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Posts Tagged ‘Winterzeit’

Winter – Schnee – Frost – Kälte – Wintergedicht

Traumhaft
© Nils Pickert
 

Weicher Schnee
Schwebt auf meine Zungenspitze
Und lässt mich den Winter schmecken,
Ich rieche frische Apfelschnitze,
Vanillesoße auf warmen Zimtschnecken.

Weiche Stimmen
Singen glockenhelle Weihnachtslieder,
Heben mein Herz an den Rand der Sterne.
Sie schwingen sich auf und wieder hernieder,
Bis sie entschwinden in der Ferne.

Weiche Hände
Rücken meinen Mantel zurecht,
Bevor sie mir über die Wangen streichen;
Ich fühle sie bis in mein Sonnengeflecht,
Wo aller Frost und alle Kälte weichen.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.

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Buchtipp / eBook-Tipp:
Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Dr. Ronald Henss Verlag

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Wintergedicht – Winter – Winterlyrik

Wintermärchen
© Gisela Segieth

Ein Wintermärchen wird nun wahr
das uns schenkt seinen Segen
es möcht von uns, dass immer dar
wir gut Gedanken hegen.

Als Kinder tobten, lachten wir
im Schnee mit roten Wangen
als blieben wir für immer hier
wir frohe Lieder sangen.

Wir wurden groß, die Zeit verrann
die Tage wurden trüber
mit ihr kam auch die Arbeit dann
wir klagten bald darüber.

Mit jedem Jahr man älter wird
bald schon wirst du zum Greise
und bist vielleicht im Kopf verwirrt
gehst du dann auf die Reise.

Sie führt dich hin zum Himmelszelt
wo du bist stets willkommen
nimmst du einst Abschied von der Welt
braucht dir nicht sein beklommen.

Denn andere erwarten dich
dort mit viel Lieb und Güte
von ihnen einst der Schwermut wich
dort wo man sie behüte.

Vertrau darauf, denn all’s wird gut
auf seine eigne Weise
und mach dich auf mit etwas Mut
auf deine Himmelsreise.

Geh durch dein Leben stets mit Kraft
und schenk dir täglich Freude
denn mit ihr kriegst du all’s geschafft
nie einen Tag vergeude.

Ist deine Reise dann vorbei
nimm Abschied hier vom Leben
damit dein Seele kann ganz frei
hoch in den Himmel schweben.

***


Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Wintergedicht

Schneeflöckchen

© Gisela Segieth

Schneeflöckchen tanzen hoch vom Himmel
gerade so weiß, ja, wie die Schimmel
die hier in ihrem Stalle ruhn
als hätten sie sonst nichts zu tun.

Frau Holle schüttelt wohl ihr Bett
ach, finden das die Kinder nett
die gleich im Garten toben wollen
und dabei dicke Bälle rollen.

Sie machen eine Schneeballschlacht
bei der ihnen das Herze lacht
mit ihren ganz tief roten Nasen
sie Eisblumen ans Fenster blasen.

Ein Schneemann, er wird auch gebaut
der herzig in die Gegend schaut
mit Augen, ganz kohlrabenschwarz
als käm er aus dem schönen Harz.

Ne Möhre kriegt er gleich als Nas
die orange ist, wer weiß durch was
und dazu einen roten Mund
mit dem er tut sein Freude kund.

Der Kopf kriegt obendrauf ne Mütz
hoppla, wer springt da in die Pfütz
die auf dem Wegesboden ist
die Nässe das Kind gleich vergisst.

Es holt sofort den Schlitten raus
mit ihm geht’s sogleich, oh Braus,
den steilen Berg hinab ins Tal
das Lachen macht ihm keine Qual.

Im Tal der Knab rennt zur Stell
wo treffen sich die Kinder schnell
zu toben in dem schönen Schnee
da hinten ich auch Mädchen seh.

In bunte Anoraks und Jacken
ließen sie sich zuvor verpacken
mit lustgen Zöpfchen, ja sodann
der Spaß sogleich beginnen kann.

Sie toben in dem weißen Schnee
hinab den Berg mit viel Juchee
bis müd vom Spiel ist jedes Kind
dann geht es für sie heim geschwind.

Dort fallen sie sogleich ins Bett
ach, war für sie der Tag so nett
sie träumen dort vom nächsten Jahr
da es für sie heut herrlich war.

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