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Posts Tagged ‘Gedicht’

Lotta und Familie Schneemann
© Martina Decker

Der Winter kam mit aller Macht
Gefroren lag der kleine See
An seinem Ufer mit Bedacht
Baut’ Lotta einen Mann aus Schnee.

Fünf Kieselsteine gaben ihm
ein sanftes Lächeln ins Gesicht,
Karottennase, Kohlenaugen,
schöneren Schneemann gabs noch nicht.

Stolz hat’ ihn Lotta angesehen
und wollte schon nach Hause gehen,
als plötzlich, wie von Zauberhand,
des Schneemanns Lächeln jäh verschwand.

„Oh bleibe doch, ich bitte dich!
Alleine hier, da fürcht ich mich.“
Er schaute wirklich ängstlich drein
Zum Glück fiel Lotta etwas ein.

Sie schob und formte neuen Schnee
Sucht Steine und Geäst geschwind
Und als sie ging, da stand am See
Familie Schneemann: Vater, Mutter, Kind!

***

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Winter – Wintergedicht – Saarkohlenwald – Bergehalde Lydia

Winterlandschaft Bergehalde Lydia Saarkohlenwald


Saarkohlenwald
© Kathrin Sehland

Mit weißen Hauben überdeckt,
die alte Halde ruht versteckt.
Aber die künstlichen Hügel künden,
von Zeiten mit reichhaltigen Bodengründen.

Sobald die Schätze im Berge entdeckt,
war das Fieber nach Reichtum geweckt.
Bevor Hammer und Schlegel hallte,
des Bergmanns Ruf „Glück auf“ erschallte.

Mit schwarzem Schweiß im Angesicht,
brachten sie Erz und Kohle ans Licht.
Und wo die Kumpels einst geschaffen,
nun hohle Räume im Berge klaffen.

Wer sich den Weg über die Halde bahnt,
die wahre Geschichte jedoch nur erahnt.
Eine Geschichte, die jahrmillionenalt,
vom einzigartigen Saarkohlenwald.

***

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Autorin.

*** Noch mehr Wintergedichte

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Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Winter – Gedicht – Wintergedicht – Schnee – Winterstadt – Nils Pickert


Winterstadt
© Nils Pickert


Mitten im Schnee
Balzen zwei Tauben,
Auf Kristalllauben
Glitzern Möwenschreie.

Mitten im Schnee
Löse ich alte, rostige Schrauben,
Höre ich auf, resigniert zu schnauben
Und stelle mich aus der Reihe.

Mitten im Schnee
Gelingt es, meinen Glauben
Von Zweifeln zu entstauben
Unter warmen, eisgrauen Blicken.

Mitten im Schnee
Kann ich etwas aufklauben
Und mir endlich erlauben,
Es nicht sofort zu ersticken.

Ganz allmählich komme ich dahinter:
Dies bin ich, dies ist mein letzter Winter,
Und er schmerzt mich nicht, er tut nicht weh.

***

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Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

Januar-Sonne
© Heidrun Gemähling

Vom Ufer aus
drängen Blicke
über den See
verlieren sich im
weißen kalten Licht
der Wasseroberfläche

ein Strahl der Sonne
schmückt diesen Augenblick
lässt Diamantenglanz
erschimmern.

***

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Autorin.

*** Noch mehr Wintergedichte

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Jahreswechsel – Silvester – Neujahr – Neujahrsgedicht – Silvestergedicht

*** Noch mehr Silvester- und Neujahrsgedichte


Jahreswechsel
© Martina Decker

Der letzte Tag im alten Jahr
Kurz geht der Blick zurück
Auf alles, was gewesen war
Die Tränen und das Glück

Zur Mitternacht die Korken knallen
Der Himmel strahlt in bunter Pracht
Sich Menschen in die Arme fallen
Es wird gejubelt und gelacht

Ganz leise nur sind Angst und Wehmut
Bleibt doch die Zukunft ungewiss
Das Alte war ja doch ganz gut
Denkt man und sagt ihm leise Tschüss

Im neuen Jahr der erste Tag
Nach vorne geht der Blick
Was es wohl alles bringen mag
An Tränen und an Glück

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen nur mit Genehmigung der Autoren.
Quelle: Jahreswechsel von Martina Decker
Noch mehr Neujahrs- und Silvestergedichte


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Wintergedicht – Winter – Winterlyrik

Wintermärchen
© Gisela Segieth

Ein Wintermärchen wird nun wahr
das uns schenkt seinen Segen
es möcht von uns, dass immer dar
wir gut Gedanken hegen.

Als Kinder tobten, lachten wir
im Schnee mit roten Wangen
als blieben wir für immer hier
wir frohe Lieder sangen.

Wir wurden groß, die Zeit verrann
die Tage wurden trüber
mit ihr kam auch die Arbeit dann
wir klagten bald darüber.

Mit jedem Jahr man älter wird
bald schon wirst du zum Greise
und bist vielleicht im Kopf verwirrt
gehst du dann auf die Reise.

Sie führt dich hin zum Himmelszelt
wo du bist stets willkommen
nimmst du einst Abschied von der Welt
braucht dir nicht sein beklommen.

Denn andere erwarten dich
dort mit viel Lieb und Güte
von ihnen einst der Schwermut wich
dort wo man sie behüte.

Vertrau darauf, denn all’s wird gut
auf seine eigne Weise
und mach dich auf mit etwas Mut
auf deine Himmelsreise.

Geh durch dein Leben stets mit Kraft
und schenk dir täglich Freude
denn mit ihr kriegst du all’s geschafft
nie einen Tag vergeude.

Ist deine Reise dann vorbei
nimm Abschied hier vom Leben
damit dein Seele kann ganz frei
hoch in den Himmel schweben.

***


Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Engel
© Claudia Sperlich

engel fliegen schneller als wir denken
engel können ihre zeit verschenken
engel haben geist und sind vom geiste
gottes – und das wäre schon das meiste
was man über engel sagen kann.

engel haben keine gänseflügel
engel halten keine rentierzügel
engel sitzen nicht auf kirchentüren
engel kann man nicht in päckchen schnüren
engel sind nicht frau und sind nicht mann.

engel sind nicht göttliche armeen
engel müssen nicht vor thronen stehen
engel sind nicht bajuwarisch-niedlich
engel sind nicht einfach doof und friedlich
engel sind wahrscheinlich meistens nah.

engel sind nicht bildlich darzustellen
sind vielleicht wie licht und klang und wellen
sind wie sprache – aber ohne reden
sind wie liebe – und sie sinds für jeden
engel zeigen uns den ICHBINDA.

wenn wir trotzdem immer engel malen
die in marmor öl und gold erstrahlen
die mit silberflitter strahlenkranz und feuchten
augen einen finstren stall erleuchten
zeigt so meißelhieb wie pinselstrich:

gottes vielfalt ist das engelwesen
einen teil davon kann man hier lesen
bei bernini raffael und schlüter
freudenboten und gesetzeshüter –
engel weisen uns den DABINICH.


Dieses Gedicht findet sich auch in diesem Buch
Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsengel
© Gisela Segieth

Welch ein Engel, wunderschön
ist zur Weihnacht er zu sehn
er schenkt Kraft uns jeden Tag
nimmt mit sich so manche Frag.

Mög uns stets ein Engel leiten
unser aller Herz erweiten
damit wir in Liebe ruhn
und fortan nur Gutes tun.

Allen wünsch ich Englein hier
dass sie finden zu dem „WIR“
das so oft verloren geht
wenn man nur sich selbst versteht.

Schau, der Engel ist sehr nah
ich ihn auch schon leuchten sah
er fliegt über unsre Erd
damit es jetzt bald Weihnacht werd.

***


Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Heiligabend
© Manfred Schröder

Park und Straßen,
still, verlassen.
Jeder ist
bei sich zu Haus.
Ein Trinker irret
durch die Gassen;
findet nicht mehr
ein noch aus.

Schon schlägt er laut
an fremde Türen,
-Ach, mein Liebling,
lass mich rein.-
Hunde knurren,
Menschen murren,
-Geh bloß fort;
lass uns allein.-

Und er irret
trunken weiter.
Und der Schnee,
er rieselt sacht.
Bald begräbt er
unsren Trinker,
in der stillen,
heilgen Nacht.

***


Das Gedicht wurde veröffentlicht in dem Buch

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

***

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Weihnachtsgedicht

Fröhliche Weihnachten!
© Gisela Segieth

Aus Irland kam gerad Carne vale
Gammelfleisch zu uns ins Land
und voll Freude sind wir alle
seit uns dieses wurd bekannt.

Dioxin für alle Leute
gibt’s beim Metzger nebenan
ach, wie sehr uns das doch freute
kaum einer es sagen kann.

Wie viel muss denn noch geschehen
bis man uns hat ausgerott
ja, und wird’s das Christkind sehen
das man uns verkauft viel Schrott?

Wird es denn niemals aufhören
immer wieder weitergehn
warum tut es keinen stören
obwohl es doch alle sehn?

Heute kann man’s uns ja sagen
denn wir haben Weihnachtzeit
deshalb hört man auch kaum Klagen
werdet Ihr denn noch gescheit?

Es wurd so oft Euch geschrieben
ja, es wurd Euch oft gesagt
und was ist davon geblieben
habt Ihr Euch das mal gefragt?

Nein, man spielet Weihnachtslieder
weil so schön die Welt doch ist
ständig alle Tage wieder
und den Rest, den man vergisst.

Treibt es ruhig noch so weiter
bis nichts mehr ist für uns da
denn Ihr werdet nicht gescheiter
das vor Jahren man schon sah.

So hilft auch kein Tannenbaume
und auch gar kein Christuskind
denn in Köpfen quillt nur Schaume
doch die Weihnachtszeit verrinnt.

Die Probleme aber bleiben
heute, morgen, immerzu
und ich werde drüber schreiben
denn mir lässt das keine Ruh!

***


Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Urlaub für den Weihnachtsmann
© Engel Bert

Ach Weihnachtsmann, ach Weihnachtsmann,
schau mich nicht so traurig an.
Ich weiß, die Kinder glauben nicht an dich
und biegt sich auch der Gabentisch.
Drum sei doch schlau im nächsten Jahr
und all die Mühe dir erspar.
Mach Urlaub in der Weihnachtszeit
in der Ferne ganz, ganz weit.
Und wenn er leer, der Gabentisch,
dann glaubt erst recht kein Schwein an dich.
So hast fortan du – wunderbar –
Urlaub über’s ganze Jahr.

***

Ein anderes lustiges Weihnachtsgedicht von Engel Bert wurde veröffentlicht in dem Buch / eBook
Weihnachten - Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

ISBN 978-3-939937-09-8 (Buch)
ISBN 978-3-939937-72-2 (eBook epub-Format)

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Weihnachtsgedicht

Wunschzettel
© Patricia Koelle

Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben

Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:

Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.

Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.

Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund

Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern

Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.

Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.

Copyrighthinweis: Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Autorin.
Quelle: Weihnachtsgedichte Der Wunschzettel von Patricia Koelle
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Adventsgedicht

Advent, Advent
© Gisela Segieth

Bei mir für jeden im Advent
tief im Herz ein Kerzlein brennt.

Dies verströmet Licht und Freud
nicht allein im Hier und Heut.

Ich zünd dir ein Kerzlein an
hoffe sehr, du freust dich dran.

Wenn es bringet dir das Licht
und von Freude zu dir spricht.

Trag auch du dein Lichtlein weiter
hin bis zu der Himmelsleiter.

Wo es leuchtet dir voran
so hell es nur leuchten kann.

Mög dir’s Lichtlein nie verglühn
sondern immer Licht versprühn

Denn dann bist du allezeit
für die Weihnacht auch bereit.

***


Zwei Weihnachtsgedichte von Gisela Segieth wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnachtsnacht am Kamin
© Grete Schicke

Bitterkalt in der Weihnachtsnacht,
lange Eiszapfen hängen am Dach,
das Zimmer geschmückt mit Tannengrün,
dicke Holzscheite knistern im Kamin.

Kerzen auf Tannenbaumzweigen flammen,
erzählen vom Walde und den Tannen,
doch jetzt sie Blühen mit Glanz und Duft,
vergessen das Dasein in der Sommerluft.

Kein Vogel zwitschert im starken Geäst,
der Baum fein herausgeputzt zum Fest,
Musikinstrumente mit vollem Klang,
begleiten Kinder beim frohen Gesang.

Stürme toben ums Haus frostig kalt,
die Tanne verteilt Harzdüfte, wie im Wald
der Kamin gibt Wärme mit Geknister,
man lauscht, als wäre zu hören ein Engelgeflüster.

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht – Weihnachtsmanngedicht – Weihnachtsmann – Nikolaus

Sorgen um den Weihnachtsmann
© Helga Gebhardt

Der Weihnachtsmann
kam heute nicht in unser Haus!
Schon vor der Türe
packte er Geschenke für uns aus.
Hatte er wirklich keine Zeit?
Und warum so eilig heut?
Die Wege die sind zugeschneit,
er kommt nur schwer voran.
Ich sage danke, lieber Weihnachtsmann,
und wünsche dir mehr Zeit;
und dass es auf deiner langen Reise
nicht mehr so viel schneit.

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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Weihnachtsgedicht

Weihnacht
© Claudia Sperlich

Flitterkram und Funkellichter
Menschenwerk und Katzengold
alle Menschen werden Dichter
Mürbeteig wird ausgerollt
Bach erklingt an allen Orten
niemand spart mit guten Worten

Goldpapier an Tannenbäumen
viele Hektoliter Punsch
Zimtparfum in allen Räumen
Völlerei und Friedenswunsch
jeder sieht beständig Sterne
besser wären alle gerne

So bei Heiden wie bei Christen
Grünzeug und Barbarenpracht
selbst für strenge Atheisten
heilig dann die stille Nacht
Gott wird Kind – die alte Mære
heimlich füllt sie jede Leere


Dieses und weitere Weihnachtsgedichte von Claudia Sperlich wurden veröffentlicht in dem Buch


Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Neujahrsgedicht

Wie Phönix aus der Asche
© Manfred Schröder

Das Jahr ist alt geworden,
hat grau und weißes Haar.
Es schlägt die letzte Stunde
und es spricht: „Ich war.“

Das Jahr, es ist gestorben,
doch es steiget wunderbar,
wie Phönix aus der Asche,
uns ein neues Jahr!


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Weihnachtsgedicht

Der Weihnachtspoet
© Engel Bert

Es schrieb ein Poet bei Kerzenlichte
von Herzen gern Weihnachtsgedichte.
Reimte Schmerzen
auf Kerzen,
auf Licht
Weihnachtswicht.
Das tat sich zwar reimen,
aber schön war das nicht!


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Wintergedicht

Schneeflöckchen

© Gisela Segieth

Schneeflöckchen tanzen hoch vom Himmel
gerade so weiß, ja, wie die Schimmel
die hier in ihrem Stalle ruhn
als hätten sie sonst nichts zu tun.

Frau Holle schüttelt wohl ihr Bett
ach, finden das die Kinder nett
die gleich im Garten toben wollen
und dabei dicke Bälle rollen.

Sie machen eine Schneeballschlacht
bei der ihnen das Herze lacht
mit ihren ganz tief roten Nasen
sie Eisblumen ans Fenster blasen.

Ein Schneemann, er wird auch gebaut
der herzig in die Gegend schaut
mit Augen, ganz kohlrabenschwarz
als käm er aus dem schönen Harz.

Ne Möhre kriegt er gleich als Nas
die orange ist, wer weiß durch was
und dazu einen roten Mund
mit dem er tut sein Freude kund.

Der Kopf kriegt obendrauf ne Mütz
hoppla, wer springt da in die Pfütz
die auf dem Wegesboden ist
die Nässe das Kind gleich vergisst.

Es holt sofort den Schlitten raus
mit ihm geht’s sogleich, oh Braus,
den steilen Berg hinab ins Tal
das Lachen macht ihm keine Qual.

Im Tal der Knab rennt zur Stell
wo treffen sich die Kinder schnell
zu toben in dem schönen Schnee
da hinten ich auch Mädchen seh.

In bunte Anoraks und Jacken
ließen sie sich zuvor verpacken
mit lustgen Zöpfchen, ja sodann
der Spaß sogleich beginnen kann.

Sie toben in dem weißen Schnee
hinab den Berg mit viel Juchee
bis müd vom Spiel ist jedes Kind
dann geht es für sie heim geschwind.

Dort fallen sie sogleich ins Bett
ach, war für sie der Tag so nett
sie träumen dort vom nächsten Jahr
da es für sie heut herrlich war.

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