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Weihnachtsspruch

Weihnachtsspruch
© Elsa Drohns
 

Es wünschen Dir zum Weihnachtsfeste
alle nur das Allerbeste
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Bettina Pfeffer: Stille Nacht

Stille Nacht
© Bettina Pfeffer
 

Bunte Lichter überall
weihnachtliches Glänzen
Weihnachtsmann plant Überfall
spielt mit grünen Kränzen

Julius steht dort am Tor
flennt aus vollem Herzen
Schneeball brennt an seinem Ohr
Mutter holt die Kerzen.

Dort am See bricht einer ein
Rehlein steht am Rande
Martin haut mir eine rein
dann läuft die ganze Bande.

Stimmungsvoll der Weihnachtschor
singt die schönsten Weisen
“Das kommt doch alle Jahre vor.
Kommt rein, wir wollen speisen.”

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René Hölke: Die Kälte

Die Kälte
© René Hölke

 
Die Kälte, sie kam über Nacht
und ließ die Welt vereisen.
Sie hat den Winter mitgebracht,
man möchte glatt verreisen.

Alles weiß – wohin man schaut,
die Natur will nun pausieren.
Gut, wer ein Häusle hat gebaut,
sonst müsste er erfrieren.

Im Wechsel fällt der Schnee und geht,
er taut und fließt in Bächen.
Wo heute noch der Schneemann steht,
wird sich bald die Sonne rächen.

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Winterschlaf

Winterschlaf
© Barbara Naziri

 
Stille! Schneeflocken tanzen im Reigen
milchiges Licht taucht Wald und Flur,
darüber liegt ein Mantel aus Schweigen
gekrönt vom Winterhimmel nur.

Tonlos! Vergeblich stehst Du und lauscht
nach eines Raben heiserem Schrei,
kein Windstoß durch die Tannen rauscht.
Selbst die Zeit verhält wie durch Zauberei.

Nur Dein Schritt verliert sich auf Winterwegen
unter Bäumen, die vom Schnee behangen
im Schlaf erstarrt, nichts vermag sich zu regen,
selbst die Quelle ist unter dem Eis gefangen.

Ich folge den Spuren, mein Herz hör‘ ich klopfen,
der Tag will zerfließen und Mondlicht erwacht,
heiße Tränen von meinen Wangen tropfen
auf diese eisige Winterpracht.

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Rendezvous

Rendezvous
© Andere Dimension

 
Baum im Abendkleide,
die Schultern unbedeckt,
federleicht die Seide,
die Haare hochgesteckt,

stehst im Joch der Kreide,
der Frost schnürt sich die Schuh,
heute habt ihr beide,
ein erstes Rendezvous.

Baum im dünnen Mantel,
bist frierend aufgewacht,
alles ist im Wandel,
so eisig war die Nacht,

stehst am Pfuhl der Schwäne,
trägst donnerschweren Schnee,
im Auge eine Träne,
so still liegt dir der See.

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Schneeflocken-Romanze

Schneeflocken-Romanze
© Alfons Pillach

 
Die Schneeflocke kam im glitzernden Kleid
vom Himmel ganz langsam heruntergeschneit
und Schneeflocke fühlte sich fremd in dem Land,
das sich schon im Weihnachtsglanze befand.
Sie landete vorsichtig auf einer Tanne
bei einem sehr einsamen Schneeflockenmanne.

Die schneeweiße Flocke sprach: „Hey, Ich bin weiblich!
Ich glaube, ich mag dich ganz unbeschreiblich!“
Die beiden sind dann zusammengeblieben
und fingen schnell an, sich zu necken und lieben.
Bald schmusten die Flocken mit reizendem Charme,
doch tauten sie schnell, denn die Liebe macht warm.
Sie hörten des Partners Herz noch schwach klopfen
und dann verschmolzen sie zu einem Tropfen.

Im Tröpfchen vereint gab es mancherlei Kuss,
und irgendwann trieb das Tröpfchen im Fluss,
und der brachte beide zusammen ins Meer.
Es ist nun ein kleines Weilchen schon her,
als aus dem Meere das Tröpfchen verschwand,
von der Sonne geholt hoch ins Schneeflockenland;
und irgendwo dort, wo die Wolken sanft schweben,
genießen verliebt sie ihr Schneeflockenleben.

Dort oben, wo’s kalt ist, begann ihre Reise,
dort sind sie nun wieder auf glückliche Weise,
denn hoch in den Wolken, an kühleren Orten,
sind beide zu Schneeflocken wieder geworden.
Und schneit es mal wieder, wie manchmal im Jahr,
dann tänzeln sie erdwärts als Liebespaar.

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Zwischen den Jahren
© Holger Ziegeldecker

 
Die Geschenke sind längst ausgepackt,
die letzten Nüsse sind geknackt,
die letzten Kinderchöre sangen,
die Verwandten sind gegangen,
Puter und Gänse sind gegessen –
Christkindlein ist schon vergessen.

Die Tage werden wieder heller
und man kauft Silvesterböller;
hofft, dass nun das nächste Jahr
besser wird, als dieses war …

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Dieses Gedicht stammt aus dem eBook
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Schneefreuden

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Winter – Wintergedicht

Zieh endlich aus
© Claudia Duhonj-Gabersek
 

Sofort, im ersten Augenblick
schon hab’ ich es gefühlt.
Unsere Freundschaft wird nicht dick,
du bist zu unterkühlt.

Der Tanz mit dir war zu gewagt,
es läuft nicht mit uns beiden,
von vorn herein hab’ ich’s gesagt,
ich kann dich gar nicht leiden.

Mit deiner ach so kalten Art,
da kennst du kein Erbarmen,
du knüppelst nieder, was zu zart,
mich friert in deinen Armen.

Sofort im ersten Augenblick,
da kam ich schon dahinter.
Unsere Freundschaft wird nicht dick,
zieh endlich aus, Herr Winter.

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Schneeschmelze

Winter – Wintergedicht – Schneeschmelze

Schneeschmelze
© Patricia Koelle
 

Wenn Winter in die Ferne zieht
wird alles Trübe klar
im Tauen gluckert leises Lied
und Hoffnung grünt sich wahr

In jedem Tropfen zitternd wohnt
ein Raum, ein Heim, ein Licht
ein Traum, der sich zu träumen lohnt
sein Spiegel Dunkles bricht

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Frühlingsschmelze

Winter – Wintergedicht – Frühlingsschmelze

Frühlingsschmelze
© Barbara Naziri
 

Klirrend
bricht das Eis im See,
Tautropfen
an Halmen weinen,
Sonnenlicht
schmilzt letzten Schnee,
zartes Grün
sprießt zwischen Steinen.
Frühlingshauch
liegt in der Luft,
Mutter
Erde wird erweckt;
aus der
dunklen, tiefen Gruft
grüner Keim
zum Lichte reckt.
Erde
öffnet ihren Schoß,
aus ihr blüht
das neue Leben,
überwuchert
Moder, Moos.
Neue Hoffnung,
neues Leben!

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Januarnebel

Winter – Wintergedicht – Janurarnebel

Januarnebel
© Patricia Koelle
 

Das Land trägt Schleier
atmet Stille
in kühler Feier
rastet Wille

Himmel wischt Falten
von Erdenstirn
Ruhe mag walten
nichts sich verirrn.

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Winterland

Winter – Wintergedicht – Winterland

Winterland
© Barbara Naziri
 

Ein weißer Teppich deckt das Land,
ruht sanft auf Mutter Erde.
Sie hüllt sich still in ihr Gewand,
hofft, dass es Frühling werde.

Darüber schweben aus Kristall
die feuchten Winterschleier,
als krönten sie den Erdenball
zu einer stillen Feier.

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Versprechen

Winter – Schnee – Wintergedicht

Versprechen
© Patricia Koelle
 

Schnee legt sich wie Verzeihn
auf still gewordne Welt
und kühlt erschöpftes Sein
das staunend innehält.

Es fallen weiße Flocken
auf angestaubte Welt
die, über sich erschrocken,
sich frisch den Tagen stellt.

Es schenkt heut ein Versprechen
der Himmel unserer Welt
wir sollen an nichts zerbrechen
das merkt nur, wem’s gefällt.

Es zieht ein zartes Klingen
tief durch die lauschend Welt
und kann ihr Zukunft bringen
zu der Hoffnung sich gesellt.

Großes breitet heilig Schein
über oftmals dunkle Welt
die, plötzlich nicht allein,
sich andächtig erhellt.

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Traumhaft

Winter – Schnee – Frost – Kälte – Wintergedicht

Traumhaft
© Nils Pickert
 

Weicher Schnee
Schwebt auf meine Zungenspitze
Und lässt mich den Winter schmecken,
Ich rieche frische Apfelschnitze,
Vanillesoße auf warmen Zimtschnecken.

Weiche Stimmen
Singen glockenhelle Weihnachtslieder,
Heben mein Herz an den Rand der Sterne.
Sie schwingen sich auf und wieder hernieder,
Bis sie entschwinden in der Ferne.

Weiche Hände
Rücken meinen Mantel zurecht,
Bevor sie mir über die Wangen streichen;
Ich fühle sie bis in mein Sonnengeflecht,
Wo aller Frost und alle Kälte weichen.

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Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Hoffnung

Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

Hoffnung
© Kathrin Sehland
 

Das Gold des Herbstes ist verblichen,
ward zugedeckt vom ersten Frost.
Der Herbst dem Winter ist gewichen,
ein eis’ger Wind bläst aus Nordost.

Weißer Flockenwirbel treibt dahin,
und bringt ein Glitzern in die Welt,
findet im Bedecken seinen Sinn,
in Hoffnung, dass die Kälte hält.

Schleier aus Nebelschwaden zieht umher,
der das letzte Licht verblasst,
die Tage sind schon lang, nicht mehr,
die pure Dunkelheit, Besitz erfasst.

Jedoch ein einzig’ Leuchten hat die Kraft,
und ist es auch millionenfern.
Die Finsternis beiseite schafft,
allein, der warmherzige Weihnachtsstern.

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Illustrationen Katja Spannuth
2009
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Weihnacht

Weihnacht – Weihnachtsgedicht – Wintergedicht

Weihnacht
© Claudia Duhonj-Gabersek
 

Gleißender Mondenschein erhellt
das schneebedeckte, weite Land,
die friedensreiche Weihnachtswelt
hält unsre Seelen fest gebannt.

Um Mitternacht die Glocken läuten,
uns frohe Botschaft zu verkünden,
ihr Klang soll Freude uns bedeuten,
befreien von der Last der Sünden.

Die Lieder hallen durch die Nacht,
Geschenke aus vergangnen Zeiten,
verkünden uns der Liebe Macht,
lasst uns dem Herrn den Weg bereiten.

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Buchtipp:

Weihnachtsgedichte


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Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Mal wieder Neujahr

Jahreswechsel – Silvester – Neujahr – Neujahrsgedicht – Silvestergedicht

Mal wieder Neujahr
© Claudia Duhonj-Gabersek
 

Fürs neue Jahr, ich schwörs bei Gott
hab ich mir vorgenommen:
Es ist jetzt Schluss mit altem Trott,
die Zeit dazu gekommen.
Das Rauchen lass ich endlich sein,
Kaffee wird reduziert,
nur stilles Wasser, keinen Wein,
Butter und Öl halbiert.
Der Dauerlauf wird wieder Pflicht,
und schwimmen geh ich auch.
Mit meinem Gatten streit ich nicht,
weil ich ihn so sehr brauch’.
Erreiche ich die Hälfte nur,
das wäre wunderbar,
doch ohne Wille nützt kein Schwur,
‘s ist so wie jedes Jahr:
Beim Schampus aus der Magnumflasche
lüg ich mir in die eigne Tasche.

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Buchtipp:
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman

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Berggesänge

Berggesänge
© Alfons Pillach

 
Tief im Tal erklingen Glocken
und ein kleiner Bergbach rauscht,
langsam schweben weiße Flocken
und ein Alpensteinbock lauscht.

Bergbach, deine Zauberklänge
ziehen mich in ihren Bann,
plätschere mir Berggesänge,
die ich nie vergessen kann.

Schnee bedeckt jetzt alle Felder,
legt sein weißes Wintertuch
über Berge, Täler, Wälder,
wie in einem Bilderbuch.

Stille liegt auf jedem Orte,
nur der Bergbach rauscht und fließt,
wenn er aus des Berges Pforte
sich durch Eis und Schnee ergießt.

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Ein Buchtipp für die Winterzeit
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-9-8

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Eisblumen

Blumen des Winters
© Heidrun Gemähling

 
Eisig
erwacht
der Morgen

sieht Blumen
an Fenstern blühn
zarte frostige Wunder
kunstvolle Feine
Gehauchtes
Filigran.

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Ein Buchtipp:

Der Weihnachtswind
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

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Winter

Winter
© Claudia Duhonj-Gabersek

Einen langen Atem hat er,
der ist eisig noch dazu,
und mit jenem Herrn Gevatter
ist er oft auf Du und Du.

Macht uns gern ein wenig kleiner,
lässt die trägen Hintern frieren.
Winter? Nein, der ist nicht meiner,
da geht’s mir wie vielen Tieren.

Zwingt mich in die dicksten Sachen,
Tee zu trinken literweise.
Morgens graust mir vorm Erwachen,
Winter fänd’ ich ziemlich scheiße.

Wären da nicht Glockenklingen,
und der Tannen warme Lichter,
die den Menschen Gaben bringen,
Lächeln zaubern in Gesichter.

Eigentlich mag ich auch gerne,
wenn ich so am Fenster sitze,
Schneemänner aus weiter Ferne,
aber nur, wenn ich schön schwitze.

Ansonsten könnte ich verzichten
auf die Angelegenheit
Winter. Nein, der ist mitnichten
meine Lieblingsjahreszeit.

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Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
ISBN 978-3-939937-10-4

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Christnacht

Christnacht
© Martina Decker

Bunte Lichter spiegeln sich
im Eiskristall
Von den Mauern Widerhall
froher Weihnachtslieder.

Kaltes Weiß bedeckt die Welt
die für diesen Augenblick
friedvoll innehält

Bis der letzte Ton verklungen
Und die Lichter ausgelöscht

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Eine schöne Weihnachtsgeschichte von Martina Decker gibt es in dem Buch

Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Winterkinder

Die Einen, Die Anderen
oder: Sommerkinder, Winterkinder

© Jakob Schulte

 
Für die einen sei sie einzig trist
dreckig, dunkel, finster, grau
einsam, kalt und ungeküsst
nichts geht mehr – nur Gedankenstau

Es sei die Zeit der toten Früchte
alles steht – sich nichts bewegt
kein Vogel geht mehr in die Lüfte
vielleicht noch am Leben, doch niemand mehr lebt

Für manch jedoch ein Traum geschehe
weil alles steht – sich nichts bewegt
denn des Winters Blüte sehe
nur der, der gerne langsam geht

Der graue Schmutz des alten Regens
unter weißer Deck’ nun ruht
Sorg und Not des alten Lebens
begraben unter frischem Mut

Das Herzensglück wonach wir streben
den inneren Frieden den wir suchen
das alles kann ein jeder geben
und jederzeit für sich verbuchen

Denn ob Winterglück, ob Traum vom Sommer
Wer die Sonne sucht der sieht
auch durch die Wolken durch ein Schimmer
wenn er denn nur langsam geht

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Ein Buchtipp:

Der Weihnachtswind
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

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Lotta und Familie Schneemann
© Martina Decker

Der Winter kam mit aller Macht
Gefroren lag der kleine See
An seinem Ufer mit Bedacht
Baut’ Lotta einen Mann aus Schnee.

Fünf Kieselsteine gaben ihm
ein sanftes Lächeln ins Gesicht,
Karottennase, Kohlenaugen,
schöneren Schneemann gabs noch nicht.

Stolz hat’ ihn Lotta angesehen
und wollte schon nach Hause gehen,
als plötzlich, wie von Zauberhand,
des Schneemanns Lächeln jäh verschwand.

„Oh bleibe doch, ich bitte dich!
Alleine hier, da fürcht ich mich.“
Er schaute wirklich ängstlich drein
Zum Glück fiel Lotta etwas ein.

Sie schob und formte neuen Schnee
Sucht Steine und Geäst geschwind
Und als sie ging, da stand am See
Familie Schneemann: Vater, Mutter, Kind!

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Winter – Wintergedicht – Saarkohlenwald – Bergehalde Lydia

Winterlandschaft Bergehalde Lydia Saarkohlenwald

Das Foto zeigt die Bergehalde Lydia im Saarkohlenwald (Fischbach/Quierschied, Saarland) am 27. Januar 2010


Saarkohlenwald
© Kathrin Sehland

Mit weißen Hauben überdeckt,
die alte Halde ruht versteckt.
Aber die künstlichen Hügel künden,
von Zeiten mit reichhaltigen Bodengründen.

Sobald die Schätze im Berge entdeckt,
war das Fieber nach Reichtum geweckt.
Bevor Hammer und Schlegel hallte,
des Bergmanns Ruf „Glück auf“ erschallte.

Mit schwarzem Schweiß im Angesicht,
brachten sie Erz und Kohle ans Licht.
Und wo die Kumpels einst geschaffen,
nun hohle Räume im Berge klaffen.

Wer sich den Weg über die Halde bahnt,
die wahre Geschichte jedoch nur erahnt.
Eine Geschichte, die jahrmillionenalt,
vom einzigartigen Saarkohlenwald.

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Weihnachten
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Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Fastnachtsgedicht Fastnacht

Fasching – Fastnacht – Karneval – Faschingsgedicht – Fastnachtsgedicht – Karnevalgedicht – lustiges Gedicht

Fastnacht
© Claudia Duhonj-Gabersek

Aus allen Straßen tönen Lieder,
das Volk geschminkt und bunt geschmückt,
oje, die Fastnacht hat uns wieder,
die Welt spielt kollektiv verrückt.
Es riecht sehr gut, nach Fleisch am Spieße,
gebrannten Mandeln, Zuckerzeug,
auch ich den Duft sehr schnell genieße,
und bin über ein Glas gebeugt.
Doch als der Umzug hat sein Ende,
wenn gute Leut nach Hause gehn,
geschlossen sind schon alle Stände,
dann kann ich wahres Elend sehn.
Unter nem Berg von Müll verborgen,
da liegen viele Jecken dann.
Wie wirds wohl sein am nächsten Morgen,
wenn man sich nicht erinnern kann?
Den Lohn an einem Tag versoffen,
der Kopf dröhnt schwer, die Glieder blau,
doch das macht sie nicht lang betroffen,
auch nächstes Jahr schrein sie Helau.

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Hier findet sich das Original dieses Gedichts

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Lustige Gedichte finden sich in dem Buch

Hundert haarige Limericks
Hundert haarige Limericks
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Günter Bender
ISBN 978-3-939937-06-7

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Faschingsgedicht Fasching

Fasching – Fastnacht – Karneval – Faschingsgedicht – Fastnachtsgedicht – Karnevalgedicht – lustiges Gedicht

Fasching
© Martina Decker

Wenn
Der Teufel mit den Engeln lacht
Der Bär dem Kätzchen schöne Augen macht
Die Elfe sich in Dracula verliebt
Ein rosa Hase Drinks ausgibt

Wenn
Schmetterlinge tanzend schweben
netten Cowboys Küsschen geben
Batman in der Ecke steht
Und Suleika ihm den Kopf verdreht

Wenn
Sambamädchen fröhlich lachen
den Indianern schöne Augen machen
und das Burgfräulein beschwipst
mit einem Clown vorn an der Theke sitzt

Dann
Ist es Faschingszeit
Regiert mit froher Leichtigkeit
Gott Jokus seine Recken.
Ob Narren oder Jecken
Ein jeder frönt der Narretei
Denn schon
Am Aschermittwoch ist’s vorbei

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Hier findet sich das Original dieses Gedichts

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Lustige Gedichte (auch von Martina Decker) finden sich in dem Buch

Hundert haarige Limericks
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Hrsg. Ronald Henss
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Winter – Gedicht – Wintergedicht – Schnee – Winterstadt – Nils Pickert


Winterstadt
© Nils Pickert


Mitten im Schnee
Balzen zwei Tauben,
Auf Kristalllauben
Glitzern Möwenschreie.

Mitten im Schnee
Löse ich alte, rostige Schrauben,
Höre ich auf, resigniert zu schnauben
Und stelle mich aus der Reihe.

Mitten im Schnee
Gelingt es, meinen Glauben
Von Zweifeln zu entstauben
Unter warmen, eisgrauen Blicken.

Mitten im Schnee
Kann ich etwas aufklauben
Und mir endlich erlauben,
Es nicht sofort zu ersticken.

Ganz allmählich komme ich dahinter:
Dies bin ich, dies ist mein letzter Winter,
Und er schmerzt mich nicht, er tut nicht weh.

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Winter – Gedicht – Wintergedicht – Ein viel zu langer Winter – Andere Dimension


Ein viel zu langer Winter
© Andere Dimension

In meiner Verzweiflung falte ich
Papierschwalben
*
Male Blumen an die
Wand
*
Nähe die Sonne auf deine
Bettdecke
*
Vergebens
*
Du ziehst deine dickste Jacke an
Legst mir Holz nach
*
Und gehst

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Fastnachtsgedicht – Fastnacht – Fasching – Karneval

Heut ist Faschingsball im Schweinestall
© Friedrich Buchmann

Heut ist Faschingsball im Schweinestall.
Die Ziege tanzt mit dem Schwein,
beide tanzen auf einem Bein.
Der Ziegenbock,
der kriegt einen Schock
und ruft ganz laut: „Muss das sein,
der Tanz mit diesem Schwein.“
Auch der Hahn tanzt mit der Henne
und sie zeigt munter ihre Lenne.
Das macht den Esel richtig scharf.
Der fragt die Sau, ob er mal tanzen darf.
Das hört das Schwein
und ruft ganz laut: „Nein“
Heiß geht es her beim Faschingsball,
beim Bauern im Schweinestall.
Die Tiere tanzen Schweinetwist,
im Schweinestall, auf Schweinemist.

Beim Schweinetwist auf Schweinemist,
da wackelt das Kotelett
und manches Kilo Fett.
Der Hund tanzt mit der Katze
und macht dabei ne Fratze.
Muh, muh, muh der Ochse ruft die Kuh.
Die Ziege, die macht mäh, mäh, mäh,
der Bauer sieht`s und ruft: „O je!“
Der Ochse meint: „Ich kann kein´ Twist,
schon gar nicht auf diesem Mist.“
Die Katze macht einen spitzen Mund
und küsst doch wirklich den blöden Hund.
Heiß geht es her beim Faschingsball,
beim Bauern im Schweinestall.
Die Tiere tanzen Schweinetwist,
im Schweinestall auf Schweinemist

Nun tanzt der Esel mit der Gans,
sie machen einen besonderen Tanz.
Das sieht die Sau, mit ihrem Bauch
und ruft ganz laut, das kann ich auch.
Sie tanzt dann mit ihrem Schwein,
ganz vornehm und ganz fein.
Da tanzt so manches Kilo Fett,
die Schweine finden das sehr nett.
Der Hahn meint dann zu seinem Huhn,
schau, das hat nichts mit den Wetter zu tun.
Nun tanzt auch der Ochse mit seiner Kuh,
sie geben stundenlang keine Ruh.
Heiß geht es her beim Faschingsball,
beim Bauern im Schweinestall.
Die Tiere tanzen Schweinetwist,
im Schweinestall, auf Schweinemist.

Um 0.00 Uhr dann, da ruft die Ente,
die Party ist nun zu Ende.
„Ach nein“, ruft das Schwein,
„Einer muss noch sein!“
Der Esel ruft IA,
der Bauer ruft ja, ja.
Wir tanzen nur noch einen Twist
im Schweinestall, auf Schweinemist.
Nun tanzen alle Tiere
den Schweinetwist so wie die Stiere.
Ob Sau, ob Ochse oder Gans,
Schweinetwist ist ein besonderer Tanz.
Heiß ging es her beim Faschingsball,
beim Bauern im Schweinestall.
Die Tiere tanzten Schweinetwist,
im Schweinestall auf Schweinemist.


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Quelle: Heut ist Faschingsball im Schweinestall von Friedrich Buchmann

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Winter – Gedicht – Wintergedicht – Winterstille – Ulrich Rakoún

Winterstille
© Ulrich Rakoún

Dunkle Stille über Tälern
schlafend tief in weißer Nacht,
träumend von den Sommerzeiten,
von der grünen Auen Pracht.

Helle Winternächte schweigen
an den Augen still vorbei,
leise Stimmen – Schneegestöber,
bald zu Leben neu erwacht.

Bilder wollen endlich ruhen
nach des langen Jahres Pein,
denken heute, denken morgen -
neues Jahr wird besser sein!

Einer hat das Eis gebrochen
lastend auf den Herzen schwer,
wenn das Leben neu erwacht
aus der Sonnenstrahlen Kraft.

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Wintergedicht Januar-Sonne

Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

Januar-Sonne
© Heidrun Gemähling

Vom Ufer aus
drängen Blicke
über den See
verlieren sich im
weißen kalten Licht
der Wasseroberfläche

ein Strahl der Sonne
schmückt diesen Augenblick
lässt Diamantenglanz
erschimmern.

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Der Weihnachtswind
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

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Wintergedicht Januar-Fluss

Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht

Januar-Fluss
© Anna Faltin

Im Gleichklang schlagen die Flügel der Möwen
Über Wasser – verwandelt zu grünem Gelee.
In seidigen Fäden verteilen sich Strahlen.
Erleuchten durch Zauber geschaffenes Weiß.

Verzweifelt kämpfen die Krähen wie Löwen
Um erfrorne Amseln am Ufer der Spree.
Schräg neigt sich die Sonne, den Himmel zu malen
Kalt schimmert die Glut in rosigem Eis.

Von Fern läuten Glocken zur Abendstunde,
die Zeit der sich spiegelnden Fenster beginnt.
Es legt über Schönheit und Tod sich ein Tuch,
Gewebt aus dem Glitzern der Dunkelheit.

Am Fluss ziehen Ratten in Horden die Runde
In eisiger Kälte die Nachtluft gerinnt -
Für ihre Opfer – ein frostiger Fluch.
Wohl dem, der nicht friert in dieser Zeit!

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Ein Weihnachtsgedicht von Anna Faltin findet sich in dem Buch


Weihnachten
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Wintergedicht 7. Januar

Winter – Wintergedicht – Januar – Januargedicht – Neujahrsgedicht

7. Januar
© Claudia Duhonj-Gabersek

Mit fünf Euro in den Taschen
stapfe ich durch schwarzen Schnee,
falle über leere Flaschen,
tu mir auch noch dabei weh.

Leuchtraketen, Christbaumleichen
liegen in der ganzen Stadt.
Januar stellt seine Weichen,
Feststimmung ein Ende hat.

Hab vier Kilo zugenommen
in der trägen Weihnachtsruh,
habe Bauch und so bekommen,
krieg die Hosen kaum noch zu.

Mit null Euro, aber Kippen,
gehe ich dann wieder heim,
gleich ne Lüge auf den Lippen,
nächstes Jahr, da lass ichs sein.

Resümée des jungen Jahres,
jedes Mal der gleiche Brauch,
eine ganze Woche war es
ohne Zigarettenrauch.

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Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
ISBN 978-3-939937-10-4

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Winter – Wintergedicht – Schnee – Schneemann

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Schneemann
© Heidrun-Auro Brenjo

Steht im Garten der Verträumte
Im Sein und Schein des Lichts
Wünscht sich die Schneeweiße
Die mondhoch mit den Sternen tanzt

Apfelrot die Wangen nässen
Kohlenträchtig die Lippen blühn
Tropft vom Zifferblatt die Stunde
Getränkte Winter brennen das Herz

Der Baum sein Freund in tiefer Stille
Als Scherenschnitt dasteht
Hängt Sternenstaub an die Sekunde
Der Wind heulend eine Mulde gräbt

Schneit der Himmel weiße Perlen
Trägt Kälte vor das Haus
Hängen Würfe Silberschnee
An dem Weißen und an seiner Braut

Tropft vom Zifferblatt die Stunde
Die ins Dunkel treibt die Nacht
Fühlt des Schneemanns Herze pochen
Haucht Vergänglichkeit über seine Pracht

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Quelle: Schneemann von Heidrun-Auro Brenjo
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Buchtipp: Weihnachtsgedichte aus unserer Zeit

Weihnachtsgedichte


Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
2009
ISBN 978-3-939937-10-4

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Jahreswechsel – Silvester – Neujahr – Neujahrsgedicht – Silvestergedicht

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Jahreswechsel
© Martina Decker

Der letzte Tag im alten Jahr
Kurz geht der Blick zurück
Auf alles, was gewesen war
Die Tränen und das Glück

Zur Mitternacht die Korken knallen
Der Himmel strahlt in bunter Pracht
Sich Menschen in die Arme fallen
Es wird gejubelt und gelacht

Ganz leise nur sind Angst und Wehmut
Bleibt doch die Zukunft ungewiss
Das Alte war ja doch ganz gut
Denkt man und sagt ihm leise Tschüss

Im neuen Jahr der erste Tag
Nach vorne geht der Blick
Was es wohl alles bringen mag
An Tränen und an Glück

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Quelle: Jahreswechsel von Martina Decker
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Buchtipp:
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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Roman

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