich gesellt.

Großes breitet heilig Schein
über oftmals dunkle Welt
die, plötzlich nicht allein,
sich andächtig erhellt.

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Buchtipp / eBook-Tipp:
Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag

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Winter – Schnee – Frost – Kälte – Wintergedicht

Traumhaft
© Nils Pickert
 

Weicher Schnee
Schwebt auf meine Zungenspitze
Und lässt mich den Winter schmecken,
Ich rieche frische Apfelschnitze,
Vanillesoße auf warmen Zimtschnecken.

Weiche Stimmen
Singen glockenhelle Weihnachtslieder,
Heben mein Herz an den Rand der Sterne.
Sie schwingen sich auf und wieder hernieder,
Bis sie entschwinden in der Ferne.

Weiche Hände
Rücken meinen Mantel zurecht,
Bevor sie mir über die Wangen streichen;
Ich fühle sie bis in mein Sonnengeflecht,
Wo aller Frost und alle Kälte weichen.

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Buchtipp / eBook-Tipp:
Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag

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Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

Hoffnung
© Kathrin Sehland
 

Das Gold des Herbstes ist verblichen,
ward zugedeckt vom ersten Frost.
Der Herbst dem Winter ist gewichen,
ein eis’ger Wind bläst aus Nordost.

Weißer Flockenwirbel treibt dahin,
und bringt ein Glitzern in die Welt,
findet im Bedecken seinen Sinn,
in Hoffnung, dass die Kälte hält.

Schleier aus Nebelschwaden zieht umher,
der das letzte Licht verblasst,
die Tage sind schon lang, nicht mehr,
die pure Dunkelheit, Besitz erfasst.

Jedoch ein einzig’ Leuchten hat die Kraft,
und ist es auch millionenfern.
Die Finsternis beiseite schafft,
allein, der warmherzige Weihnachtsstern.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

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Buchtipp:

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Berggesänge
© Alfons Pillach

 
Tief im Tal erklingen Glocken
und ein kleiner Bergbach rauscht,
langsam schweben weiße Flocken
und ein Alpensteinbock lauscht.

Bergbach, deine Zauberklänge
ziehen mich in ihren Bann,
plätschere mir Berggesänge,
die ich nie vergessen kann.

Schnee bedeckt jetzt alle Felder,
legt sein weißes Wintertuch
über Berge, Täler, Wälder,
wie in einem Bilderbuch.

Stille liegt auf jedem Orte,
nur der Bergbach rauscht und fließt,
wenn er aus des Berges Pforte
sich durch Eis und Schnee ergießt.

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Ein Buchtipp für die Winterzeit
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-9-8

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Blumen des Winters
© Heidrun Gemähling

 
Eisig
erwacht
der Morgen

sieht Blumen
an Fenstern blühn
zarte frostige Wunder
kunstvolle Feine
Gehauchtes
Filigran.

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Christnacht
© Martina Decker

Bunte Lichter spiegeln sich
im Eiskristall
Von den Mauern Widerhall
froher Weihnachtslieder.

Kaltes Weiß bedeckt die Welt
die für diesen Augenblick
friedvoll innehält

Bis der letzte Ton verklungen
Und die Lichter ausgelöscht

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Eine schöne Weihnachtsgeschichte von Martina Decker gibt es in dem Buch
Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Lotta und Familie Schneemann
© Martina Decker

Der Winter kam mit aller Macht
Gefroren lag der kleine See
An seinem Ufer mit Bedacht
Baut’ Lotta einen Mann aus Schnee.

Fünf Kieselsteine gaben ihm
ein sanftes Lächeln ins Gesicht,
Karottennase, Kohlenaugen,
schöneren Schneemann gabs noch nicht.

Stolz hat’ ihn Lotta angesehen
und wollte schon nach Hause gehen,
als plötzlich, wie von Zauberhand,
des Schneemanns Lächeln jäh verschwand.

„Oh bleibe doch, ich bitte dich!
Alleine hier, da fürcht ich mich.“
Er schaute wirklich ängstlich drein
Zum Glück fiel Lotta etwas ein.

Sie schob und formte neuen Schnee
Sucht Steine und Geäst geschwind
Und als sie ging, da stand am See
Familie Schneemann: Vater, Mutter, Kind!

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Winter – Wintergedicht – Saarkohlenwald – Bergehalde Lydia

Winterlandschaft Bergehalde Lydia Saarkohlenwald


Saarkohlenwald
© Kathrin Sehland

Mit weißen Hauben überdeckt,
die alte Halde ruht versteckt.
Aber die künstlichen Hügel künden,
von Zeiten mit reichhaltigen Bodengründen.

Sobald die Schätze im Berge entdeckt,
war das Fieber nach Reichtum geweckt.
Bevor Hammer und Schlegel hallte,
des Bergmanns Ruf „Glück auf“ erschallte.

Mit schwarzem Schweiß im Angesicht,
brachten sie Erz und Kohle ans Licht.
Und wo die Kumpels einst geschaffen,
nun hohle Räume im Berge klaffen.

Wer sich den Weg über die Halde bahnt,
die wahre Geschichte jedoch nur erahnt.
Eine Geschichte, die jahrmillionenalt,
vom einzigartigen Saarkohlenwald.

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Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Winter – Gedicht – Wintergedicht – Schnee – Winterstadt – Nils Pickert


Winterstadt
© Nils Pickert


Mitten im Schnee
Balzen zwei Tauben,
Auf Kristalllauben
Glitzern Möwenschreie.

Mitten im Schnee
Löse ich alte, rostige Schrauben,
Höre ich auf, resigniert zu schnauben
Und stelle mich aus der Reihe.

Mitten im Schnee
Gelingt es, meinen Glauben
Von Zweifeln zu entstauben
Unter warmen, eisgrauen Blicken.

Mitten im Schnee
Kann ich etwas aufklauben
Und mir endlich erlauben,
Es nicht sofort zu ersticken.

Ganz allmählich komme ich dahinter:
Dies bin ich, dies ist mein letzter Winter,
Und er schmerzt mich nicht, er tut nicht weh.

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Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

Januar-Sonne
© Heidrun Gemähling

Vom Ufer aus
drängen Blicke
über den See
verlieren sich im
weißen kalten Licht
der Wasseroberfläche

ein Strahl der Sonne
schmückt diesen Augenblick
lässt Diamantenglanz
erschimmern.

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Wintergedicht – Winter – Winterlyrik

Wintermärchen
© Gisela Segieth

Ein Wintermärchen wird nun wahr
das uns schenkt seinen Segen
es möcht von uns, dass immer dar
wir gut Gedanken hegen.

Als Kinder tobten, lachten wir
im Schnee mit roten Wangen
als blieben wir für immer hier
wir frohe Lieder sangen.

Wir wurden groß, die Zeit verrann
die Tage wurden trüber
mit ihr kam auch die Arbeit dann
wir klagten bald darüber.

Mit jedem Jahr man älter wird
bald schon wirst du zum Greise
und bist vielleicht im Kopf verwirrt
gehst du dann auf die Reise.

Sie führt dich hin zum Himmelszelt
wo du bist stets willkommen
nimmst du einst Abschied von der Welt
braucht dir nicht sein beklommen.

Denn andere erwarten dich
dort mit viel Lieb und Güte
von ihnen einst der Schwermut wich
dort wo man sie behüte.

Vertrau darauf, denn all’s wird gut
auf seine eigne Weise
und mach dich auf mit etwas Mut
auf deine Himmelsreise.

Geh durch dein Leben stets mit Kraft
und schenk dir täglich Freude
denn mit ihr kriegst du all’s geschafft
nie einen Tag vergeude.

Ist deine Reise dann vorbei
nimm Abschied hier vom Leben
damit dein Seele kann ganz frei
hoch in den Himmel schweben.

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Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Wintergedicht

Frau Holle
© Gisela Segieth

Der Nebel, er ist grau und schwer
so mancher Kopf ist heute leer
die Welt ist trist, wir müssen darben
können uns nicht an Sonne laben.

Doch wird es bald schon für uns bunter
und alle Menschen werden munter
denn Frühling kommt zur rechten Zeit
und macht wieder die Herzen weit.

So lang jedoch mein Freund hab Acht,
dass dir bald die Frau Holle lacht
und schenkt dir für dein Winterglück
von ihren Federn Stück um Stück.

An ihnen kannst du dich austoben
und wirst dann auch den Winter loben
erfreuen wird dich weißer Schnee
ich hör dich rufen schon „Juchee!“

Und dann wirst du so manches Mal
denn das bedeutet keine Qual
noch denken „Ist sie schön die Zeit…“
da der Kamin dein Herz macht weit.

Ja wart’s nur ab, du wirst es sehn
kannst du es heut auch nicht verstehn
ein jede Zeit schenkt Freude dir
denn dazu bist auf Erden hier.

Ich selbst, ich wünsche dir viel Freud
ein jeden Tag und nicht nur heut
damit genießest du dein Leben,
das ward von Gott dir einst gegeben.

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Ein Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Lauras Glück
© Evelyn Goßmann

Plattes Näschen an den Scheiben,
schaut Laura hinaus ins lustige Schneetreiben.
Sie freut sich, Weihnachten ist bald
Draußen ist es längst bitterkalt.
Träumt von Sternenglanz und Kerzenschein
Und miteinander glücklich sein.
Mami meint: das größte Geschenk sei sich lieb zu haben
Viel wichtiger als große teure Gaben.
Dass man sich Liebe von Herzen schenke
und auch an andere Menschen lieb denke.
Da ist sie ganz sicher sie haben sich lieb
und wünscht sich, dass es für alle Zeiten so blieb.
Bratäpfelchen wird es geben und Plätzchenteller
Die Sterne leuchten auch viel heller
Das Christkind kommt vom Himmel geflogen
Mit Engelchen ganz weit von dort oben.
Bringt Kerzen mit und Lichterschein
Für Laura könnte immer nur Weihnachten sein.

***
Buchtipp
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

***

Hier gibt es mehr als 250 Weihnachtsgedichte online

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Weihnachtsgedicht

Wie der Nikolaus zu einem Mäuschen kam
© Evelyn Morgenroth

Es lebte einst in einem Haus
die kleine Feldmaus ‚Grauer Klaus‘.
Klaus war ziemlich unscheinbar,
weshalb es auch kein Wunder war,
dass niemand es entdeckte,
wie er sich dort versteckte.

Bei Nacht kam er aus seinem Bau,
denn da sind alle Katzen grau.
Tagein, tagaus sah ‚Grauer Klaus‘
bei Dunkelheit zum Fenster raus.
Und wenn er durch die Scheibe starrte,
sah es so aus, als ob er warte.

Tatsächlich hielt der ‚Graue Klaus‘
Ausschau nach dem Nikolaus.
Den sah er vor einem Jahr,
was Anfang des Dezember war,
mit einem Schlitten ohne Pferde,
denn den zog eine Rentierherde.

Und während sonst ein Schlitten fährt,
flog das Nikolausgefährt
– mit einem Rentier an der Spitze
und Nikolaus mit roter Mütze –
entlang am dunklen Himmelszelt
zu allen Kindern auf der Welt.

Beladen war der große Schlitten
mit Paketen und auch Tüten.
Deren Inhalt wählt stets aus
mit Bedacht der Nikolaus
und verteilt die Gaben dann.
Man nennt ihn ja den ‚Guten Mann‘.

Seit jener Nacht wünscht ‚Grauer Klaus‘
sich eine Fahrt mit Nikolaus
auf dessen großem Rentierschlitten.
Um diesen will er ihn jetzt bitten.
Nur: Wie tritt man als graue Maus
in Kontakt mit Nikolaus?

Das weiß bekanntlich jedes Kind!
Man schickt ihm Post. Das klappt bestimmt.
„Ich nehme die Computer-Maus“,
dachte schlau der ‚Graue Klaus‘,
sprang auf den Tasten hin und her.
Das Schreiben fiel ihm gar nicht schwer.

Weil seine Post sich sonst beschränkte,
auf die von Kids, die er beschenkte,
war sehr erstaunt der Nikolaus
von der Mail vom Grauen Klaus,
Die traf ein im Monat Mai.
Das Weihnachtsfest war längst vorbei.

„Es wollen Kinder sonst bloß Gaben
und Geschenke von mir haben.
Die Schlittenfahrt scheint mir bescheiden.
Ich kann den ‚Grauen Klaus‘ gut leiden.“
Scheinbar dachte Nikolaus,
ein Junge sei der Graue Klaus.

Er sprach: „Knecht Ruprecht, schaue schnell,
schließlich bist Du mein Gesell,
was über ‚Grauen Klaus‘ die Daten
in meinem Gold’nen Buch verraten.
Ist das Kind eins von den bösen
oder immer brav gewesen?“

***


Ein weiteres lustiges (und sehr langes) Weihnachtsgedicht von Evelyn Morgenroth findet sich in dem Buch

Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

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